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Testspielsieg gegen Oberligisten

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Die 2. Frauen konnten ihr erstes Testspiel gewinnen. Gegen den eine Liga höher spielenden Oberligisten HSC Hannover hieß es am Ende 3:2 für die Löwinnen. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand drehten Jelka Dehmel aus 18 Metern und Dilara Gruschka per Strafstoß noch in der ersten Halbzeit die Partie. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kapitänin Leandra Hampe-Michels nach einer tollen Einzelleistung auf 3:1. Den Gästen gelang in der Schlussminute noch der Anschlusstreffer.

Eintracht-Coach Sebastian Thies entschied sich für die erste Halbzeit für folgende Aufstellung: Darleen Hermanski (TW) – Alysha Jakubowski, Pia Meyer (17. Antonia Farr), Dilara Esen, Marie Brunner – Leandra Hampe-Michels (C), Vanessa Schäfer – Lenja Kastner, Dilara Gruschka, Melina Melzig – Jelka Dehmel

Zehn Minuten waren gespielt, als die Gäste nach einem langen Ball aus klarer Abseitsposition starteten und frei vor Darleen Hermanski auftauchten. Doch die BTSV-Torfrau blieb lange stehen und behielt im direkten Duell die Oberhand. Den Nachschuss aus 17 Metern hielt sie dann sogar fest. Im direkten Gegenzug marschierte Alysha Jakubowski über die rechte Seite. Ihre Hereingabe flutschte der Torhüterin durch die Hände, Jelka Dehmel zog wenige Meter vor dem Tor aus der Drehung ab, doch eine Verteidigerin schmiss sich in die Schussbahn und konnte blocken. Der Ball kam zu Leandra Hampe-Michels, die aus der zweiten Reihe über die Latte ballerte. Zwei Zeigerumdrehungen später rutschte ein langer Ball durch und der HSC tauchte erneut frei vor dem Eintracht-Kasten auf. Darleen Hermanski machte es aber erneut überragend und fischte den Schuss aus 14 Metern aus der rechten Ecke.

Der anschließende Eckball wurde von den Gästen knapp links am Tor vorbei geköpft. Eine Minute später fing Lenja Kastner einen Abschlag der Torfrau ab und zog aus der zweiten Reihe ab, zielte aber zu zentral. Kurz darauf eroberte Melina Melzig den Ball am Strafraumrand und suchte blitzschnell den Abschluss, doch ein Abwehrbein konnte den Schuss noch entschärfen, die Torfrau nahm den Ball auf. Ein paar Minuten danach legte Jelka Dehmel für Alysha Jakubowski ab, die vom rechten Strafraumeck abzog: knapp drüber. Auf der anderen Seite brachen die Gäste über halbrechts in den Strafraum und kamen über die Nummer 9 aus 14 Metern frei zum Schuss, der Ball schlug unhaltbar unter der Latte ein, das 0:1.

Drei Minuten später war es Jelka Dehmel, die den nächsten Angriff mit einem hohen Ballgewinn einleitete. Die Stürmerin steckte auf Melina Melzig durch, die den Ball im Duell mit der Torfrau behauptete und zurück zu Dehmel spielte. Die blieb ganz cool und löffelte das Spielgerät aus 22 Metern über die Torhüterin und zwei Verteidigerinnen hinweg ins Tor. Der Ausgleich zum 1:1!

Nur zwei Zeigerumdrehungen danach suchte Jelka Dehmel mit einer Flanke Melina Melzig, die im Luftduell robust zu Boden gerammt wurde. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß. Das war eine Sache für Dilara Gruschka, die ihre Aufgabe hervorragend meisterte und das Leder in den rechten Knick nagelte. Spiel gedreht, das 2:1 für die Löwinnen!

Kurz darauf erlief Melina Melzig einen Steilpass, brach durch die Abwehrkette und schnippelte das Leder an der Torfrau vorbei, doch noch vor der Linie konnte eine Abwehrspielerin klären. Fünf Minuten vor der Pause setzte Lenja Kastner Melina Melzig in Szene, deren Schuss aus 14 Metern in die Arme der Torfrau abgefälscht wurde. Auf der anderen Seite kamen die Gäste über die rechte Seite bis zur Grundlinie und spielten den Ball in den Rückraum, wo eine HSC-Akteurin das Leder denkbar knapp über den Kasten hämmerte.

Dann war Halbzeit. Die Löwinnen hielten gegen die eine Liga höher spielenden Gegnerinnen gut mit und hatten die zu Beginn gefährlichen langen Bälle im besser im Griff. Dazu erspielten sich die Blau-Gelben immer wieder Chancen und setzten die Gegner aus der Landeshauptstadt mit hohem Pressing unter Druck.

Für den zweiten Durchgang schickte Trainer Sebastian Thies folgende Elf aufs Feld: Theresa Roer (TW) – Dilara Esen, Antonia Farr, Gina Berger, Marie Brunner – Alysha Jakubowski, Lisa Marie-Naujoks (80. Leandra Hampe-Michels), Imke Wiedenroth, Lenja Kastner (65. Dilara Gruschka) – Leandra Hampe-Michels (C, 65. Vanessa Schäfer) – Jelka Dehmel (65. Lilly Schröder)

Kurz nach Wiederanpfiff antizipierte Leandra Hampe-Michels stark und fing in Strafraumnähe einen Pass ab. Die Spielführerin zog mit langen Schritten in den Strafraum, ging dort an zwei Gegenspielerinnen vorbei und spitzelte das Leder aus spitzem Winkel an der Torfrau vorbei in die kurze Ecke. Ein starke Einzelaktion und das 3:1!

Eine Zeigerumdrehung später steckte Jelka Dehmel auf Alysha Jakubowski durch, die ihre Gegenspielerin überrannte und alleine vor dem Tor auftauchte, mit einem Haken aber an der Torhüterin hängenblieb. Fünf Minuten später war es wieder Dehmel, die auf Jakubowski durchsteckte. Diese hatte erneut freie Bahn, wurde aber zurückgepfiffen. Allerdings nicht wegen einer Abseitsstellung, sondern weil Dehmel bei der Passabgabe leicht gefoult wurde. Da hätte der Schiedsrichter den Vorteil für die Löwinnen geben müssen. So gab es Freistoß 35 Meter vor dem Tor, dieser brachte nichts ein. Kurz darauf eroberte Dilara Esen den Ball und bediente Jelka Dehmel, deren Schuss aus 20 Metern zu zentral geriet.

Ein paar Minuten später flankte Lenja Kastner von der linken Seite auf den Elfmeterpunkt. Jelka Dehmel schraubte sich in die Luft und erwischte den Ball mit einem Kopfball aus dem Lehrbuch. Die Torhüterin tauchte ab und musste sich ordentlich strecken, konnte die Kugel mit den Fingerspitzen aber noch um den rechten Pfosten lenken. Zwei Zeigerumdrehungen danach legte Lilly Schröder für Lisa-Marie Naujoks ab, die aus 22 Metern wuchtig abzog. Wieder war die Torfrau rechtzeitig in der Ecke und lenkte den Ball um den linken Pfosten. Die anschließende Ecke von Alysha Jakubowski köpfte Lisa-Marie Naujoks am Tor vorbei.

Kurz darauf steckte Gina Berger auf Alysha Jakubowski durch, die ihrer Verfolgerin davonrannte und versuchte, mit einem Haken an der Torfrau vorbeizugehen, doch diese schnappte sich das Spielgerät. Im Gegenzug brach auch der HSC durch, doch Theresa Roer war schneller am Ball als die Stürmerin und begrub den Ball unter sich. Ein paar Minuten danach tauchten die Gäste nach einem Doppelpass frei vor Roer auf, die im direkten Duell mit einer starken Parade Siegerin blieb. Auf der anderen Seite legte Lilly Schröder mit dem Kopf für Vanessa Schäfer ab, deren Schlenzer vom linken Strafraumeck zu zentral geriet. Nach einem Ballverlust der Löwinnen im Aufbauspiel gelang den Gästen der Anschlusstreffer: Ein Pass brachte die Nummer 2 frei vors Tor. Aus zehn Metern schlug der Ball im kurzen Eck ein, Theresa Roer war machtlos, das 3:2.

Quasi direkt danach war Schluss! Mit einer tollen Leistung hatten die Löwinnen den eine Liga höher spielenden Gegner besiegt. Sicherlich gibt es noch Baustellen für die Blau-Gelben und Trainer Sebastian Thies, als erster Test war das aber ein wirklich guter Auftakt. Weiter geht es für die 2. Frauen am Samstag in der nächsten Woche, da geht es zu einer SG nach Lindhorst. Anstoß ist um 16 Uhr. Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.

Bis dahin

Euer Kivi

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