Saisonvorschau 2. Frauen 2024/25
23 min readZur Saison 2014/15 gegründet, spielte unsere 2. Frauenmannschaft immer im oberen Bereich der Braunschweiger Kreisliga mit. 2018 sollte es dann endlich klappen mit dem Aufstieg in die Bezirksliga, in der die Löwinnen ihre Platzierungen stetig verbessert haben. So auch in der vergangenen Saison, in der am Ende die verdiente Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga stand.
In unserer Saisonvorschau erfahrt ihr alles über den Kader unserer Löwinnen und was die Blau-Gelben sonst so in der neuen Liga erwartet. Vielen Dank an Monika Hampe-Michels für die Fotos! Viel Spaß beim Lesen!
Abgelaufene Saison
Besser kann eine Saison nicht laufen: Die 2. Frauen standen nach der starken Vorrunde zwar noch nicht auf dem ersten Platz, spielten aber eine überragende Aufstiegsrunde und machten dort jeden Gegner dem Erdboden gleich. In sechs Spielen gegen die besten Gegner der Vorrunde schossen die Löwinnen 31 Tore und ließen nur elf Gegentreffer zu, sodass das Team vom Trainerteam Sebastian Thies und Marvin Maniora am Ende mit sechs Punkten Vorsprung die Meisterschaft feiern konnte und am vorletzten Spieltag den ärgsten Konkurrenten mit 8:4 entscheidend besiegen und anschließend eine große Party am Biberweg starten konnte.

Christiane Sturm hatte mit 28 Toren einen Löwenanteil am Aufstieg und sicherte sich unter allen teilnehmenden Teams den Blau-Gelben Schuh als Gesamtsiegerin. Das soll aber nicht verdecken, dass auch Lilly Schröder (16 Tore) und Dilara Gruschka (11 Tore) zweistellig trafen und auch einige andere Löwinnen mehrfache Einträge in der Torschützinnen-Liste hatten. Eine starke Mannschaft verdiente sich den Aufstieg.

Spielstätte
Gespielt wird im Sportzentrum Biberweg in Ölper (Biberweg 29, 38114 Braunschweig). Der Kunstrasenplatz hat keinen Ausbau, aber Stehstangen an einer Längsseite zum Anlehnen. Angehörige der Spielerinnen sorgen mit einem breiten Catering-Angebot (warme und kalte Getränke sowie Kaffee, Kuchen und Waffeln) für glückliche Zuschauer. Der Eintritt wird in der kommenden Saison auf Basis einer freiwilligen Spende laufen.

Vorbereitung
Die Löwinnen starteten mit einem Schützenfest gegen Landesliga-Absteiger Wacker Braunschweig in die Vorbereitung. 7:0 hieß es am Ende gegen einen klar unterlegenen Gegner. Mehrere Nummern größer war der nächste Testspielgegner, der Oberliga-Zweite SV Wendessen. Gegen den eine höher liegenden Gegner zeigten sich die Blau-Gelben über weite Teile des Spiels auf Augenhöhe und verloren nur knapp mit 4:3. Im vorletzten Test brachte eine frühe Rote Karte des Gegners alles etwas durcheinander. In einem anschließend unangenehmen Spiel ließen die Löwinnen viele Chancen liegen und leisteten sich ungewohnte Fehler, am Ende stand dennoch ein absolut verdienter 2:4-Erfolg gegen den Hannoveraner Landesligisten SG Bockenem/Ambergau.
Zudem konnten mehrere Spielerinnen Erfahrungen bei den Testspielen der 1. Frauenmannschaft sammeln.
Das Trainerteam
Marvin Maniora ist nicht mehr Teil des Teams, Sebastian Thies bleibt als Cheftrainer ebenso wie Co-Trainer Heiko Jotzo weiter an Board. Zudem wird Katharina Zimmermann spielende Co-Trainerin.
Sebastian Thies
Der Aufstiegs-Trainer bleibt auch in der neuen Saison Chef-Trainer und geht in sein zweites Jahr am Biberweg. Der 34-Jährige sammelte zuvor Erfahrungen beim TSV Germania Lamme. Als Spieler war der Coach ebenfalls in Lamme unterwegs, aber auch beim Lehndorfer TSV und dem SV Stöckheim. Für die neue Saison hat sich Basti vorgenommen, seine Mannschaft in der Landesliga zu etablieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Für den Chef-Trainer ist seine Mannschaft die Frauenmannschaft mit dem größten Entwicklungspotenzial in Braunschweig. Neben seiner Lammer Heimat ist die Eintracht darüber hinaus sein Herzensverein und die beste Adresse im regionalen Frauenfußball.

Heiko Jotzo
Der Co-Trainer und Betreuer ist bereits seit 2006 in verschiedenen Funktionen und auch mit dem Ball am Biberweg unterwegs. Zuvor war er beim SV Süd, dem BSC und dem SCE Gliesmarode. Heiko wird von seiner Mannschaft auch „Bärchen“ gerufen und hat sich für die neue Saison den Klassenerhalt vorgenommen. Bei der Eintracht schätzt er die Tradition und ist stolz, die Stadt seines Vereins Mutterstadt des Deutschen Fußballs nennen zu können.

Katharina Zimmermann
Die langjährige Löwin macht in ihrer elften Eintracht-Saison etwas Neues und wird das Trainerteam als spielende Co-Trainerin unterstützen. Mit ihrer Erfahrung auf dem Platz und der bereits vorhandenen Bindung zu ihren Mitspielerinnen hat das neue, aber bekannte, Gesicht im Trainerteam bereits zwei wichtige Eigenschaften von Vornherein in der Hinterhand. Zimmermann freut sich darauf, erste Coaching-Erfahrungen zu sammeln.

Unser Löwinnen-Coach Sebastian Thies stand für einige Fragen zur Verfügung:
Die Aufstiegs-Saison 2023/24 ist mittlerweile Geschichte, wie bewertest du deine erfolgreiche erste Saison bei der Eintracht?
Das letzte Jahr war ein absoluter Erfolg. Wir haben alle Ziele inklusive des Aufstiegs erreicht – mehr geht nicht.
Wie kamst du überhaupt zur Eintracht?
Wie die berühmte Jungfrau zum Kinde. Nach 14 Jahren Frauenfußball beim TSV Lamme wollte ich eigentlich eine Auszeit nehmen, anschließend bei ambitionierten Vereinen (z.B. BTSV) hospitieren und mir in Ruhe eine neue Herausforderung in einer höheren Liga suchen. Irgendwie hat sich Corinna dann aber direkt im Sommer bei mir gemeldet und nachdem ich das Team kennengelernt habe, war mir schnell klar: Das mit der Pause wird wohl nichts.
Zu einer neuen Saison tut sich immer viel im Kader. Welche Veränderungen sind bei euch passiert?
Für eine „Zweite“ erstaunlich wenig. Der Großteil der Aufstiegsmannschaft ist zusammen geblieben. Ein paar wenige Abgänge haben wir zu verzeichnen. Dem gegenüber stehen aber mit unseren 4 B-Mädels (Anna, Charlie, Lea und Lena) und 2 externen (Melina von Isenbüttel/Meine und Jelka aus der Landesliga Berlin) insgesamt 6 Neuzugänge. Wir sind also breiter und qualitativ noch besser aufgestellt als letztes Jahr.
Eine Veränderung gab es außerdem noch im Trainerteam: Nach dem Ausscheiden von Marvin wird Katha in der kommenden Saison als spielende Co-Trainerin Heiko und mich unterstützen.
Was können wir von den Neuzugängen erwarten?
Vor allem Entwicklungsfähigkeit. Aber erstmal geht es darum, sie in unser Team zu integrieren und ihnen unsere fußballerische DNA näherzubringen.
Wie lief eure Vorbereitung aus deiner Sicht?
Ehrlicherweise etwas holprig, da wir doch früher in die Liga starten, als wir dachten. Somit mussten wir uns organisatorisch ganz schön strecken alles Wichtige unterzubringen. Zum Glück lernen die Mädels schnell, was die Testspiele ja auch gezeigt haben. Deshalb gehe ich mit einem guten Gefühl in die neue Saison.
Was sind eure Ziele für die kommende Saison? Was ist in der neuen Liga anders?
Wir wollen uns dort etablieren und uns weiter entwickeln. Ich denke, der größte Unterschied zur Vorsaison wird sein, dass wir unsere Favoritenrolle häufiger abgeben dürfen. Wir treffen auf spielstärkere Teams, die auch mehr mitspielen werden.
Auf welches Spiel freut ihr euch besonders?
Das eine Spiel gibt’s vermutlich nicht. Ich persönlich freue mich auf Freie Turner, weil ich die dortige Trainerin schätze.
Warum sollten unsere Leser bei euch vorbeischauen kommen?
Weil wir den Anspruch an uns haben, einen Fußball zu spielen, der sowohl das Prädikat „ehrlich“ als auch „schön“ verdient. Zusätzlich herrscht bei uns eine familiäre Atmosphäre. Und wem das noch nicht ausreicht: meist gibt’s Waffeln ;-).
Der Kader
Abgänge
Wie ihr bereits im Trainer-Interview erfahren habt, bleibt der Kader größtenteils zusammen. Einige Abgänge verließen die Löwinnen bereits im Winter der abgelaufenen Saison. Zur Landesliga-Saison nicht mehr im Kader der 2. Frauenmannschaft sind: Anna Eeten, Svenja Behrens, Julia Giotta, Lena Trenkner und Romina Lani.
Neuzugänge
Mit Anna Srock, Charlotte Mattuscheck, Lena Krüger und Lea Eggers rücken gleich vier Talente aus der eigenen U17 in den Kader der Löwinnen auf. Melina Melzig kommt vom TSV Meine an den Biberweg, Jelka Dehmel spielte zuletzt beim Berliner Landesligisten SC Carlottenburg.
Der Kader im Detail
Nachfolgend lernt ihr in einer kurzen Vorstellung unsere Löwinnen kennen, die in der Saison 2024/25 für die Braunschweiger Eintracht antreten werden. Die Fotos wurden von Monika Hampe-Michels bereitgestellt. Vielen Dank dafür! Schaut doch mal bei ihr vorbei: photografie_mhm (Instagram) oder photografie-by-mhm.de (Webseite).

Darleen Hermanski

Die Torhüterin kam 2022 zu den Löwinnen und durfte bereits Einsätze bei der 1. Frauenmannschaft sammeln. Nebenbei hütete die 18-Jährige bei ihrem Jugendverein JFV Sassendorf das Tor. Zuvor spielte unsere Nummer 1 beim VfL Wolfsburg und dem TSV Grußendorf. In der vergangenen Saison hatte sie mit mehreren starken Paraden ihren Anteil am Aufstieg. In der kommenden Saison möchte Hermanski an ihren Schwächen arbeiten und sich dadurch weiterentwickeln. Mit ihrer Mannschaft möchte sie am liebsten oben mitspielen und gemeinsam Spaß haben. Bei der Eintracht gefällt der BTSV-Torfrau das familiäre Miteinander, besonders in ihrer Mannschaft.
Katharina Zimmermann

Die spielende Co-Trainerin geht bereits in ihre elfte Eintracht-Saison. 2014 wechselte die 28-Jährige vom ESV Wolfenbüttel an den Biberweg. Unsere Nummer 6 findet sich im defensiven Mittelfeld und in der Innenverteidigung wohl und führte ihre Mannschaft bereits in vielen Partien als Spielführerin aufs Feld. Für die neue Saison hat sich „Katha“, wie sie von ihren Mitspielerinnen genannt wird, vorgenommen, verletzungsfrei zu bleiben und sich in der Landesliga zu etablieren. Zudem möchte sie Coaching-Erfahrungen sammeln. Bei der Eintracht gefällt ihr vor allem ihre Mannschaft, denn sie ist weiterhin stolz Teil, dieser Truppe zu sein. Darüber hinaus freut sie sich auf ihr erstes Jahr als spielende Co-Trainerin.
Dilara Esen

In der Abwehr fühlt sich Dilara Esen am wohlsten, meistens läuft sie in der Innenverteidigung auf. Die 18-Jährige kam bereits 2017 zur Eintracht und machte bei den Blau-Gelben auch die ersten Schritte als Fußballerin. Im letzten U17-Jahr durfte sie den Durchmarsch in die Niedersachsen-Liga und die damit verbundene Bezirksliga-Meisterschaft feiern. Die zweikampfstarke Verteidigerin wird von ihren Mitspielerinnen auch „Dilli“ gerufen und möchte in der neuen Saison erneut auf einem guten Level Fußball spielen und mit ihrer Mannschaft gemeinsam Erfolg haben. Unsere Nummer 15 hat sich für die Eintracht entschieden, da sie bereits als kleines Mädchen ins Eintracht-Stadion gegangen ist uns es für sie somit nur eine Option gab: den BTSV.
Lena Krüger

Die 17-Jährige rückt aus der U17 auf und kam im Winter 2023 vom TSV Sickte zur Eintracht. Zuvor spielte sie zudem beim MTV Salzdahlum. Unsere Nummer 23 hat sich für die neue Saison vorgenommen verletzungsfrei zu bleiben, sich weiterzuentwickeln und sich dadurch möglichst viel Spielzeit zu erarbeiten. Krüger möchte mit ihrer Mannschaft in der Landesliga bleiben und im oberen Tabellenmittelfeld landen. Für den Schritt zur Eintracht hat sie sich entschieden, da sie nach einer größeren Herausforderung gesucht hat und bei dem BTSV eine Weiterentwicklungsmöglichkeit gefunden hat. In ihrem neuen Verein fühlte sie sich von Anfang an sehr wohl. Zudem gefällt ihr der Teamspirit.
Michelle-Marie Elsen

Die resolute Verteidigerin geht keinem Zweikampf aus dem Weg und fühlt sich auf mehreren Positionen wohl. Unsere Nummer 24 kam 2019 vom VfL Wolfsburg an den Biberweg, wo sie zehn Jahre spielte. Zuvor lief sie für den TSV Wolfsburg auf.
Lotta Bierschwall

Die 20-Jährige fühlt sich auf allen Positionen in der Abwehrkette wohl und kam 2023 an den Biberweg. Zuvor spielte Bierschwall für den ATSV Stockelsdorf und den TSV Siems. Unsere Nummer 25 möchte in der neuen Saison zeigen, dass sie und ihre Mannschaft in die Landesliga gehören und den Klassenerhalt meistern. Bei der Eintracht gefällt ihr der gute Teamgeist.
Alina Schiedung

Die 29-Jährige kann ordentlich zulangen, kann aber genauso schnell aufs feine Spiel umschalten. Alina Schiedung ist seit 2014 bei der Eintracht und geht somit in ihre elfte Blau-Gelbe Saison. Die Frau für die zentrale Defensive kam von der SG BSV Ölper/Rüningen zur Eintracht und spielte zuvor für den Vorgänger TSV Rüningen. Für die neue Saison hat sich die Verteidigerin, die auch „Ali“ gerufen wird, vorgenommen zur alten Stärke zurückzufinden und der Landesliga zu zeigen, dass ihre Mannschaft auch dorthin gehört. Unsere Nummer 7 entschied sich für die damals fast brandneue Eintracht-Truppe, da auch fast ihre gesamte alte Mannschaft diesen Schritt ging. Heute, zehn Jahre später, ist sie darüber sehr froh und möchte ihr Team nicht mehr missen. Alina fordert alle auf, die ein tolles Team sehen wollen, dass sich leistungstechnisch immer weiter steigert und guten Fußball spielt, mal am Biberweg vorbeizuschauen!
Charlotte Mattuscheck

Die Verteidigerin kam 2019 zur Eintracht und rückt aus der U17 in den Landesliga-Kader auf. Die 17-Jährige spielte zuvor beim SV Fümmelse und sammelte in der vergangenen Saison Erfahrungen in der zweithöchsten Juniorinnen-Spielklasse. In der neuen Saison möchte unsere Nummer 10 verletzungsfrei bleiben und sich bestmöglich weiterentwickeln. Mit ihrer Mannschaft, von der sie auch „Charlie“ gerufen wird, hat sie sich vorgenommen das Beste aus der Saison rauszuholen, immer alles zu geben und im Mittelfeld der Tabelle mitzumischen. Zudem möchte sie die Teamgemeinschaft weiter aufrechterhalten. Für den Schritt zur Eintracht entschied sie sich, da sie sofort offen und herzlich empfangen wurde. Das positive Klima und Gefühl einer echten Einheit hat sie dabei besonders angesprochen. Zudem bietet das Training des sehr freundlichen Trainerteams eine gute Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung.
Heidi Hilscher

Die 20-Jährige spielt am liebsten als Außenverteidigerin. Hilscher ist seit 2017 bei der Eintracht und kam vom TB Bortfeld. Für die neue Saison hat sie sich mit ihrer Mannschaft den Klassenerhalt vorgenommen.
Alysha Jakubowski

Wenn die Schienenspielerin zum Dribbling antrat, sahen ihre Gegenspielerinnen in der vergangenen Saison meist alt aus. Die 18-Jährige ist bereits seit der U15 bei der Eintracht und geht somit in ihr siebtes Jahr beim BTSV. Zur abgelaufenen Saison rückte sie aus der U17 in die 2. Frauenmannschaft auf und kam in der aktuellen Vorbereitung auch bei der 1. Frauenmannschaft zum Einsatz. Unsere Nummer 29 wird von ihren Mitspielerinnen Aly gerufen und hat sich für die neue Saison vorgenommen sich spielerisch weiterzuentwickeln und mit ihrer Mannschaft die bestmögliche Saison zu spielen. Dabei ist ihr wichtig, dass alle füreinander kämpfen.
Marie Brunner

Marie Brunner fühlt sich auf allen Abwehrpositionen und in der Mittelfeldzentrale wohl. Die 19-Jährige kam 2022 zur Eintracht und spielte zuvor für den KSV Hessen Kassel (Jugend und Frauen), den SV Kaufungen 07 (Jugend) und die JSG Nieste/Staufenberg (Jugend). Aktuell hat sie noch ein Zweitspielrecht für die TuS Immenstaad. Unsere Nummer 8 möchte in der neuen Saison gut als Team zusammenspielen und mit guter Leistung in der neuen Liga auftreten. Zudem hofft Brunner, dass alle verletzungsfrei bleiben und Spaß haben.
Aileen Willeke

Die defensive Mittelfeldspielerin kam zur vergangenen Saison neu zur Eintracht und spielte zuvor beim VfL Giershargen, dem SC Borchen und dem Polizei SV Oldenburg. Unsere spiel- und zweikampfstarke Nummer 5 erzielte in der vergangenen Saison sechs Treffer. Die 23-Jährige hat sich für die neue Saison vorgenommen, zusammen mit ihrer Mannschaft den Klassenerhalt zu meistern. Sie hat sich für die Eintracht und speziell für ihre Mannschaft entschieden, da sie diese spielerisch und vor allem menschlich sehr sympathisch findet.
Leandra Hampe-Michels

Die Gewinnerin des ersten ausgegebenen Blau-Gelben Schuhs fühlt sich auf allen Positionen in der Mittelfeldzentrale wohl. 2019 kam sie nach Stationen beim SV Neubrück und beim TB Bortfeld zur Braunschweiger Eintracht. Durch ihre sehenswerte Schusstechnik ist die 21-Jährige nicht nur eine absolute Standard-Spezialistin, sondern auch aus allen Lagen im laufenden Spiel gefährlich, egal ob direkt vor dem Tor oder aus weiter Ferne. So gelangen unserer Nummer 18 in der vergangenen Saison acht Treffer. Leandra möchte in der neuen Saison mit ihren Mitspielerinnen weiter als Team zusammenwachsen und sich in der Landesliga etablieren. Für den Schritt zur Eintracht hat sie sich entschieden, da sie aus der Jugend in den Damenbereich wechseln wollte und nach einer Mannschaft suchte, die auf dem Großfeld spielte. Da sie aus der Region kommt, war die Eintracht für Hampe-Michels eine Größe und so nahm sie die Möglichkeit wahr, den Schritt an den Biberweg zu gehen. Mit dieser Entscheidung ist sie auch fünf Jahre später noch happy.
Lisa-Marie Naujoks

Die 24-Jährige kam im Sommer 2021 vom Magdeburger FFC zur Eintracht. Zuvor spielte sie für den FSV 1895 aus Magdeburg. Unsere Nummer 17 fühlt sich auf der 6 am wohlsten und traf beim entscheidenden Spiel zum Aufstieg per Strafstoß zum wichtigen 2:1. Die defensive Mittelfeldspielerin konnte in mehreren Spielen für die 1. Mannschaft in der Oberliga Erfahrungen sammeln und kam für den Magdeburger FFC auch in der Regionalliga zum Einsatz. Für die neue Saison hat sich unsere Nummer 17 vorgenommen, verletzungsfrei zu bleiben und das Team ordentlich zu führen. Mit ihrer Truppe möchte Naujoks, die von ihren Mitspielerinnen „Naui“ gerufen wird, den Klassenerhalt sichern und im oberen Tabellendrittel mitspielen. Für den Schritt zur Eintracht entschloss sie sich, da es der nächstgelegene höherklassige Verein war und sie hier bereits einige Freunde hatte. Zudem gefällt ihr der Zusammenhalt bei der Eintracht und in ihrer Mannschaft.
Deike Hicken

Die 27-Jährige ist seit 2019 bei der Eintracht und war vorher beim Kieler MTV, dem Polizei SV Oldenburg und der TuS Bloherfelde unterwegs. Unsere Nummer 22 fühlt sich in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld wohl. Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen, gemeinsam mit ihrer Mannschaft als Team eine erfolgreiche Saison zu bestreiten. Für den Schritt zu Eintracht hat sie sich aufgrund der Menschen im Team entschieden, sie hat sich direkt aufgenommen und wohl gefühlt.
Josephine Michler

Michler wechselte zur Saison 2022/23 an den Biberweg und kam aus der Jugend vom Lehndorfer TSV. Zuvor spielte die 19-Jährige beim TSV Timmerlah und beim TSV Germania Lamme. Bei der Eintracht konnte sie bereits in mehreren Oberliga-Spielen Erfahrung sammeln. Unsere Nummer 3 wird von ihren Mitspielerinnen Josie gerufen und fühlt sich im Sturm, auf der 10 und als defensive Mittelfeldspielerin wohl. Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen, ihre Mannschaft mit ihren Fähigkeiten zu unterstützen und sich weiterzuentwickeln. Am Ende der Saison möchte sie unter den Top 5 landen. Für den Schritt zur Eintracht hat sie sich entschieden, da ihr der Zusammenhalt und die Gemeinschaft gefällt und die Blau-Gelben attraktiven Fußball spielen. Josie fordert euch auf, mal am Biberweg vorbeizuschauen und einem Spiel beizuwohnen, denn es wird sich lohnen!
Lea Eggers

Die 17-Jährige rückt aus der U17 in den Kader der Löwinnen auf und konnte in der vergangenen Saison Erfahrungen in der Niedersachsen-Liga sammeln. Zudem spielte sie bei JFV Kickers Hillerse-Leiferde und der SG Hillerse-Leiferde. In der Vorbereitung kam Lea auch bei Testspielen der 1. Frauenmannschaft zum Einsatz. Unsere Nummer 16 fühlt sich auf dem gesamten rechten Flügel und der 10er-Position wohl. Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen, sich weiterzuentwickeln und alles für ihre neue Mannschaft zu geben. Für den Schritt zur Eintracht hat sie sich entschieden, da sie mehr Erfahrungen sammeln möchte und die Mannschaft super lieb ist.
Anna Srock

Anna Srock fühlt sich auf allen Positionen auf der rechten Außenbahn wohl und rückt aus der U17 in den Löwinnen-Kader auf. Die 16-Jährige erzielte in 18 Einsätzen in der Niedersachsen-Liga neun Treffer. Vor der Eintracht spielte sie für den SV Schwarzer Berg. Unsere Nummer 42 hat sich für die neue Saison vorgenommen, sich weiterzuentwickeln, immer 100 % zu geben und dabei Spaß zu haben. Sie hat sich für die Eintracht entschieden, da sie großer Eintracht-Fan ist und die Eintracht ein tolles Team in der U17 hatte.
Svenja Lemke

Svenja Lemke fühlt sich auf beiden Außenbahnen wohl. Unsere Nummer 9 kam 2020 zum BTSV und spielte vorher beim TSV Hohenhameln. Die 29-Jährige erzielte in der vergangenen Saison fünf Treffer und möchte in der neuen Saison in noch mehr Abschluss-Situationen kommen und ihren linken Fuß verbessern. Zusammen mit ihrer Mannschaft möchte sie sich in der Landesliga etablieren und mit weiterhin ansehnlichem Fußball gut in der neuen Liga mitspielen. Bei der Eintracht gefällt Lemke neben dem kurzen Weg mit dem Fahrrad, wie super und schnell neue Mitspielerinnen aufgenommen werden.
Lenja Kastner

Die vielseitig einsetzbare 18-Jährige wurde beim VfL Wolfsburg ausgebildet. Dort führte sie ihr Team sogar als Kapitänin in die Spiele der U17-Bundesliga. 24 Mal stand sie in der höchsten Deutschen Juniorinnen-Liga auf dem Platz. Im Sommer 2022 kam unsere Nummer 19 an den Biberweg. Lenja spielt am liebsten auf dem linken Flügel, kann aber auch mehrere andere Positionen spielen. In der neuen Saison möchte sie ihre eigene Leistung weiterentwickeln und mit ihrer Mannschaft mit viel Teamgeist in der Landesliga für einander kämpfen. Als Kastner den Schritt weg vom VfL Wolfsburg gemacht hat, kam sie über Freunde zur Eintracht, für sie der beste Weg.
Melina Melzig

Die Stürmerin kommt vom TSV Meine an den Biberweg und spielte zuletzt für die dort ansässige SG Isenbüttel-Meine, bei der ihr in der vergangenen Saison 18 Treffer in 17 Einsätzen gelangen. Zuvor spielte die 19-Jährige beim VfB Fallersleben, dem SV Wedesbüttel-Wedelheine und dem TSV Sülfeld. In der neuen Saison möchte das neue Gesicht sich weiterentwickeln und das Beste aus sich rausholen. Mit ihrer neuen Mannschaft peilt sie einen Mittelfeldplatz an. Für den Schritt zur Eintracht entschied sich unsere Nummer 11, da sie sich für ihre Entwicklung neue Reize setzen wollte und in einer höheren Liga mehr gefordert werden möchte. Zudem überzeugte sie die Harmonie und der starke Zusammenhalt in ihrem neuen Team.
Dilara Gruschka

Die dribbelstarke Offensivspezialistin kam 2016 zur Eintracht und spielt am liebsten im Sturm oder auf der 10. In der Saison 2022/23 gewann sie als beste Torjägerin ihrer Mannschaft den Blau-Gelben Schuh. Unvergessen bleibt der damalige Sechser-Pack gegen die SG Isenbüttel/Meine. In der vergangenen Saison überbat sie ihre Leistung mit elf Treffer sogar. Unsere Nummer 21 spielte vor der Eintracht beim FC Sportfreunde Rautheim und dem 1. JFV Braunschweig. Auch „Didi“ von ihren Mitspielerin gerufen, hat sie sich vorgenommen, sich in der neuen Saison fußballerisch weiterzuentwickeln und mit ihrer Mannschaft in jedem Spiel 110 % zu geben, damit der Klassenerhalt gelingt. Zur Eintracht kam sie vor acht Jahren, da ihr damaliger Jugendtrainer den Weg bereitete. Von der U17 an blieb Gruschka der Eintracht seitdem treu.
Jelka Dehmel

Die 27-Jährige kommt vom SC Charlottenburg an den Biberweg. Beim Berliner Landesligisten gelangen der Stürmerin, die sich auch auf dem rechten Flügel wohlfühlt, 21 Tore in 19 Einsätzen. Zudem traf sie in einem Spiel für die 2. Mannschaft gleich fünffach. Zuvor spielte sie für den ATS Buntentor in der Regionalliga, TV Eiche Horn und den SV Ebnet. Unsere Nummer 12 wird von ihren Mitspielerinnen Jelli gerufen und hat sich vorgenommen eine gute Mischung aus Spaß und Leistung zu finden, denn für sie ist der Fußballsport ein wichtiger Ausgleich zum Arbeitsleben. Zudem ist ihr wichtig, menschlich im neuen Team anzukommen und sich wohlzufühlen. Für Jelka ist die Eintracht nicht nur der Verein mit dem kürzesten Weg zum Training, sondern auch der Verein in ihrer bisherigen Laufbahn, der die längste Tradition und professionellste Aufmachung hat. Zudem gefällt ihr, dass es bei ihrer neuen Mannschaft neben Angehörigen auch Fans gibt, die die Spiele verfolgen.
Lilly Schröder

Die 23-Jährige ist die dienstälteste Löwin der Mannschaft, denn die Stürmerin kam bereits 2013 zur Eintracht und lernte am Biberweg das Fußball spielen. Daher hat sie bisher auch ausschließlich für die Eintracht Tore geschossen und in der vergangenen Saison besonders erfolgreich: 16 Tore gelangen ihr, besonders wichtig dabei: Die endgültige Vorentscheidung beim Aufstieg gegen den FC Groß Döhren zum zwischenzeitlichen 7:4. Unsere Nummer 37 hat sich für die neue Saison vorgenommen, sich weiterzuentwickeln und einige Tore zu schießen. Mit ihrer Mannschaft möchte sie weiter zusammenwachsen und die erste Saison in der Landesliga meistern. Trotz mehrere Umzüge bleibt Lilly der Eintracht treu, da der Zusammenhalt in der Mannschaft sie weiterhin am Biberweg hält. Es macht ihr immer wieder Spaß auf den Platz zu kommen und Zeit mit ihren Mitspielerinnen zu verbringen. Unsere Leser sollen zudem wissen, dass es bei Heimspielen der 2. Frauenmannschaft neben gutem Essen auch ansehnlicher Fußball geboten wird. Es lohnt sich also, mal vorbeizuschauen und die Mannschaft zu unterstützen!
Christiane Sturm

Der Name „Sturm“ war in der vergangenen Saison absolut Programm, denn die Stürmerin mit dem so passenden Namen schoss unter allen teilnehmenden Spielerinnen und Spielern die meisten Tore und krönte sich so als Gesamtsiegerin des Blau-Gelben Schuhs, den sie, neben dem Pokal für meisten Tore in ihrer Mannschaft, am Biberweg überreicht bekam. Die 28-Jährige wechselte 2021 zur Eintracht und spielte vorher beim SV Lichtenberg 47, dem SFC Friedrichshain und Türkiyemspor Berlin. Die Torjägerin stand in der Vergangenheit auch mal auf der komplett anderen Seite des Spielfeldes und hütete das Tor der Löwinnen. Mit ihrem Tempo und ihrer Abschlussqualität wurde unsere Nummer 13 in der vergangenen Saison aber unverzichtbarer Teil der Eintracht-Offensive und hatte mit 28 erzielten Treffern einen großen Anteil am Aufstieg in die Landesliga. „Chrissi“, wie sie von ihren Mitspielerinnen gerufen wird, möchte in der neuen Saison möglichst viele Tore erzielen und sich mit ihrer Mannschaft in der Landesliga etablieren. Für den Schritt zur Eintracht hat sie sich entschieden, da sie doch wieder aktiv spielen wollte und der positive erste Eindruck der Mannschaft überzeugt hat.
Die Gegner
Freie Turner Braunschweig
Für das einzige Stadt-Duell der Liga müssen die Blau-Gelben in den Prinzenpark reisen. Dort sind die Freien Turner zuhause, die in der vergangenen Saison auf dem fünften Tabellenplatz lagen, in drei Testspielen sich aber zweimal gegen die 2. Frauen geschlagen geben mussten. In der Liga lief es mit elf Siegen, drei Unentschieden und acht Niederlagen ganz ordentlich. Kein Team aus den Top 5 hatte so viele Tore kassiert wie die Braunschweigerinnen. Es war das zweite Jahr in der Landesliga für die Turnerinnen, die 2022 aus der Bezirksliga aufgestiegen waren. Dort hatte man seit 2003 mit zwei Jahren Unterbrechung in der Kreisliga gespielt.
Gespielt wird auf dem Gelände Freie Turner im Prinzenpark. Parkplätze in der Nähe sind generell mehr als schwierig, plant also einen kleinen Fußweg ein, wenn ihr die Löwinnen begleiten wollt. Die 2. Frauen müssen mit einer Fahrtzeit von etwa zehn Minuten planen. Die Adresse fürs Navi: Herzogin-Elisabeth-Straße 78, 38104 Braunschweig
1. FC Wolfsburg
Der 1. FC Wolfsburg landete nach einer ziemlich ausgeglichenen Saison (acht Siege, sieben Unentschieden und sieben Niederlagen) auf dem 7. Tabellenplatz. Ausreichend Abstand nach unten, weit entfernt von den Plätzen an der Sonne. Bereits 2019 stiegen die Wolfsburgerinnen in die höchste Braunschweiger Spielklasse auf, 2015 war man aus der Kreisliga in die Bezirksliga aufgestiegen. Bei den Wolfsburgerinnen gibt es mit Charlotte Riediger ein bekanntes Gesicht. Die Ex-Löwin spielte drei Saisons am Biberweg. Auch Torfrau Lina Bredereck dürfte dem ein oder anderen Biberweg-Kenner etwas sagen. Von 2018 bis 2022 hütete sie das Tor der Eintracht.
Die Wolfsburgerinnen spielen nahe der Pauluskirche. Parkplätze gibt es, sonderlich viele allerdings nicht. Guckt also am besten bereits vorher nach Alternativen. Die Löwinnen benötigen für die Anreise etwa 25 Minuten. Die Adresse fürs Navi: Mecklenburger Str. 33, 38440 Wolfsburg
FC Eintracht Northeim
Die andere Eintracht landete in der vergangenen Saison auf dem 3. Tabellenplatz und verpasste mit 15 Siegen und 48 Punkten somit den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga. Dort hatten die Northeimerinnen von 2019 bis 2023 gespielt und waren dabei auch auf die 1. Frauenmannschaft der Eintracht getroffen. Zuvor spielte Northeim von 2008 bis 2019 in der Landesliga, mit zwei je einjährigen Besuchen in der Bezirksliga.
Gespielt wird direkt am Rhumekanal, mit Glück sogar im Gustav-Wegner-Stadion, das mit einer fast schon historischen Holz-Tribüne ein wirklich einzigartiges Flair bietet. In der Vergangenheit war die Verpflegung in Northeim stets gut. Die Löwinnen müssen mit einer Fahrtzeit von etwa einer Stunde planen. Die Adresse fürs Navi: Am Rhumekanal 3, 37154 Northeim
FFC Renshausen
Nach einem freiwilligen Abstieg aus der Oberliga steht der FFC Renshausen in der neuen Saison auf völlig neuen Füßen und ist dadurch schwer einzuschätzen. Von 2013 bis 2022 spielte Renshausen in der Oberliga, schaffte nach dem Abstieg den sofortigen Wiederaufstieg, wählte aber nun bekanntlich den freiwilligen Gang in die Fünftklassigkeit.
Gespielt wird hauptsächlich im Waldstadion in Rollshausen, das wirklich abgelegen liegt. Der Sportplatz in Obernfeld kann aber auch genutzt werden. Die Löwinnen benötigen für die Anreise etwa eine Stunde und 20 Minuten. Die Adressen fürs Navi: Waldstadion Rollshausen: Bei Maps unter Sportplatz Rollshausen zu finden, einen Namen scheint die Straße tatsächlich nicht zu haben. Sportplatz Obernfeld: Hahlestraße 12, 37434 Obernfeld.
MF Göttingen
Der reine Frauenfußball-Verein ist eine Spielgemeinschaft des RSV Göttingen 05 und des SCW Göttingen für Mädchen- und Frauenfußball. In der vergangenen Saison wurde es der 6. Tabellenplatz bei 10 Siegen, vier Unentschieden und acht Niederlagen.
Gespielt wird in Geismar, auf dem Platz vom RSV. Die Löwinnen müssen für die Anreise etwa eine Stunde und 15 Minuten einplanen. Die Adresse fürs Navi: Ottostraße 14, 37083 Göttingen
SG Denkershausen/Lagershausen
Die Spielgemeinschaft aus der Nähe von Northeim schaffte in der vergangenen Saison mehr als souverän den Aufstieg in die Braunschweiger Landesliga. In der Süd-Staffel der Bezirksliga wurden alle 18 Spiele bei einem Torverhältnis von 100:18 gewonnen. Erst 2022 war man aus der Kreisliga aufgestiegen, in der man seit 2016 gespielt hatte.
Die Spiele werden in Denkershausen ausgetragen. Die Löwinnen benötigen für die Anreise etwa eine Stunde. Die Adresse fürs Navi: Am Teich 2, 37154 Northeim
SG Hillerse/Leiferde
Eine etwas kürzere Auswärtsfahrt wartet auf die Löwinnen gegen die Spielgemeinschaft aus dem Landkreis Gifhorn. Man kennt sich bereits aus Aufeinandertreffen in der Bezirksliga, aus der die SG 2022 in die Landesliga aufgestiegen war. Nach dem 6. Platz in der ersten Landesliga-Saison, wurde es in der vergangenen Saison der 8. Tabellenplatz. Zwischen 2010 und 2020 pendelte die SG zwischen Kreis- und Bezirksliga.
Gespielt wird in Leiferde, die Löwinnen müssen für die Anfahrt etwa 25 Minuten einplanen. Die Adresse fürs Navi: Gilder Weg 64, 38542 Leiferde
SG Sickte/Hötzum
Eine weitere Spielgemeinschaft besteht aus TuS Sickte und dem Hötzumer SV. In der vergangenen Saison landete die SG auf dem vierten Tabellenplatz und führte das sichere Niemandsland somit an. Nach oben war die Distanz somit groß, der Abstand auf die Abstiegszone aber noch etwas größer. In der Sommervorbereitung der vergangenen Saison konnten unsere 2. Frauen bereits einen Sieg im Testspiel einfahren, man kennt sich also schon ein kleines bisschen. 2020 stieg die SG in die Landesliga auf und landete anschließend auf dem 5., 7., 8. und zuletzt 4. Tabellenplatz. Mit Stefanie Gordzielik spielt eine ehemalige Löwin bei der SG Sickte/Hötzum.
Gespielt wird grundsätzlich auf dem Sportplatz in Sickte. Ein Spiel in Hötzum ist aber natürlich ebenfalls möglich. Die Löwinnen benötigen für die Anreise etwa 20 Minuten. Die Adresse fürs Navi: Stadtweg 7, 38173 Sickte
SVG Göttingen
Die SVG Göttingen konnte sich in der vergangenen Saison die Vizemeisterschaft sichern und hatte nach 16 Siegen aus 22 Spielen sieben Punkte Rückstand auf Meister Broistedt. 2019 stieg die SVG aus der Oberliga in die Landesliga ab. In der Oberliga hatten die Göttingerinnen drei Jahre verbracht, nachdem man 2016 den Aufstieg geschafft hatte, den man 2014 in der Relegation verpasst hatte. Erst 2012 hätte die SVG den Aufstieg aus der Bezirksliga in die Landesliga geschafft.
Gespielt wird im Krüger-Park am Sandweg. Eine überdachte Tribüne mit ausreichend Sitzplätzen sowie Stehplätze mit Wellenbrechern und eine Radrennbahn, die das Spielfeld umsäumt, versprühen besonderes Flair. Neben dem Gelände befindet sich ein großer Parkplatz. Die Löwinnen müssen für die Anfahrt etwa eine Stunde und 15 Minuten einplanen. Die Adresse fürs Navi: Sandweg 3, 37083 Göttingen
Sparta Göttingen
Der nächsten Mannschaft aus dem Göttinger Raum gelang in der vergangenen Saison knapp der Klassenerhalt. Neben dem besseren Torverhältnis trennten Sparta nur drei Punkte vor dem Abstieg in die Kreisliga. Nur vier Siege und drei Remis aus 22 Spielen zeugen von einer eher mäßigen Saison. Dabei gehörte Sparta in den 70ern zu den Pioniervereinen im niedersächsischen Frauenfußball. 1972 gewann man die niedersächsische Meisterschaft, in den Jahren danach nahmen die Göttingerinnen zweimal an der Endrunde der deutschen Meisterschaft teil, verloren aber nach und nach den Anschluss an die Spitzenmannschaften. 2003 gelang der Aufstieg in die damalige zweitklassige Regionalliga Nord, es folgte aber der sofortige Wiederabstieg. Da anschließend zwischen der 1. Bundesliga und den Regionalligen die 2. Bundesliga installiert wurde, spielte Sparta fortan in der viertklassigen Oberliga. Dort blieb man auch viele Jahre und verpasste 2015 im Aufstiegsspiel knapp die Rückkehr in die Regionalliga. 2022 folgte der Abstieg in die Landesliga. Spartas Vereinsfarben sind übrigens offiziell „himbeerrosa-weiß“.
Gespielt wird auf der Sportanlage Greitweg. Dort ist es nicht ganz einfach einen Parkplatz und auch den richtigen Eingang zu finden, also schaut euch das ganze bestenfalls vorher auf Google Maps an. Die Löwinnen benötigen für die Strecke etwa eine Stunde und fünf Minuten. Die Adresse fürs Navi: Weiße Rose 4, 37081 Göttingen
VfL Wahrenholz
Der VfL Wahrenholz spielte nach seiner Rückkehr in die höchste Braunschweiger Spielklasse eine solide Saison als Aufsteiger. Am Ende hatte der VfL zwölf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, zeigte sich aber vor allem auswärts eher schwach und holte nur acht der 24 Punkte auf fremden Plätzen. Nach drei Jahren in der Bezirksliga war 2023 die Rückkehr in die Landesliga geglückt, in der man bereits von 2014 bis 2020 spielte. Davor pendelte Wahrenholz zwischen Kreis- und Bezirksliga.
Gespielt wird im Sportpark Taterbusch, wo es eine kleine überdachte Tribüne zwischen den Bänken gibt. Parkplätze gibt es ausreichend direkt am Sportplatz (Einfahrt über Straße „Am Sportpark“) oder auf dem vorher ausgeschilderten Parkplatz „Zum Sportlertreff“. Die Löwinnen müssen für die Anfahrt mit etwa 45 Minuten planen. Die Adresse fürs Navi: Am Felde 25, 29399 Wahrenholz

