Saisonvorschau 1. Frauen 2023/24
23 min readDa ist sie! Die Saisonvorschau für unsere Löwinnen! Zehn Jahre nach der Gründung zur Saison 2013/14 gelang den Blau-Gelben der vierte Aufstieg. Das bedeutet für die kommende Saison: Regionalliga! Erstmals spielt eine Mannschaft am Biberweg überregional und wird attraktive Gegner wie St. Pauli und die zweiten Mannschaften von Werder Bremen, dem HSV und dem SV Meppen empfangen. Zudem steht endlich wieder das große Derby an. In der Saisonvorschau erfahrt ihr alles über das Team, das Team hinter dem Team und unsere Gegner.
Abgelaufene Saison
Die abgelaufene Saison war mit dem Aufstieg natürlich ein absoluter Erfolg, auch wenn das Landespokal-Finale gegen den TSV Barmke verloren ging. Die Löwinnen waren klar die beste Oberligamannschaft in Niedersachsen und ballerten mit weit über 100 Toren viele Bälle ins gegnerische Netz. Lyn Meyer erzielte deutschlandweit die meisten Toren in den vierten Ligen und wurde durch den Kicker und fussball.de ausgezeichnet.
Spielstätte
Gespielt wird weiterhin im Sportzentrum Biberweg in Ölper (Biberweg 29, 38114 Braunschweig). Der Kunstrasenplatz hat keinen Ausbau, aber Stehstangen an einer Längsseite zum Anlehnen. Der Platz liegt direkt gegenüber des Braunschweiger Tierschutzes und verspricht dadurch hin und wieder eine besondere Atmosphäre, ähnlich wie in der Rheingoldarena die Geräuschkulisse durch das VW-Werk beeinflusst wird.
Es wird gegrillt und im Vereinsheim gibt es Getränke zu fairen Preisen

Das Trainerteam
Das Trainerteam für die Saison 2023/24 bilden Michael Schulz, Simon Wintgen und Sarah Tietz.
Michael Schulz
Ein neuer Mann an der Seitenlinie der Löwinnen. Michael Schulz kommt von den U17-Juniorinnen des VfL Wolfsburg und kennt somit schon die ein oder andere Spielerin.

Simon Wintgen
Der 30-Jährige stieß zur vergangenen Saison zum Trainerteam hinzu. Zuvor trainierte er die U19 und 2. Herren der Freien Turner sowie den SV Broitzem. In der vergangenen Saison war er somit Teil des Aufstiegs-Trainerteams.

Sarah Tietz
Als Physio komplettiert die 34-Jährige das Trainerteam. Am liebsten hilft sie ihren Löwinnen im Athletikbereich oder an der Behandlungsliege weiter. Im März 2022 kam Sarah zur Eintracht. Zudem ist sie beim TSV Germania Lamme im Einsatz. Für die kommende Spielzeit wünscht sie sich eine erfolgreiche Saison mit geringer Verletzungsrate.

Stimmen
Neu-Trainer Michael Schulz stand mir für einige Fragen zur Verfügung!
Hallo Michael, du bist neu bei der Eintracht, wie hast du dich am Biberweg eingelebt?
Zuvor hast du eine Zeit lang die U17-Juniorinnen vom VfL Wolfsburg trainiert, jetzt der Schritt zur Eintracht. Was reizt dich an deiner neuen Aufgabe?
Der Reiz war natürlich auch die Regionalliga, aber ich hätte die Eintracht auch in der Oberliga übernommen. Hauptsächlich reizte mich aber, eine gestandene Senioren-Mannschaft zu übernehmen, die viel Potenzial hat.
Kanntest du bereits einige deiner neuen Spielerinnen oder hast du bei der ersten Trainingseinheit in lauter fremde Gesichter geblickt?
Ich kannte einige Spielerinnen bereits aus der gemeinsamen U17-Vergangenheit. Franziska Knopp, Lyn Meyer und Victoria Wiedermann haben zusammen mit meiner Frau beim VfL gespielt.
Zu einer neuen Saison tut sich immer viel im Kader. Welche Veränderungen sind bei euch passiert?
Ja, am Kader hat sich ein bisschen was getan. Klar auch mit Spielerinnen, die ich schon kannte. Shayne de Gala kam vor kurzem dazu. Mit Johanna Bogon kommt eine sehr talentierte Torhüterin aus der U21 von Hannover, die Laure Engler Konkurrenz machen soll. Von dort kommt auch Lya Pfeiffer. Auch aus Hannover kommt Melisa Bal, ein kleiner Wirbelwind im zentralen Mittelfeld und auf der Außenbahn. Mit Celina Klebe kommt eine gestandene Spielerin fürs zentrale Mittelfeld aus Bemerode. Darüber hinaus kommt die ebenfalls sehr talentierte Johanna Bürger aus Schweden
Ansonsten hat sich haben sich auch die Trainingsinhalte etwas geändert. Wir legen Wert auf das Aufbau- und Umschaltspiel, weil es darauf in der Regionalliga sehr viel ankommen wird. Zudem haben wir in den Testspielen auch ein paar andere Positionen ausprobiert bei einigen Spielerinnen.
Die Neuzugänge sind zum großen Teil sehr jung, was können wir von ihnen erwarten?
Ja, die Neuzugänge sind sehr jung. Ich bin ein Freund davon auf junge Talente zu setzen, aber auch eine Mischung mit den erfahrenen Spielerinnen zu finden, da die eine gewisse Ruhe haben und diese auch auf dem Platz während des Spiels coachen können. Von unseren Neuzugängen können wir Spielwitz und eine stete Weiterentwicklung erwarten.
Was sind eure Ziele für die kommende Saison?
Unser Saisonziel ist erstmal der Klassenerhalt. Wir werden von Spiel zu Spiel gucken und wollen auch nach nicht so erfolgreichen Spielen dranblieben.
Auf welches Spiel freut ihr euch besonders?
Gerade das Derby gegen Hannover oder auch gegen Barmke, die eine starke erste Saison in der Regionalliga gespielt haben. Sonst natürlich auch das Spiel gegen die Zweitvertretung vom HSV, die gerade frisch aus der Oberliga aufgestiegen ist.
Habt ihr Wünsche an die Zuschauer?
Für mich sind die Zuschauer immer einer der wichtigsten Bestandteile einer Mannschaft. Ich konnte unsere Zuschauer bereits bei den Testspielen kennenlernen und habe auch die Unterstützung gegen Aurich wahrgenommen. Ich hoffe, dass die Zuschauer uns weiter unterstützen und mir eine gewisse Zeit geben, mich einzuleben. Ich bin in sehr positiv gestimmt, auch wenn es mal negativ in meine Richtung geht. Gegenüber Kritik bin ich sehr offen.
Warum sollten unsere Leser bei euch vorbeischauen kommen?
Weil unsere Spielerinnen immer positiv gestimmt sind und sehr über ihre Leidenschaft kommen. Die Mannschaft lebt von ihrem Teamgeist und gibt sich nie auf, auch nicht bei Rückständen.
Vorbereitung
Die Vorbereitung unserer Löwinnen lief durchwachsen. Durch die Sommerferien musste man oft auf einige Spielerinnen verzichten. Im ersten Test gegen Arminia Bielefeld aus der Regionalliga West war man klar unterlegen, stabilisierte sich aber im zweiten Durchgang und verlor mit 3:0. Gegen den Magdeburger FFC lief es im zweiten Testspiel offensiv richtig gut, dafür kassierte man auch eine ganze Menge Gegentore. 9:6 hieß es am Ende gegen den Teilnehmer aus der Regionalliga Nordost. Zum nächsten Test reiste man zum frisch gebackenen Zweitligisten, dem HSV. Gegen die Rothosen konnte man durch Lyn Meyer sogar in Führung gehen, verlor am Ende aber doch noch klar mit 7:1. Im ersten Pflichtspiel der Saison ging es im Niedersachsen-Pokal zum Regionalliga-Absteiger TSG 07 Burg Gretesch. Dort lag man bereits zur Pause mit 4:0 zurück und kam auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr zurück, sodass es beim 4:0 blieb. Die Generalprobe war gegen die U20 vom VfL Wolfsburg. Der Zweitligist und zugleich Reserve des Champions-League-Finalisten war mehr als eine Nummer zu groß für die Löwinnen, die mit 11:0 eine echte Packung bekamen. 7:34 Tore also aus den fünf Spielen der Vorbereitung. Es gibt noch einiges zu tun.
Der Kader
Abgänge
Mit Gesa Radtke verlässt eine treffsichere Offensivkraft die Eintracht. 32 Tore erzielte die pfeilschnelle Stürmerin. Sie bleibt in der Oberliga und schließt sich dem SV Wendessen an. Dorthin wechselt auch die vielseitig einsetzbare Allrounderin Dorothea Prießnitz. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Linksverteidigerin Joline Holitska.
Neuzugänge
Aus der eigenen Jugend rückt die Spielmacherin Neele Klache auf. Externe Neuzugänge sind Shayne Nicoleth De Gala (Eimsbütteler TV), Lya Pfeifer (Hannover), Johanna Bogon (Hannover), Johanna Bürger aus Schweden und die beiden Mittelfeldspielerinnen Celina Klebe (TSV Bemerode) und Melisa Bal (Hannover).
Genauer könnt ihr die neuen Gesichter in der Einzelvorstellung kennen lernen.
Einzelvorstellung
Laura Engler #1
Die ehemalige U19-Nationalkeeperin stand 15 Mal für die zweiten Teams des VfL Wolfsburgs und Turbine Potsdams in der 2. Bundesliga im Tor. Danach entschied die heute 28-Jährige sich für ihr Studium und legte eine kurze Fußballpause ein. Über den 1. FC Wolfsburg, wo sie auch als vergangenen aktiv war, wechselte Lauri zur aktuellen Saison zum BTSV. Ihre ersten Schritte als Fußballerin machte sie bei TuRa Meldorf in Schleswig-Holstein.
Doch ihre Lieblingsposition ist nicht nur das Tor, sondern auf einem Liegestuhl am Strand, am besten mit einem Cocktail in der Hand.

Melanie Würmel #24
Die 26-jährige Torhüterin kann auf einige Spiele in der Regionalliga Nord zurückblicken, 61 Mal hütete sie in der dritthöchsten Liga den Kasten. Ausgebildet wurde sie beim SV Arnum ehe sie bei der TSG Ahlten auch Erfahrung in der U17-Bundesliga sammeln durfte. Über den ESV Fortuna Celle, den TSV Havelse, den TSV Limmer und abschließend den HSC Hannover fand Mel zur Saison 2021/22 den Weg zur Braunschweiger Eintracht.

Darleen Hermanski #20
Die 17-Jährige ist seit Beginn der letzten Saison bei den Löwinnen und sollte eigentlich langsam an das Team herangeführt werden. Aufgrund von Ausfällen der restlichen Torfrauen musste das junge Talent bereits in ein paar Pflichtspielen das Tor hüten. Unsere Nummer 20 spielte zeitgleich auch beim Jugendverein JFV Sassenburg. Zuvor spielte „Darling“ auch beim TSV Grußendorf und dem VfL Wolfsburg.

Johanna Bogon
Die Torhüterin kommt von der Reserve der Roten an den Biberweg. Zuvor spielte die 17-Jährige beim VfL Wolfsburg und dem SV Meißendorf. Für die neue Saison will sich „Bobo“ Spielzeit und somit Spielpraxis in der Regionalliga erarbeiten und sich auf sowie neben dem Platz weiterentwickeln. Zudem möchte sie ihren Beitrag zur Herausforderung in einer neuen Liga leisten, um diese zu halten und zu gestalten. Für die Eintracht hat sich die klavierspielende Torfrau entschieden, um den Schritt in die Regionalliga mit einem sympathischen und offenen Team zu gehen.

Michelle Bröckel #32
Die 19-jährige Innenverteidigerin spielt abgeklärt wie eine alte Häsin. In der U17-Bundesliga konnte sie bei 33 Einsätzen schon einiges an Erfahrung mitnehmen. Zudem wurde Michelle 16 Mal in der Sachsen-Anhalt-Auswahl eingesetzt. 2020 wechselte unsere Nummer 32 vom Magdeburger FFC an den Biberweg. Zuvor spielte sie beim VfL Wolfsburg, dem SSV 80 Gardelegen und dem SV Grün Weiß Potzehne.

Charlotte Riediger #22
Die 17-jährige Innenverteidigerin kam zur Saison 2021/22 zur Eintracht. In der abgelaufenen Saison war sie auch bei den Blau-Gelben U17-Juniorinnen am Ball aktiv. Zuvor schnürte Charles ihre Fußballschuhe bei der JSG Hehlingen/Barnstorf/Nordsteimke, dem VfL Wolfsburg und der STV Holzland.

Cindy Kaufmann #8
Die Rechtsverteidigerin ist mittlerweile ein bekanntes Gesicht, denn sie trägt bereits seit sechs Jahren Blau und Gelb. 2017 wechselte sie nach Stationen beim FC Wenden, dem VfL Bienrode und dem TSV Barmke zur Eintracht. Fußballerisch ist sie also auf jeden Fall ein Kind der Region. Die 27-Jährige wird auch „Bert“ gerufen und trägt die Rückennummer 8.

Antonia Farr #18
Die 20-Jährige fühlt sich auf allen Positionen in der Defensive wohl. Zur Saison 2021/22 kam „Toni“ von der U21 aus Hannover. Zuvor wurde sie beim VfL Wolfsburg ausgebildet, wo sie auch in der U17-Bundesliga zum Einsatz kam. Ihre ersten Schritte auf dem Fußballplatz absolvierte unsere Nummer 18 beim SV Stöckheim.

Sophia Koschick
Die Defensivakteurin ist flexibel einsetzbar, wurde in der vergangenen Saison aber meist als Außenverteidigerin eingesetzt. Die 17-Jährige kam im Winter der abgelaufenen Saison aus der Zweitligareserve des VfL Wolfsburgs.

Lena Ahl #2
Die Außenverteidigerin ist 20 Jahre alt und kam zur Saison 2021/22 von der Hannoveraner U21 an den Biberweg. Zuvor war „Lensch“ in unserer Region unterwegs und spielte beim BSC Acosta, den Freien Turner und dem SV Lengede.

Lya Pfeiffer
Ein Neuzugang für die Defensive ist Lya Pfeiffer. Die 18-Jährige fühlt sich auf beiden Flügeln offensiv wie defensiv und in der Innenverteidigung wohl und spielte zuletzt bei den Roten, wo sie unter anderem 26 Mal in der U17-Bundesliga zum Einsatz kam. Zuvor spielte Lya beim VfL Eintracht Hannover und dem OSV Hannover. Für die neue Saison liegt ihr ihre Entwicklung auf fußballerischer, aber auch auf menschlicher Ebene am Herzen. Sie ist überzeugt davon, dem Team weiterhelfen zu können und dass sie sich als Mannschaft in der Regionalliga behaupten können. Daher freut sich Lya auf ihre neue Herausforderung bei der Eintracht. Ausschlaggebend für den Schritt an den Biberweg war für sie die Offenheit im Team, der Umgang miteinander und ganz besonders der freundliche und kompetente Umgang des Trainerteams mit dem Team. Aber auch die Chance, sich in der Regionalliga zu beweisen und weiterzuentwickeln, überzeugte die Verteidigerin. Lya hält nichts von Fanfeindschaft, das Statement von Hannover nach Braunschweig zu wechseln, gefällt ihr aber trotzdem.

Ronja Riemer #13
Die 24-Jährige ist nach längerer Verletzungspause wieder fit und fühlt sich auf der gesamten linken Seite wohl. Am liebsten spielt sie auf der offensiven linken Außenbahn. 2018 kam sie vom BSC Acosta zur Eintracht, zuvor wurde sie beim VfL Wolfsburg ausgebildet, wo sie 46 Spiele in der U17-Bundesliga absolvierte.

Lenja Kastner #15
Auch die vielseitige 17-Jährige wurde beim VfL Wolfsburg ausgebildet. Dort führte sie ihr Team sogar als Kapitänin in die Spiele der U17-Bundesliga. 24 Mal stand sie in der höchsten Deutschen Juniorinnen-Liga auf dem Platz. Letzten Sommer kam sie an den Biberweg. Am liebsten spielt sie in der Innenverteidigung oder auf dem rechten Flügel.

Michaela Mörtzsch
Die 36-Jährige bringt Bundesliga-Erfahrung mit und kam zum Jahreswechsel zur Eintracht. Die Frau für die zentrale defensive beackerte bereits für Arminia Vöhrum, den VfB Fallesleben, den 1. FC Wolfsburg und den VfL Wolfsburg den Platz. Zudem war sie im College Fußball in den USA aktiv. „Michi“ möchte nach einer Knie-OP wieder fit werden und sich ins Team einfügen. Mit ihrer Erfahrung möchte sie ihrem Team helfen, die Klasse zu halten. Die gebürtige Braunschweigerin kennt Trainer Michael Schulz durch die gemeinsame Zeit bei den Ü32-Mannschaft in Reislingen und hatte somit bereits Vorinformationen zu ihrem neuen Team. Eintracht Braunschweig steht für Mörtzsch für Tradition und Professionalität, zudem bestehe das Team aus vielen jungen Talenten, was die Rückrunde für sie besonders interessant mache.

Franziska Knopp #12
Die ehemalige Juniorinnen-Nationalspielerin kam 2018 von der 2. Mannschaft des VfL Wolfsburg zur Braunschweiger Eintracht. In Wolfsburg und beim Mellendorfer TV sammelte die 30-Jährige einiges an Erfahrung in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal. Ihr erster Verein war der SV Rammelsberg. Die Frau für die Mittelfeldzentrale wird von ihren Mitspielerinnen Knoppi gerufen.

Victoria Wiedermann #7
Unsere Kapitänin ist ein echtes Wunderkind. Auch wenn man sie auf dem Platz für 25 halten müsste, hat sie mit ihren 38 Jahren schon viel erlebt. Als Gründungsmitglied ist sie seit dem Start der Eintracht-Frauen 2013 dabei und geht somit in ihre elfte Saison. Darüber hinaus war sie 26(!) Jahre beim Hockey-Team der Eintracht aktiv. Dort beendete die ehemalige Hockey-Nationalspielerin vor einem Jahr ihre lange und erfolgreiche Karriere als Hockey-Torhüterin.
Fußball spielen kann Vicky natürlich auch: über die Stationen TVE Veltenhof, SV Rühme und HSC Leu kam sie zur zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburgs, wo sie Erfahrungen in der 2. Bundesliga sammeln konnte. Für Vicky ist die Nummer 7 reserviert, da flockt sich der Name Wiedermann schon von selbst drauf. In der vergangenen Saison kämpfte Vicky sich nach langer Ausfallzeit eindrucksvoll auf das Spielfeld zurück.

Charlotte Brühler #16
Die 24-Jährige kam in der letzten Saison vom FC Eintracht Northeim, wo sie sechs Jahre aktiv war. Zuvor trat sie für die SG Denkershausen/Lagershausen gegen den Ball. Bei der Northeimer Eintracht konnte die defensive Mittelfeldspielerin bereits Erfahrung in der Oberliga sammeln. Von ihren Mitspielerinnen wird sie auch Lotte gerufen.

Anna Fries #28
Von den Würzburger Kickers kam die 31-Jährige in der vergangenen Saison zum BTSV. In Würzburg sammelte sie Erfahrung in der 2. Bundesliga. Wohl fühlt sich unsere Nummer 28 auf der 10er- und 8er-Position.

Johanna Bürger
Die 15-Jährige spielt am liebsten im defensiven Mittelfeld. „Jojo“ spielte zuvor bei Saltsjöbadens IF, Djurgårdens IF und IF Brommapojkarna und kommt zur aktuellen Saison neu zur Eintracht. Sie möchte gut in die neue Mannschaft kommen, sich weiterentwickeln und Spaß haben. Mit ihrer neuen Mannschaft möchte unsere Nummer 14 Siege einfahren und in der Regionalliga bleiben. Für den Wechsel an den Biberweg hat sie sich entschieden, da die Mannschaft auf sie cool und lustig wirkt. Zudem gefällt Johanna, das Miteinander in der Mannschaft und wie man sich auf dem Platz hilft und alle voll mit dem Herzen dabei sind.

Neele Wunsch #30
Die 15-Jährige kommt von den Freien Turnern und wurde bereits mehrfach für Juniorinnen-Auswahlen berufen. Am liebsten spielt das junge Talent in der Mittelfeldzentrale. Für die Rückrunde hat sie sich vorgenommen, ihren Beitrag zu leisten, um den Klassenerhalt zu schaffen. Da sie im Herzen schon immer Blau-Gelb ist und nach einem Besuch eines Spiels unserer Löwinnen begeistert war, entschied sich Wunsch für den Winter-Wechsel an den Biberweg. Sie wird mit der Rückennummer 30 auflaufen.

Celina Klebe
Die zentrale Mittelfeldspielerin kommt vom TSV Bemerode zur Eintracht. Die 26-Jährige spielte zuvor zudem beim ESV Fortuna Celle, in der Jugend lernte sie bei der TSG Ahlten und beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide das Fußballspielen. Der Neuzugang hat von Kapitänin Vicky gleich den Spitznamen „Cellie“ verpasst bekommen, wird sonst aber auch „CK“ oder „Klebi“ gerufen. Mit ihrer neuen Mannschaft möchte sie sich mit viel Spaß weiterentwickeln und erfolgreiche Jahre feiern. Sportlich hofft sie auf eine Tabellenplatzierung weit weg von den Abstiegsplätzen. Zur Eintracht kam Celina, da sie nochmal eine neue Herausforderung annehmen wollte. Die Mannschaft hat sie gut aufgenommen und sie fühlt sich, als würde man sich schon ewig kennen.

Melisa Bal
Die 17-Jährige kommt von den Roten zu den richtigen Farben und konnte bereits Erfahrungen in der Regionalliga sammeln. Neben neun Spielen in der Klasse, in der jetzt auch unsere Löwinnen spielen, lief Melisa in 15 Spielen in der U17-Bundesliga auf. Zuvor spielte sie beim VfL Wolfsburg und dem FC Viktoria Thiede. Ihre Lieblingsposition ist auf der Sechs. In der neuen Saison möchte sich Melisa mit möglichst viel Spielzeit fußballerisch weiterentwickeln und ihr Bestes geben, um mit ihrem Team eine erfolgreiche Saison zu spielen.
Für den Wechsel an den Biberweg hat sie sich entschieden, da sie weiterhin Regionalliga spielen wollte und ihr die Stimmung im Team sofort gefallen hat.

Julia Meißner
Die 18-Jährige kam im Winter an den Biberweg und trat zuvor für die Zweitvertretung vom VfL Wolfsburg gegen den Ball. Zudem spielte sie noch für die TuS Grün-Weiß Himmelsthür. Die offensive Mittelfeldspielerin wird die Nummer 15 tragen und möchte sich in der Rückrunde weiterentwickeln. Mit ihrem neuen Team möchte Meißner die Klasse halten. Für den Wechsel zu Blau-Gelb entschied sie sich, da ihr die positive Stimmung und die lockere Atmosphäre gefiel.

Caren Holzenkamp #5
Die 24-Jährige wechselte 2021 nach vielen Jahren beim Osnabrücker SC an den Biberweg. Am wohlsten fühlt sie sich im offensiven Mittelfeld. In Osnabrück spielte sie bereits in der Regionalliga. Mit 15 Toren bewies „Hagen“ in der letzten Saison Treffsicherheit.

Neele Klache
Aus der eigenen U17 rückt Neele Klache auf. Die 16-Jährige traf in der letzten Saison in zehn Spielen zwölfmal und war ein wichtiger Baustein beim Aufstieg in die Niedersachsenliga. Zudem wurde Neele einmal bei den 3. Frauen eingesetzt, wo sie auch gleich ein Tor erzielte. Die offensive Mittelfeldspielerin kam im Sommer 2022 vom TuS Müden-Dieckhorst zur Eintracht. In der neuen Saison möchte sie immer das Beste geben, für alle kämpfen und so gut es geht mit ihrer neuen Mannschaft zusammenwachsen. Für den Wechsel an den Biberweg hat sie sich entschieden, da sie mal wieder guten Fußball spielen wollte.

Josephine Michler #30
Die 18-Jährige kam 2022 von der Bezirksliga-U17 des Lehndorfer TSV zu den Löwinnen. Die Flügelspielerin trägt die Rückennummer 30 und wird auch „Josie“ gerufen.

Carolin Helmderding #23
2019 kam die 27-jährige Flügelspielerin vom FC Pfeil Broistedt zur Braunschweiger Eintracht und musste sich somit farblich nicht groß umgewöhnen. Zuvor spielte Caro beim SV Rammelsberg.

Shayne Nicoleth De Gala
Ein Neuzugang für die Flügel ist Shayne Nicoleth De Gala. Die 18-Jährige kommt vom Regionalliga-Absteiger Eimsbütteler TV. Zuvor war sie beim SV Eintracht Lüneburg und wurde in der Jugend beim VfL Wolfsburg ausgebildet. In zehn Spielen in der U17-Bundesliga erzielte sie vier Tore. Für die Eintracht hat sich Shayne entschieden, da sie von Trainer Michael Schulz und einigen ehemaligen Mitspielerinnen aus Wolfsburger Zeiten überzeugt wurde, diesen Schritt zu gehen. Sie freut sich ein Teil des Teams zu sein und ihre Mitspielerinnen noch besser kennenzulernen und hofft auf eine tolle gemeinsame Zeit.
Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen, sich persönlich weiterzuentwickeln und das Beste aus sich herauszuholen, um ihr Team zu unterstützen. Mit ihrer Mannschaft möchte sie gute Erfahrungen in der Regionalliga sammeln und sich mit den Stärken des Teams bestmöglich präsentieren.

Aurelia Tillmann #10
Die 17-Jährige kam 2022 vom VfL Wolfsburg und kam dort in der U17-Bundesliga zum Einsatz. Zuvor war sie bereits bei uns in der Jugend und bei der JSG Grün Weiß Bad Gandersheim. Unsere Nummer 10 fühlt sich im Mittelfeld und im Sturm wohl.

Jolie Just #11
Im Sommer 2021 kam 21-Jährige vom VfL Wolfsburg zur Eintracht. Dort durfte sie in vier Einsätzen in der 2. Bundesliga sowie vielen Spielen in der U-17 Bundesliga Erfahrungen sammeln. Während der Zeit in Wolfsburg wurde sie zudem für die Niedersachsen-Auswahl nominiert und gewann die U17-Meisterschaft. Zuvor spielte „JJ“ beim FSV Grün-Weiß Ilsenburg und bei Germania Wernigerode. Unsere Nummer 11 fühlt sich auf der Position der Spielmacherin sowie im Sturm und auf der Außenbahn wohl.
Bild von Taylan Camlidere – allsportsfaces

Jill-Lina Lange
Die 19-jährige Offensivakteurin kam im Winter an den Biberweg und zeigte mit guten Leistungen und drei Toren schnell ihre Klasse. Unsere Nummer 9 kam vom 1. FC Wolfsburg und spielte zuvor für die U17 vom Magdeburger FFC und vom VfL Wolfsburg. In der U17-Bundesliga kam sie auf zwölf Einsätze, dabei gelangen ihr drei Tore. Darüber hinaus stand sie in vier Spielen für die U18-Auswahl Sachsen-Anhalts auf dem Platz.

Lyn Meyer #6
In der vergangenen Saison bewies die 28-jährige Stürmerin, warum sie für ihre Treffsicherheit bekannt ist. Wettbewerbs übergreifend 54 Tore erzielte sie und war damit ein wichtiger Baustein für den Aufstieg. Die ehemalige Juniorinnen-Nationalspielerin machte ihre Tore in der Bundesliga, in der 2. Bundesliga, im DFB-Pokal und sogar in der Champions-League. 2009 bis 2011 gewann sie mit Turbine Potsdam dreimal in Folge die U17-Meisterschaft. Danach wechselte sie zum 1. FC Lokomotive Leipzig und ein Jahr später zum VfL Wolfsburg, wo sie auch für die 2. Mannschaft zum Einsatz kam. Durch den Erfolg mit ihrem Team in der Saison 2013/14 darf sie sich Deutsche Meisterin und Champions League Siegerin nennen. Beim SC Hornburg lernte sie das Fußballspielen. 2017 kam sie dann an den Biberweg zur Eintracht.

Die Gegner
SV Henstedt-Ulzburg
Nur der spätere Meister und Aufsteiger Hamburger SV war besser als der Zweitplatzierte. Mit über 100 erzielten Toren und nur 32 Gegentreffern konnte man 62 Punkte sammeln. Kurios: Sowohl in der Hinrunde, in der Rückrunde, der Heimtabelle und der Auswärtstabelle war man die zweitbeste Mannschaft. Gespielt wird im Beckersbergstadion, die Löwen müssen eine Strecke von etwas über 2,5 Stunden zurücklegen, um zu dem Spielort nördlich von Hamburg zu reisen.
SV Meppen U20
Die zweite Mannschaft von Bundesliga-Absteiger SV Meppen spielte in der vergangenen Saison eine gute Rolle und landete mit 44 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Gespielt wird auf der Sportanlange vom Teglinger SV im Süden Meppens. Die Löwinnen müssen eine Reise von etwa 3h einplanen. Der SV Meppen wird in Blau auflaufen.
Stimmen
Der Trainer der Meppener U20, Sebastian Middeke, hat sich für in Kurzinterview Zeit genommen:
Wie bewertet ihr die letzte Saison? Wart ihr zufrieden mit eurer Leistung?
Wenn du im oberen Drittel abschneidest, ist das natürlich eine hervorragende Saison und ein Bombenergebnis. Da sind wir natürlich hochzufrieden!
Was sind eure Ziele für die kommende Saison?
Wir wollen grundsätzlich unsere Spielerinnen weiterentwickeln und ausbilden und einen guten Mittelfeldplatz belegen.
Auf welches Spiel freut ihr euch besonders?
Ich persönlich finde es bei St. Pauli immer spannend, tolles Flair. Sonst lasse mich überraschen, was uns so erwartet.
Worauf kann man sich freuen, wenn man ein Heimspiel von euch besucht?
Ganz junge Spielerinnen, die Fußball spielen wollen, mit Leidenschaft bei der Sache sind, begeistern wollen und eine tolle Technik mitbringen.
TuS Büppel
Im Halbfinale des NFV-Pokals setzten die Löwinnen sich in der vergangenen Saison klar mit 8:2 gegen den TuS Büppel durch. Dennoch spielte der TuS aus der Nähe des Jadebusens eine gute Saison und landete am Ende auf dem fünften Platz. 68 zu 65 Tore zeigen vermutlich die Stärken und Schwächen der letzten Saison deutlich. Gespielt wird auf dem Sportplatz Neuenwege in Varel. Eine Reisezeit von 2,5 Stunden liegt vor den Löwinnen.
Holstein Kiel
Die Störche qualifizierten sich in der vergangenen Saison für den DFB-Pokal und landeten mit einer leicht positiven Bilanz auf dem sechsten Tabellenplatz. Der KSV aus Schleswig-Holstein trägt seine Spiele im Stadion Waldwiese aus. Die Kielerinnen spielen in blauen Trikots. Für die Fahrt müssen die Löwinnen etwa drei Stunden einplanen.
TSV Barmke
Den TSV Barmke kennen die Löwinnen bereits gut. Neben vielen Spielen in der Oberliga stand man sich in der vergangenen Saison im Pokalfinale gegenüber. Die Barmkerinnen gewannen durch eine wieder einmal starke Martina Müller. Die ehemalige Weltklasse-Spielerin ist in dieser Saison aber nicht mehr Teil des Regionalliga-Kaders. Ihre erste Saison in der Regionalliga lief für die Barmkerinnen zufriedenstellend. Nach einer fast genau ausgeglichenen Saison in puncto Siege, Niederlagen, Tore und Gegentore, landeten man am Ende auf dem siebten Tabellenplatz.
Der TSV Barmke tritt ebenfalls in Blau-Gelb an. Für die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison benötigen die Löwinnen etwa 25 Minuten.
Stimmen
Wie bewertet ihr die letzte Saison?
Wir waren sehr zufrieden in der letzten Saison, weil wir als Aufsteiger, bei vier Absteiger, sehr früh den Klassenerhalt feiern konnten.
Was sind eure Ziele für die kommende Saison?
Schnell den Klassenerhalt schaffen, weil die Regionalliga viel stärker ist als die Oberliga.
Worauf kann man sich freuen, wenn man ein Heimspiel von euch besucht?
Auf eine tolle familiäre Gastfreundschaft mit guter Bewirtung.
ATS Buntentor
In der vergangenen Saison verhinderten die Bremerinnen knapp den Abstieg. Mit nur drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz landete der ATS auf dem achten Tabellenplatz. Gespielt wird auf der Bezirkssportanlage Kuhhirten in Bremen-Buntentor. Die Löwinnen brauchen für die Strecke etwa eine Stunde und 50 Minuten. Der ATS spielt zu Hause komplett in Rot.
Stimmen
Wie bewertet ihr die letzte Saison?
In der letzten Saison waren wir mit dem Abschneiden nicht zufrieden, konnten die Klasse aber dennoch bei vier Absteigern halten.
Was sind eure Ziele für die kommende Saison?
Wir wollen so schnell wie möglich die „nötigen“ Punkte sammeln, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben.
Worauf kann man sich freuen, wenn man ein Heimspiel von euch besucht?
Auf das Wohlfühlgefühl auf unserer Anlage. Alle sind bei uns herzlich willkommen.
Bei uns kann man übrigens auch sehr lecker im „Corvus“ essen und trinken.
FC Jesteburg-Bendestorf
In der letzten Saison noch als VfL Jesteburg angetreten, gelang mit drei Punkten Vorsprung und Platz neun knapp der Klassenerhalt. In der neuen Saison tritt man zusammen mit dem SV Bendestorf in der Regionalliga als FC Jesteburg-Bendestorf an. Das Spiel gegen die Eintracht findet, Stand jetzt, in der Peter-Brun-Arena in Bendestorf statt, einige Kilometer südlich von Seevetal. Die Löwinnen brauchen für die Strecke etwa zwei Stunden.
FC St. Pauli
Ein großer Name in der Regionalliga Nord: Der FC St. Pauli ist weltweit bekannt, die Frauen treten aber noch eine Liga tiefer als die Männer an. In der vergangenen Saison verlor man zwar am letzten Spieltag gegen Abstiegskonkurrenten Eimsbütteler TV mit 6:5, doch da war die Abstiegsfrage bereits entschieden. Am Ende reicht ein Vorsprung von zwei Punkten.
Der FC. St Pauli spielt normalerweise in der sogenannten „Feldarena“, direkt am Gästeblock des Millerntor-Stadions. Die Löwinnen müssen eine Strecke von etwas über zwei Stunden zurücklegen.
Stimmen
Yannick vom Blog/Podcast Millernton stand mir für einige Fragen Rede und Antwort, vielen Dank, Yannick!
Seit wann verfolgst du euer Frauenteam?
Das fing schon kurz nach meinem Umzug nach Hamburg 2017 an. Ich bin immer häufiger auch in die
„Feldarena“ (Kunstrasenplätze hinter dem Millerntor-Stadion) gegangen und am Ende des Jahres in
einen der beiden Fanclubs namens „Die üblichen Verdächtigen“ eingetreten.
Welchen Stellenwert hat das Team im Verein?
Der Stellenwert ist in den letzten Jahren immer weiter gewachsen. Da ist sicherlich aber immer noch
Luft nach oben. In diesem Sommer hat man aber zum Beispiel eine viel beachtete Reise nach London
mit einem Testspiel gegen Clapton FC gemacht. Und schon seit einiger Zeit finden die FCSP1FRN auch
mehr bei Social Media statt und bei Heimspielen wird auf das nächste Spiel hingewiesen. Aber wie
gesagt, da kann sicher noch mehr passieren.
Wie bewertest du die vergangene Saison?
Ein ziemliches „Auf und Ab“. In der Hinrunde hieß es nach einem holprigen Start zwischendurch: „Der
Zug hat keine Bremse“. Man eilte von Sieg zu Sieg. In der Rückrunde sah es dann schon anders aus,
zum Glück konnte man am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt klarmachen und vermied ein
„Finalspiel“ beim ETV. Das absolute Highlight war sicherlich der Sieg des Hamburger Pokals, den wir
als Fans, mit Unterstützung von USP und anderen Gruppen auch mit einer großen Choreo begleitet
haben und mit dem sich die Frauen für die erste Teilnahme am DFB-Pokal in der Geschichte des
Vereins qualifiziert haben.
Was sind die Ziele für die kommende Saison?
Man möchte sicherlich mehr oben mitspielen als in der letzten Saison, vor allem als man am Ende
abreißen lassen musste und das Ziel nur noch der Klassenerhalt sein konnte. Einen Aufstieg geben
aber weder die Infrastruktur noch die finanziellen Voraussetzungen her. Und auch wenn die ersten
Frauen des Stadtnachbarn aufgestiegen sind, ist die Konkurrenz in der Regionalliga weiterhin nicht zu
unterschätzen. Ich persönlich würde mir wünschen, dass man frühzeitig mit den Abstiegsrängen
nichts mehr zu tun hat.
Worauf freust du dich besonders in der neuen Saison?
Die erste Teilnahme am DFB-Pokal. Wir empfangen den Magdeburger FFC an der Adolf-JägerKampfbahn (Spielstätte von Altona 93). Und glücklicherweise überschneidet sich der Termin nicht mit
den Profis, so dass ich auf eine tolle Atmosphäre auf den Rängen hoffe.
Was kann man bei einem Besuch bei einem eurer Spiele erwarten?
Die „Feldarena“ hat ihren eigenen Charme. Als Auswärtsfans seid ihr ja sicherlich schon öfter daran
vorbeigekommen. In der Regel ist die Gerade zwischen den beiden Plätzen gut gefüllt und die Fans
machen Stimmung, unter anderem auch mit eigenen Gesängen. Außerdem ist man viel näher dran
am Geschehen, als man es von den Profis kennt. Besonders ist vielleicht auch, dass es keine
Schmähgesänge gegen die Gegnerinnen gibt und wir den Support unterbrechen, wenn eine Spielerin
am Boden liegt, egal von welchem Team. Aber natürlich ist jede:r herzlich willkommen, um ihr oder
sein Team zu unterstützen. Und auch auswärts findet sich immer eine mehr oder weniger große
Gruppe, die den Frauen folgt, egal wohin.
Hamburger SV U20
Kommen wir gleich zum nächsten großen Namen in der Regionalliga. Es ist zwar die U20 und somit die Zweitvertretung, doch der HSV ist einer der größten Vereine der Welt. Die Frauen machten es in der vergangenen Saison besser als die Männer und setzten sich in der Aufstiegsrelegation durch. Möglich war das, da die 1. Frauen ihre Aufstiegsrelegation ebenfalls gewonnen hatten. So bekamen die Hamburgerinnen eine zweite Chance gegen Aurich, nachdem man im ersten Versuch der Zweitvertretung von Werder Bremen unterlegen war.
Der HSV läuft in der klassischen Trikot-Kluft auf. Gespielt wird auf den Paul-Hauenschild-Sportplätzen in Norderstedt. Die Löwinnen brauchen etwa zwei Stunden und 15 Minuten.
Werder Bremen II
Sowohl die Frauen als auch die Männer von Werder Bremen spielen in der Bundesliga. In der Regionalliga Nord tritt die Zweitvertretung an. In der vergangenen Saison gelang der Aufstieg über die Relegation. In der etwas merkwürdigen Variante des norddeutschen Fußballverbandes setzte man sich als Oberligameister gegen die anderen Meister (HSV 2, Kieler MTV) durch.
Die Werder-Frauen spielen in grün. Das Spiel gegen die Eintracht findet auf Platz 12 auf dem Werder-Gelände statt. Die Löwinnen benötigen für die Anreise etwa eine Stunde und 45 Minuten.
Das Derby
In der kommenden Saison steht für unsere Löwinnen endlich wieder ein richtiges Derby an, nachdem man in der jüngeren Vergangenheit gegen die Zweitvertretung gespielt hatte. In der abgelaufenen Saison landeten die Roten mit 52 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Das Derby findet in der Hannoi-Akademie statt. Für die Anreise zum Derby müssen die Löwinnen etwa eine Dreiviertelstunde einplanen.
