Klarer Sieg zum Saisonauftakt
7 min readDie 2. Frauen bestreiten ihr erstes Spiel in der neuen Landesliga-Saison erfolgreich. Gegen den amtierenden Bezirkspokal-Sieger konnten sich die Löwinnen klar mit 6:2 durchsetzen. Dabei stand es bereit vor der Pause 4:0 für die Eintracht. Melina Melzig, Alysha Jakubowski und Vanessa Schäfer mit gleich zwei Toren hatten die tolle Offensivleistung der Blau-Gelben belohnt. Im zweiten Durchgang gelangen Melina Melzig und Vanessa Schäfer je ein weiteres Tor, ehe die Gäste noch mit zwei Treffern etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. Neben den Torschützinnen und einer starken Teamleistung ragte auch Torfrau Theresa Marie Roer mit einer beeindruckenden Leistung heraus.
Eintracht-Coach Sebastian Thies entschied sich für folgende Aufstellung: Theresa Marie Roer (TW) – Svenja Lemke, Dilara Esen, Marie Brunner – Alysha Jakubowski, Leandra Hampe-Michels (C), Josephine Michler (65. Aileen Willeke), Lenja Kastner – Vanessa Schäfer (72. Lilly Schröder) – Dilara Gruschka, Melina Melzig (83. Maya Grabe)

Die erste Chance hatten die Gäste, die hier immer wieder tiefe Bälle spielten und das Tempo ihrer Offensivspielerinnen auszunutzen versuchten. Das hätte auch beinahe früh geklappt, doch Marie Brunner rettete als letzte Verteidigerin mit einem überragenden Zweikampf und verhinderte die Riesenchance. Mit dem ersten gezielten Angriff gingen die Löwinnen dann auch gleich in Führung. Ein herrlicher Diagonalball von Leandra Hampe-Michels brachte Alysha Jakubowski an den rechten Strafraumrand. Deren Hereingabe wurde vor der einschussbereiten Dilara Gruschka geklärt, doch der Ball blieb im Strafraum und Jakubowski blockte den zweiten Klärungsversuch clever. Die Kugel sprang genau zu Melina Melzig, die den Abpraller aus kurzer Distanz zur frühen Führung verwertete. Das 1:0 für die Eintracht nach nur sechs Minuten!
Kurz darauf klärten die Gäste eine Michler-Flanke vor die Füße von Dilara Gruschka, die aus spitzem Winkel blitzschnell abzog, aber zur Ecke geblockt wurde. Die anschließende Ecke trat Alysha Jakubowski auf den Kopf von Lenja Kastner, die das Leder in den Rückraum köpfte. Dort ging Vanessa Schäfer volles Risiko und nahm die Kugel per Volley direkt: drüber. Eine Zeigerumdrehung danach lag Melina Melzig angeschlagen am Boden, doch die Gäste spielten weiter und brachen bis in den Strafraum vor. Mit zwei Spielerinnen hatten Sie mit Marie Brunner nur noch eine Feldspielerin vor sich, doch die antizipierte super und schnappte sich den Querpass. Die Anfangsviertelstunde war noch nicht vorüber, als Lenja Kastner das Leder mit einem tollen Sprint im Spiel hielt und den Ball butterweich in den Strafraum flankte. Genau auf den Fuß von Vanessa Schäfer, die das Spielgerät perfekt traf und unter die Latte hämmerte. Was für ein Start in die Saison! Bereits früh stand es 2:0 für die Löwinnen! Zudem das erste Tor für Schäfer und ein richtig schönes noch dazu.

Ein paar Minuten danach landete eine Flanke von Lenja Kastner bei Leandra Hampe-Michels, die das Spielgerät im ersten Kontakt zu Melina Melzig stieß. Die versuchte es vom linken Strafraumeck, jagte den Ball aber klar über den Kasten. Auf der anderen Seite kam der VfL Wahrenholz aus 20 Metern zum Abschluss, der Ball flog aber klar am Tor vorbei. Eine Viertelstunde war noch zu spielen, als ein langer Ball die Blau-Gelbe Abwehrkette überrumpelte. Eine VfL-Spielerin tauchte frei vor BTSV-Torfrau Roer auf, die aber nicht eingreifen musste, denn der Ball zischte knapp rechts am Tor vorbei. Wenige Augenblicke später kamen die Gäste vom linken Strafraumeck zu einem gefährlichen Schlenzer, der hauchzart rechts am Tor vorbeiflog.
Eine Zeigerumdrehung danach packte Theresa Marie Roer bei einem Fernschuss sicher zu. Wiederum nur eine Minute später brachen die Gäste über rechts in den Strafraum. Roer war auf sich allein gestellt, parierte im direkten Duell mit der Stürmerin aber überragend und hatte dann das Glück, dass der Nachschuss aufs leere Tor daneben ging. Zwei Minuten danach bekam Dilara Gruschka bei einer Ecke einen Arm ins Gesicht und ging zu Boden. Dennoch ließ der Schiedsrichter weiterspielen und die Gäste setzten nach. Völlig frei kamen sie aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch erneut hieß die Endstation Theresa Marie Roer. Die Torfrau parierte mit einem Reflex zur Ecke. Gruschka konnte nach kurzem Durchschnaufen weiterspielen.

Und dass die langjährige Löwin so leicht nichts umwirft, bewies sie kurze Zeit später, als sie bei einem Befreiungsschlag der Torfrau den Kopf hinhielt und blocken konnte. Mit einem schnellen Antritt hielt sie die Kugel im Spiel, ihre Flanke wurde aber vor zwei einschussbereiten Mitspielerinnen zur Ecke geklärt. Von der rechten Seite schlug Lenja Kastner den Ball mit viel Gefühl in die Gefahrenzone und die Löwinnen haben gleich mehrere Spielerinnen, die auch mal für ein Kopfballtor bekannt sind. Dieses Mal schraubte sich mit Vanessa Schäfer ein neues Gesicht in die Luft. Die vom FC Groß Döhren gekommene Nummer 10 köpfte das Leder in die Maschen. Der Doppelpack und das 3:0 für den BTSV!
Im direkten Gegenzug rutschte ein langer Ball durch. Josephine Michler konnte noch etwas stören, den Schuss aus elf Metern parierte Theresa Marie Roer erneut stark. Kurz darauf verloren die Löwinnen am eigenen Strafraum den Ball. Die folgende Flanke drückten die Gäste am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz knapp am Tor vorbei. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit hatte Dilara Gruschka im Mittelfeld einen Geistesblitz und spielte einen überragenden Steckpass in den Lauf von Vanessa Schäfer, die ruhig blieb, kurz den Kopf hochnahm und uneigennützig querlegte. Melina Melzig kam aus 13 Metern völlig frei zum Abschluss, doch die Torfrau parierte stark. Das nützte allerdings wenig, denn die mitgelaufene Alysha Jakubowski reagierte am schnellsten und drückte den Abpraller ins leere Tor. Das 4:0 für die Löwinnen!
Leandra Hampe-Michels hatte den letzten Abschluss im ersten Durchgang, ihr direkt getretener Freistoß aus 30 Metern aus dem linken Halbfeld geriet aber zu zentral.

Dann war Halbzeit. Die Löwinnen konnten sich bei einer starken Theresa Marie Roer bedanken, dass die Null noch stand. Offensiv war das eine blitzsaubere Leistung der Löwinnen, die ein ums andere Mal herrlich kombinierten und sich auf dem Weg nach vorne bereits eingespielt zeigten. Trainer Sebastian Thies sah keinen Grund, zu wechseln. Ohne Veränderungen ging es zurück aufs Feld.
Ein Fernschuss der Gäste war das erste Ereignis nach dem Seitenwechsel, Thea Marie Roer packte sicher zu. Fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als die Gäste eine Jakubowski-Ecke vor die Füße von Vanessa Schäfer klärten. Die fackelte nicht lange und donnerte das Leder mit dem ersten Kontakt ins Tor. Die Torfrau reagierte nicht einmal, das Ding war drin. Der Dreierpack für Vanessa Schäfer, damit krönte sie eine tolle Leistung. Das 5:0 für die Löwinnen!
Nur wenige Augenblicke später spielte Dilara Gruschka aus dem rechten Fußgelenk einen echten Zuckerpass in den Lauf von Melina Melzig, die ihren Verfolgerinnen davonrannte, mit einer Grätsche vor der Torfrau an den Ball kam und diese auch noch tunnelte. Das Spielgerät schlug in der unteren linken Ecke ein. Der Doppelpack für die pfeilschnelle Stürmerin! Damit war das halbe Dutzend voll, das 6:0 für die Braunschweiger Eintracht!

Auf der anderen Seite kamen die Gäste aus 14 Metern unbedrängt zum Abschluss, BTSV-Torfrau Roer parierte erneut klasse. Nach der anschließenden Ecke konnten die Löwinnen nicht klären, der Ball sprang hin und her, ehe die Nummer 16 aus kurzer Distanz doch noch traf. Nur noch 6:1.
Zehn Minuten später rutschte ein Steckpass durch und erneut war Theresa Marie Roer im direkten Duell mit der Stürmerin gefragt, verhinderte aber mit einer starken Fußabwehr den Rückstand und hielt den Nachschuss sogar fest. Fünf Minuten später flog ein Schlenzer der Gäste von der Strafraumkante Richtung rechter Winkel. Mit einem Hechtsprung brachte Roer sehenswert noch die Fingerspitzen an das Spielgerät und stieß die Kugel über die Latte. Eine Wahnsinnsparade!
Zwei Zeigerumdrehungen danach eroberte Svenja Lemke den Ball und steckte sofort auf Alysha Jakubowski durch, die blitzschnell Dilara Gruschka in Szene setzte. Gruschka zog aus 14 Metern ab, setzte ihren Versuch aber links am Tor vorbei. Ein paar Minuten später steckte Lilly Schröder auf Melina Melzig durch, die vom rechten Strafraumeck abzog: vorbei. Wenige Minuten waren noch zu spielen, als ein Steckpass durchrutschte. Im direkten Duell setzte die Stürmerin den Ball über den Kasten und stieß dann mit Theresa Marie Roer zusammen. Für mich war der Ball zu diesem Zeitpunkt im Aus, dennoch gab es Strafstoß. Regeltechnisch in Ordnung, sofern der Ball noch im Spiel war, gepfiffen wird das üblicherweise nicht. Die Nummer 10 ließ Roer jedenfalls keine Chance und knallte das Leder vom Punkt in die linke Ecke. Nur noch 6:2.

Zwei Minuten danach eroberte Lilly Schröder am gegnerischen Strafraum mit robustem Einsatz den Ball und setzte sofort Leandra Hampe-Michels in Szene, die in den Strafraum marschierte und aus 14 Metern abzog. Die Torfrau tauchte ab und parierte zur Ecke. Mit Ablauf der regulären Spielzeit schlug Aileen Willeke eine Flanke aus dem rechten Halbfeld in die Gefahrenzone, doch die Torhüterin fing die Flanke knapp vor Maya Grabe ab.
Dann war Schluss! Die 2. Frauen gewinnen ihr erstes Saisonspiel klar und schlagen den VfL Wahrenholz mit 6:2! Eine tolle Mannschaftsleistung mit vielen tollen Aktionen aller Spielerinnen. Dennoch hatten die Löwinnen einige Chancen zugelassen, die Theresa Marie Roer aber immer wieder stark parieren konnte. Weiter geht es am kommenden Sonntag. Dann geht die Reise nach Sickte. Anstoß ist um 11 Uhr. Mehr Bilder findet ihr hier.
Bis dahin
Euer Kivi
