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IN BEARBEITUNG!!

Glückliches Remis gegen den SC Verl

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Es ist kurz vor zehn am Montagabend: Soeben bin ich aus dem Eintracht-Stadion zurückgekehrt, beruhigt habe ich mich allerdings noch nicht.

Was wir heute zu sehen bekamen, war sicherlich eine der schlechteren Leistungen einer bisher starken Saison. Gegen die zuletzt oft schwachen Gäste aus Verl erwartete eigentlich jeder in Blau und Gelb einen Sieg, spielte man doch eine gute zweite Halbzeit bei der unnötigen Niederlage in Zwickau am Mittwochabend. Dort sahen Behrendt und Schultz die jeweils fünfte gelbe Karte, fehlten gesperrt und nahmen einige Meter von mir entfernt Platz auf der Haupttribüne des Eintracht-Stadions.

Löwen-Trainer Michael Schiele schickte eine Viererkette auf den grünen Rasen: Vor Kapitän Fejzic liefen wie in der letzten Woche Marx und Schlüter als Außenverteidiger auf. In der Innenverteidigung begannen Wiebe und Strompf. Im Mittelfeld bildeten Henning und Nikolaou die Zentrale, wobei sich Henning häufig etwas offensiver positionierte. Consbruch und Peña Zauner besetzten die offensiven Flügelpositionen, Lauberbach rückte wieder in die Startelf und stürmte an der Seite von Müller.

Und wie so oft seit Beginn der letzten Saison klingelte es früh im Kasten der Eintracht. Dieses Mal waren knapp sechs Minuten gespielt, als eine Flanke an den langen Pfosten kam, dort befanden sich viele Spieler beider Teams. Leider setzte sich mit Frederik Lach ein Gästespieler durch, der zum 0:1 einköpfte.

Es dauerte bis zur 30. Minute, bis wir mal halbwegs gefährlich wurden. Müller kam im Strafraum an den Ball und zog wuchtig ab, Bröseke konnte aber zur Ecke klären. Kur darauf fand Müller mit viel Übersicht Lauberbach, der aber etwas zu lange brauchte um den Ball auf den stärkeren Linken zu legen, sodass die Gäste aus Verl den Abschluss blocken konnten. Im Gegenzug köpfte ein Verler nach einer Ecke knapp am Tor vorbei. Wieder nur wenige Augenblicke später kam Sapina plötzlich völlig frei zum Schuss, den Abschluss aus etwa zehn Metern konnte Jasmin Fejzic gerade noch so abwehren. Die letzte Chance des ersten Durchgangs hatte wieder Müller, der nach einer Hereingabe von Consbruch das Außennetz traf.

Immer im Bild

Ohne Wechsel wollten die Löwen es im zweiten Durchgang besser machen. Doch die erste Chance hatten die Gäste. Einen Freistoß vom Ex-Löwen Leandro Putaro klärte die Blau-Gelbe Abwehr nur unzureichend, sodass Lannert aus etwa 20 Metern aufs Tor zimmerte. Fejzic konnte den Ball abwehren, genauso wie den wuchtig geschossenen Schuss aus ähnlicher Position kurz darauf von Putaro.

Nach nicht ganz einer Stunde kam Martin Kobylanski in die Partie. Mit ihm wurden Multhaup und Ihorst eingewechselt. Das Spielfeld verlassen mussten Peña Zauner, Consbruch und der noch nicht ganz fitte Lauberbach. Und sofort wurde es über Kobylanski gefährlich: Eine super Flanke konnte Ihorst kontrollieren, setzte den Ball aber an den Pfosten. Müller blieb hellwach und brachte den Abpraller sofort wieder in den Strafraum. Dort stand Henning perfekt und drückte die Pille zum Ausgleich ins Tor.

Wirklich Auftrieb brachte der Ausgleich nicht. Einige Minuten später rutschte Torschütze Henning als letzter Mann aus und verlor den Ball an Lannert, der völlig frei vor dem Kasten an einer starken Reaktion von Fejzic scheiterte. Der Ball prallte daraufhin vom Pfosten ins Toraus. Kurz darauf musste der Braunschweiger Torhüter wieder retten, als ein Gästespieler aus der Drehung abschloss. Fünf Minuten vor dem Abpfiff zielte ein Verler aus der Distanz nur knapp am Tor vorbei.

Doch eine Chance sollten die Löwen noch haben: Multhaup setzte Girth stark in Szene, der aber am Gästekeeper Bröseke scheiterte.

Am Ende hieß es 1:1-Unentschieden

Insgesamt ein eher glücklicher Punkt in einer Partie in der die Gäste immer wieder gefährlich vors Tor kamen, während wir über lange Zeit harmlos blieben. Es kam einfach zu viele Spieler nicht an ihr Leistungsniveau, sodass man sich ein ums andere Mal bei Schlussmann Fejzic bedanken musste.

Am Sonntag geht es über den Weißwurstäquator, man tritt beim TSV 1860 München an. Um dort zu punkten, muss eine klare Leistungssteigerung her.

Bis dahin

Euer Kivi

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