Vier Formate für Eintracht – eine Adresse für Fans.

Fünf Tore zum Landesliga-Auftakt

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Die 2. Frauen starten mit einer überzeugenden Leistung in die neue Landesliga-Saison. Gegen Aufsteiger SV Hahndorf dominierten die Löwinnen das Spiel und waren jederzeit das deutlich bessere Team. Da war die 1:0-Pausenführung durch Melina Melzig fast schon schmeichelhaft für die Gäste. Nach dem Seitenwechsel schnürte die pfeilschnelle Stürmerin den Doppelpack, ehe Vanessa Schäfer ebenfalls doppelt traf. Hahndorf bekam von den Löwinnen noch den Ehrentreffer geschenkt, das Schlusswort hatte aber Fanny Göttling. Vor 70 Zuschauern erzielte die eingewechselte Offensivkraft kurz vor dem Abpfiff den 5:1-Endstand.

Eintracht-Coach Sebastian Thies entschied sich zum Auftakt für folgende Aufstellung: Theresa Roer (TW) – Anna Maria Merhof (66. Marie Brunner), Pia Meyer (46. Yara Gad), Lina Herterich, Emma Speedy (66. Alicja Goller) – Alysha Jakubowski, Josephine Michler (56. Uta Hahn), Vanessa Schäfer, Svenja Lemke (56. Fanny Göttling) – Dilara Gruschka (C), Melina Melzig

Die Löwinnen begannen sofort dominant und kontrollierten das Spiel. Doch die erste Chance hatten die Gäste, allerdings spielte dabei der Zufall die entscheidende Rolle. Ein Pressschlag an der Seitenlinie prallte genau vor die Füße der gegnerischen Stürmerin, die freie Bahn hatte, im direkten Duell aber nicht an der stark reagierenden Theresa Roer vorbeikam. Im direkten Gegenzug hielt Melina Melzig mit einem tollen Sprint die Kugel noch im Spiel. Ihre anschließende Flanke köpfte Dilara Gruschka über den Querbalken. Eine Zeigerumdrehung danach setzte Dilara Gruschka vor dem Strafraum Vanessa Schäfer in Szene, die aus 20 Metern abzog. Mit einem Hechtsprung brachte die Torfrau noch die Fingerspitzen an den Ball und parierte zur Ecke. Diese brachte nichts ein.

Fünf Minuten später köpfte Svenja Lemke eine Flanke von Vanessa Schäfer über die Latte. Kurz darauf leitete Lemke einen langen Ball aus der eigenen Abwehrkette mit dem ersten Kontakt in den Lauf von Melina Melzig weiter. Die Stürmerin kam aus 14 Metern zum Abschluss, doch wieder parierte die Hahndorf-Torfrau stark. Nach der anschließenden Ecke von Alysha prallte der Ball im Strafraum hin und her, der Abschluss von Josephine Michler wurde von der Torfrau pariert, anschließend klärten die Gäste noch zweimal von der Linie, die Kugel wollte einfach nicht rein. Wenig später strich ein Michler-Freistoß am Tor vorbei. Nicht ganz 20 Minuten waren gespielt, als Alysha Jakubowski klasse nachsetzte und kurz vor dem gegnerischen Strafraum den Ball eroberte. Sie nahm den Kopf hoch und steckte perfekt auf Melina Melzig durch, die nur noch die Torfrau vor sich hatte und das Spielgerät mit viel Gefühl in die untere rechte Ecke spitzelte. Die überfällige Führung, das 1:0 für die Braunschweiger Eintracht!

Eine Minute danach zog Emma Speedy aus der zweiten Reihe ab, aber ihr Fernschuss geriet zu zentral. Kurz darauf versuchte es auch Alysha Jakubowski aus der Ferne und dieses Mal wurde es auch richtig gefährlich, doch mit einer sehenswerten Parade verhinderte die Torfrau den Einschlag. Die anschließende Ecke schlug Dilara Gruschka auf den ersten Pfosten, dort kam Josephine Michler mit der Fußspitze an den Ball, drückte das Spielgerät aber nur ans Außennetz.

Auf der anderen Seite rutschte ein langer Ball durch, doch im direkten Duell mit Theresa Roer versagten der Stürmerin die Nerven. Aus zwölf Metern schoss sie unbedrängt weit am Tor vorbei. Eine Zeigerumdrehung danach luchste Melina Melzig der letzten Verteidigerin den Ball ab, doch bevor sie zum Abschluss kommen konnte, warf sich die Torhüterin auf den Ball. Kurz darauf spielte Vanessa Schäfer durch die Gasse auf Melina Melzig, die im Laufduell mit der Torfrau einen Schritt zu spät kam, wieder warf sich die Torhüterin auf das Spielgerät.

Ein paar Minuten später zog Melzig vom Strafraumrand ab, ein Abwehrbein kam aber noch dazwischen und entschärfte den Abschluss, so packte die Torfrau sicher zu. Auch der nächste Abschluss kam von der aktiven Stürmerin. Halblinks 20 Meter vor dem Tor zog sie ab: drüber. Über einen Freistoß hatten die Gäste einen weiteren Abschluss. Dieser klatschte aus 18 Metern an den rechten Pfosten, anschließend konnten die Löwinnen klären. Den letzten Abschluss vor dem Pausenpfiff hatte aber die Eintracht: Alysha Jakubowski brach scheinbar frei durch, zögerte aber etwas zu lange mit dem Schuss und wurde dann noch entscheidend gestört.

Dann war Halbzeit! Die Eintracht war klar überlegen und hätte deutlich höher führen müssen. Am ersten Spieltag passte halt noch nicht alles zusammen. Dennoch ein toller Auftritt der Löwinnen bis dahin und immerhin war die Führung durch Melina Melzig gelungen. Trainer Sebastian Thies brachte Yara Gad für Pia Meyer.

Kurz nach Wiederanpfiff folgte dann die dicke Gelegenheit auf das 2:0: Vanessa Schäfer suchte mit einem Steckpass Alysha Jakubowski, doch ein Abwehrbein war noch dazwischen. Melina Melzig hatte aber aufgepasst, schnappte sich das Spielgerät und tanzte leichtfüßig die Torfrau aus. Aus leicht spitzem Winkel hatte die Torjägerin das leere Tor vor sich, brachte aber nicht die notwendige Spannung auf den linken Fuß und traf so nur das Außennetz. Doch davon ließen sich die Löwinnen nicht zurückwerfen, nur wenig später war es Vanessa Schäfer, die aus großer Ferne abzog. Die Torhüterin konnte nur hinterherschauen und hoffen, doch die Kugel sauste knapp über den Querbalken. Acht Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Vanessa Schäfer die Abwehrkette mit einem feinen Pass überwinden konnte. Melina Melzig hatte freie Bahn, ließ sich die Chance dieses Mal nicht nehmen und vollstreckte in die untere rechte Ecke. Der Doppelpack und das 2:0 für den BTSV!

Nur eine Minute später warf Emma Speedy einen Einwurf zur kurz zuvor eingewechselten Uta Hahn, die aus 20 Metern abzog, ihr Flachschuss geriet aber zu zentral. Zehn Minuten nach dem 2:0 war es erneut ein Einwurf von Emma Speedy, der für Gefahr sorgte. Dieses Mal bekam Vanessa Schäfer das Leder, welches die Mittelfeldspielerin Richtung Strafraum treiben konnte und aus 22 Metern einfach mal abzog. Das Spielgerät segelte mit herrlicher Flugkurve genau in den rechten Knick. Traumtor und die Entscheidung: das 3:0!

Kurz darauf versuchte es Uta Hahn aus der zweiten Reihe, brachte aber nicht genug Wucht hinter den Ball, den die Torfrau aufnehmen konnte. Eine Zeigerumdrehung später kam die Kugel über Dilara Gruschka und Melina Melzig zu Alysha Jakubowski, die aus spitzem Winkel abziehen konnte, das Leder aber knapp links neben den langen Pfosten schoss. Im eigenen Strafraum machten es die Löwinnen wenig später viel zu lässig und sorglos und schenkten das Spielgerät im eigenen Fünf-Meter-Raum her. Auf das leere Tor hatten es die Gäste dann leicht, den Ehrentreffer zu erzielen, nur noch 3:1.
Doch der verkürzte Abstand hielt nicht lange. Im direkten Gegenzug wurde ein Freistoß von Lina Herterich zu Vanessa Schäfer geklärt, die aus fast identischer Position wie bei ihrem ersten Treffer abzog. Dieses Mal schlug das Leder unter der Latte ein, der nächste Doppelpack und das 4:1!

Fünf Minuten später steckte Uta Hahn auf Fanny Göttling durch, die freie Bahn hatte und aus leicht spitzem Winkel abzog. Ihr Flachschuss rollte aber genau in die Arme der Torhüterin. Ein paar Minuten danach landete eine Gruschka-Ecke bei Melina Melzig, die aus kurzer Distanz geblockt wurde. Der Abpraller fiel vor die Füße von Vanessa Schäfer, deren Schuss von der Strafraumkante am rechten Pfosten vorbei ins Toraus rauschte. Nicht ganz fünf Minuten waren noch zu spielen, als Uta Hahn erneut auf Fanny Göttling durchsteckte. Wieder hatte die Flügelspielerin freie Bahn, blieb dieses Mal aber ganz cool und vollendete aus halblinker Position in die untere linke Ecke. Das 5:1 für die Löwinnen!

Zwei Minuten danach segelte eine Jakubowski-Flanke in den Strafraum. Eine Verteidigerin ging etwas ungewöhnlich zum Ball und spielte das Spielgerät derart deutlich mit der Hand, dass die Kugel quasi auf dem Arm liegen blieb. Einen Strafstoß gab es aber nicht. Kurios. Doch die Löwinnen blieben in Ballbesitz: Uta Hahn zog zum Strafraum und suchte aus 18 Metern den Abschluss. Der hätte genau in die untere linke Ecke gepasst, doch die Torfrau tauchte ab und parierte zur Ecke. Diese schlug Dilara Gruschka auf den zweiten Pfosten, wo sich Uta Hahn in die Luft schraubte, das Leder aber links neben das Tor köpfte.

Und dann war Schluss! Die 2. Frauen fahren gleich im ersten Versuch die ersten drei Punkte der neuen Saison ein und können stolz auf eine tolle Leistung sein. Darauf kann das Trainerteam um Sebastian Thies die weiteren Schritte aufbauen. Weiter geht es für die Löwinnen erst im September. Am Sonntag, dem 06.09., ist MF Göttingen zu Gast am Biberweg. Anstoß ist um 11 Uhr. Mehr Bilder zum Spiel gibt es hier.

Bis dahin

Euer Kivi

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