Klarer Sieg im Testspiel
7 min readDie 2. Frauen gewinnen auch ihr drittes Testspiel und schlagen die SG Achtum/Einum aus der hannoverschen Bezirksliga deutlich mit 5:1. Die Tore für die Mannschaft vom neuen Trainergespann Marvin Maniora und Sebastian Thies erzielten Leandra Hampe-Michels, Christiane Sturm, Lilly Schröder und die letztjährige Gewinnerin des Blau-Gelben Schuhs, Dilara Gruschka, mit einem Doppelpack. Für die Löwinnen steht vor dem Auftakt in die Bezirksliga nur noch ein Testspiel an, danach geht es in einer 14er-Liga um die Qualifikation für die Aufstiegsrunde.
Marvin Maniora entschied sich für folgende Aufstellung: Darleen Hermanski (TW) – Anna Eeten, Dilara Esen, Heidi Hilscher, Svenja Zindler (46. Lena Trenkner), Alysha Jakubowski (71. Carla Altmayer), Leandra Hampe-Michels, Katharina Zimmermann (C, 83. Svenja Zindler), Charlotte Riediger (71. Stefanie Siegl), Christiane Sturm (46. Lilly Schröder), Dilara Gruschka (83. Christiane Sturm)

Die erste Chance hatte die Eintracht: Leandra Hampe-Michels bediente Christiane Sturm, die sich gegen drei Gegenspielerinnen durchsetzte, aus 15 Meter aber ein Stück über die Latte ballerte. Drei Minuten später versuchte es Heidi Hilscher nach einer Ecke aus der zweiten Reihe, schoss aber rechts vorbei. Eine Zeigerumdrehung danach legte Dilara Gruschka für Charlotte Riediger ab, die aus 20 Metern abzog, doch die Torhüterin hielt den Ball fest. Auf der anderen Seite kamen die Gäste nach einem Ballverlust im Aufbauspiel der Blau-Gelben zu ihrer ersten Torchance. Der Schuss von der Strafraumkante flog aber über den Querbalken. Fünf Minuten später wurde eine Jakubowski-Flanke vor die Füße von Dilara Gruschka geklärt, die von der Strafraumgrenze abzog, aber geblockt wurde. Etwas mehr als eine Viertelstunde war gespielt, als die Löwinnen eine sehenswerte Kombination aufzogen. Am Ende bediente Riediger Leandra Hampe-Michels, die vom Strafraumrand humorlos abzog und das Leder unter die Latte knallte. Nichts zu machen für die Torfrau, das 1:0 für die Braunschweiger Eintracht!
Nur eine Minute später spielte Svenja Zindler Dilara Gruschka an, hinterlief die Stürmerin und bekam den Ball wieder. Ihre flache Hereingabe konnten die Gäste im letzten Moment klären. Kurz darauf kam die Kugel über Gruschka und Riediger zu Katharina Zimmermann. Die Kapitänin zog aus etwa 22 Metern einfach mal ab, doch die Torhüterin konnte den Ball festhalten. Ein paar Minuten danach kam die SG Achtum/Einum aus 18 Metern zum Schuss, knapp drüber. Im Gegenzug spielten die Blau-Gelben einen tollen Angriff über Hilscher und Zindler. Am Ende bekam Gruschka den Ball, tanzte drei Gegenspielerinnen aus und zog nach innen. Ihr Schuss aus etwa 17 Metern flog knapp am linken Winkel vorbei. Eine Zeigerumdrehung später ließ Gruschka eine Flanke von Alysha Jakubowski clever durch, Svenja Zindler nahm die Kugel direkt, ballerte das Spielgerät aber am Tor vorbei.
Den anschließenden Abstoß fing Christiane Sturm ab, tankte sich stark bedrängt links in den Strafraum und zog ab. Ihr Schuss aus etwa zwölf Metern ging knapp am kurzen Eck vorbei. Kurz darauf chippte Gruschka in den Lauf von Katharina Zimmermann, die Spielführerin drehte sich und verlagerte das Spiel mit einem scharfen Pass auf Leandra Hampe-Michels. Die nahm die Kugel klasse an, wurde zu Boden gebracht, bugsierte den Ball im Fallen noch zu Christiane Sturm, die aus 18 Metern wuchtig abzog. Mit einer tollen Flugparade kratzte die Torfrau den Ball noch aus dem Winkel und parierte zur Ecke. Die anschließende Ecke zirkelte Alysha Jakubowski in die Gefahrenzone, Dilara Gruschka sprang energisch in den Ball und köpfte aus kurzer Distanz ein. Das 2:0 für die Blau-Gelben!

Im Gegenzug wurde es nach einem Steilpass beinahe gefährlich, doch Darleen Hermanski kam rechtzeitig aus ihrem Kasten und begrub das Spielgerät unter sich. Ein paar Minuten danach spielte Gruschka Christiane Sturm an. Die Stürmerin behauptete den Ball und legte die Kugel in den Rückraum. Charlotte Riediger nahm den Ball direkt und schoss aus 18 Metern knapp links vorbei. Auf der anderen Seite war ein harmloser Fernschuss leichte Beute für Darleen Hermanski. Die Torfrau schlug den Ball weit in die gegnerische Hälfte. Dilara Gruschka war schneller als alle Verteidigerinnen, kam zuerst an den Ball und marschierte aufs Tor zu. Stark bedrängt geriet ihr Schuss aber etwas zu zentral, sodass die Torhüterin den Schuss festhalten konnte. Wenige Augenblicke später hatten die Gäste bei einem schnellen Gegenstoß viel Platz über links. Die flache Flanke drückte die frei stehende Nummer 20, Caroline Schmidt, aus kurzer Distanz ins Netz. Der Anschlusstreffer zum 2:1.
Zwei Minuten später legte sich Christiane Sturm den Ball clever an ihrer Gegenspielerin vorbei und überrannte diese einfach. Sturm zog in den Strafraum und suchte die mitgelaufene Dilara Gruschka mit einem Querpass, doch eine Abwehrspielerin kam noch dazwischen und klärte auf Kosten einer Ecke. Diese führte Leandra Hampe-Michels aus und spielte einen Doppelpass mit Heidi Hilscher. Die anschließende Flanke erwischte Dilara Gruschka gerade noch mit dem Kopf. Im hohen Bogen fiel der Ball wenige Meter vor dem Tor runter. Christiane Sturm setzte sich im Kopfballduell robust durch und köpfte die Kugel aufs rechte Eck. Die Torhüterin war eigentlich da, bekam den Ball aber nicht gegriffen und am Ende war der Ball im Netz. Das 3:1 für die Löwinnen durch Christiane Sturm, kurz vor der Pause.
Wenige Augenblicke später war Halbzeit. Die Blau-Gelben dominierten das Spiel und führten verdient. Der ein oder andere Angriff hätte sicherlich noch besser ausgespielt werden können, die Löwinnen erarbeiteten sich aber mehrere Chancen, von denen sie drei zur komfortablen Halbzeitführung nutzen konnten.

Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich Dilara Gruschka über die rechte Seite energisch durch und kam im Strafraum zum Abschluss. Ihr Schuss aus spitzem Winkel geriet aber etwas zu zentral, sodass die Torhüterin zupacken konnte. Etwas später verlängerten die Gäste einen langen Einwurf von Leandra Hampe-Michels in den Lauf von Lilly Schröder. Die zur Pause eingewechselte Offensivkraft zog vom rechten Strafraumeck volley ab. Die Torhüterin parierte mit einer sehenswerten Flugeinlage zur Ecke. Fünf Minuten später sorgte ein kapitaler Ballverlust am eigenen Strafraum für Gefahr, doch der Schuss aus 14 Metern ging links am Tor von Darleen Hermanski vorbei. Kurz darauf verloren die Löwinnen im eigenen Strafraum den Ball. Doch Hermanski musste nicht eingreifen, denn der Schuss aus zwölf Meter ging links vorbei.
Ein paar Minuten später segelte ein langer Freistoß von der Mittellinie in den Löwinnen-Strafraum. Eine Gäste-Spielerin köpfte auf die rechte Ecke, aber Darleen Hermanski tauchte ab und hielt den Ball sicher fest. Fast im direkten Gegenzug schien der Konter schon im Sande verlaufen zu sein, doch beim eigentlichen Fehlpass behinderten sich zwei Verteidigerinnen gegenseitig. Dilara Gruschka reagierte blitzschnell und schnappte sich das Spielgerät. Die Stürmerin hielt sich ihre Verfolgerin vom Leib und zog 18 Meter vor dem Tor aus der Drehung ab. Der Ball klatschte an den linken Innenpfosten und prallte von da über die Linie. Das war richtig stark gemacht von der Stürmerin und das 4:1 für den BTSV!

Nicht einmal zwei Minuten später zündete Gruschka im Mittelfeld den Turbo. Durch ihren schnellen Antritt hatte sie etwas Platz und das Auge für die startende Leandra Hampe-Michels, die den Ball links am Strafraum bekam. Hampe-Michels sah in der Mitte Lilly Schröder und fand die frei stehende Stürmerin mit einer flachen und punktgenauen Flanke. Schröder hatte keine Probleme, das Ding aus wenigen Metern in die Maschen zu drücken. Das 5:1 durch die zur Pause eingewechselte Stürmerin!
Auf der anderen Seite köpften die Gäste eine Ecke ein Stück links vorbei. Nach dem anschließenden leisteten sich die Löwinnen einen gefährlichen Ballverlust am eigenen Strafraum. Die Gäste-Stürmerin kam aus 14 Metern alleine vor Hermanski zum Abschluss, doch die junge Torfrau lenkte die Kugel mit einem tollen Hechtsprung noch an die Latte. Der Ball flog im hohen Bogen nochmal auf die Latte und prallte zurück in den Strafraum, wo Heidi Hilscher klärten konnte.
Vier Minuten später packte Hermanski bei einem Schuss vom rechten Strafraumeck sicher zu. Kurz darauf flog ein Volleyschuss der Gäste aus der zweiten Reihe ein Stück über den Kasten. Im direkten Gegenzug steckte Lilly Schröder klasse auf Stefanie Siegl durch, die in den Strafraum zog, eigentlich freie Bahn hatte, sich aber uneigennützig für den Querpass zur mitgelaufenen Christiane Sturm entschied. Doch das hatte die Torfrau gerochen, brachte noch die Fingerspitzen an den Ball und hatte die Kugel anschließend sicher. Fünf Minuten vor Ende der Partie marschierte Leandra Hampe-Michels mit langen Schritten über die rechte Seite, nahm den Kopf hoch und flankte auf den zweiten Pfosten. Dort köpfte Lena Trenkner knapp links vorbei. Drei Minuten später bediente Svenja Zindler Christiane Sturm, die nach innen zog und vom linken Strafraumeck den Abschluss suchte. Ihr Flachschuss geriet zu zentral, im Nachfassen hatte die Torfrau den Ball sicher. Auch die letzte Aktion der Partie gehörte Christiane Sturm. Einen Freistoß aus 22 Metern setzte sie knapp drüber.

Dann war Schluss! Die Löwinnen zeigten sich erneut bereit für die bald anstehende Bezirksliga-Saison und boten ihrem Trainerteam nicht viel zum Nacharbeiten. Die Generalprobe hat es dann noch mal in sich. Am kommenden Sonntag ist mit den Freien Turnern ein Landesligist zu Gast, der in der vergangenen Saison auf dem vierten Platz landete. Anstoß ist um 12 Uhr. Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.
Bis dahin
Euer Kivi
