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Niederlage zum Saisonabschluss

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Die U19 verliert ihr letztes Saisonspiel beim Tabellenschlusslicht VfL Osnabrück mit 4:0. Für beide Teams ging es sportlich um nichts mehr. Während die jungen Löwen den theoretischen Klassenerhalt bereits sicher in der Tasche hatten, standen die Gastgeber sicher unter den letzten drei. Durch die Umstrukturierung zu den NLZ-Ligen gibt es aber ohnehin keine Absteiger. Die Blau-Gelben erwischten eine katastrophal schlechte Anfangsphase und lagen bereits nach 29 Minuten mit 4:0 hinten. Nach zwei frühen Wechseln verbesserte sich der Auftritt der Eintracht, dafür passierte anschließend kaum noch etwas. Ein Ehrentreffer blieb den offensiv weitgehend harmlosen Löwen vor etwa 150 Zuschauern verwehrt, erst das zweite Spiel in diesem Jahr ohne eigenen Treffer. Somit bleibt der Derbysieg der letzte Eintracht-Sieg in einer U19-Bundesliga.

U19-Coach Jonas Stephan entschied sich für folgende Aufstellung: Louis Krüger (TW, C) – Leo Klipphahn, Raffael Ziegele, Andrej Schlothauer – Ole Backfisch (63. Jonas Kübler), Rayen Covic (30. Karim Hüneburg), Basim El-Haj, Luis Hoßbach (30. Enio Karepi, 63. Dejan Lazic) – Louis Grobauer, Liam Marheineke, Jan Philip Meinhardt (58. Emil Noster)

Schnell wurde klar, heute lief nicht viel zusammen für die jungen Löwen. Viele unnötige Ballverluste und weitere Unkonzentriertheiten häuften sich bereits in den Anfangsminuten. Die Gastgeber begannen druckvoll und hatten ein ums andere Mal Geschwindigkeitsvorteile. Etwa zehn Minuten waren gespielt, als ein Schuss von der Strafraumkante gerade noch geblockt werden konnte. Der Abpraller flog im hohen Bogen gegen die Latte und sprang zurück in den Löwen-Strafraum. Dort regierte niemand außer die Nummer 9 der Gastgeber, die Eintracht-Schlussmann Louis Krüger aus wenigen Metern gleich beim ersten Schuss aufs Tor keine Chance ließ: der frühe Rückstand, das 1:0 für den VfL Osnabrück.

Kurz darauf köpften die Lila-Weißen eine Freistoßflanke nur knapp am Tor vorbei. Zehn Minuten nach dem 1:0 war ein schneller Gegenstoß der Gastgeber einfach zu schnell für die Löwen, die ihren Gegenspielern nicht mehr hinterherkamen. So standen die Osnabrücker zu zweit vor Louis Krüger, der nach einem Querpass keine Abwehrmöglichkeit hatte und mitansehen musste, wie die Nummer 25 ins leere Tor einschob. 2:0 für die Gastgeber.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später pflückte Louis Krüger einen Fernschuss souverän aus der Luft. Seine Vorderleute verloren anschließend aber sofort wieder den Ball und brachen nach einem Steckpass frei durch, doch Louis Krüger entschied das direkte Duell gegen sich und parierte den Schuss mit einer starken Fußabwehr ins Seitenaus. Aus dem anschließenden langen Einwurf entstand ein Pressschlag an der Strafraumkante, der flach am rechten Pfosten vorbeizischte. Den folgenden Abstoß spielten die Löwen kurz aus und wollten das Spiel aus dem eigenen Strafraum heraus aufbauen. Dabei unterlief den Blau-Gelben ein katastrophaler Fehlpass, der genau bei der Nummer 9 landete. Acht Meter vor dem Tor frei vor Louis Krüger, der erneut nichts mehr machen konnte. 3:0 für die Hausherren, Jonas Stephan schickte die ersten Ersatzspieler zum energischeren Aufwärmen.

Wenige Minuten später hebelte ein einfacher Flachpass über 30 Meter die gesamte Eintracht-Defensive aus, die den VfL-Akteur auf dem linken Flügel völlig aus den Augen verloren hatten. Dieses Mal tauchte die Nummer 29 alleine vor Louis Krüger auf, umkurvte den Schlussmann der Löwen und schob zum 4:0 ins leere Tor ein. Drei Gegentore in nicht einmal zehn Minuten und vier Gegentore in einem Spiel, das noch nicht einmal eine halbe Stunde alt war.
Trainer Jonas Stephan reagierte und hätte vermutlich gerne öfter gewechselt, entschied sich aber erstmal für den Doppeltausch nach 30 Minuten. Für Rayen Covic und Luis Hoßbach kamen Karim Hüneburg und Enio Karepi in die Partie.

Karim Hüneburg hatte auch kurz darauf die ersten beiden Offensivaktionen. Erst wurde sein Sturmlauf vor dem Strafraum gestoppt, dann steckte der Mittelfeld-Akteur auf Louis Grobauer durch, der den Weg zur Grundlinie machte und am rechten Fünf-Meter-Raum-Eck Liam Marheineke bediente, der Stürmer zog sofort ab, wurde aber geblockt. Eine Minute später zog Jan Philip Meinhardt halblinks von der Strafraumkante ab, im Nachfassen hatte der Schlussmann den Ball aber sicher. Auf der Gegenseite rettete Leo Klipphahn in höchster Not und blockte mit einer Grätsche einen brandgefährlichen Abschluss. Kurz darauf packte Louis Krüger bei einem Kopfball nach einer Ecke sicher zu.

Dann war Halbzeit. Die jungen Löwen waren wie in der Anfangsphase anscheinend schon in der Sommerpause, kurz vor der Pause wurde es aber etwas besser. Die Hausherren hatten aber auch einen Gang zurückgeschaltet. Unverändert ging es für die Blau-Gelben in den zweiten Durchgang.

Und in diesem passierte einem recht bedeutungslosen Sommerkick entsprechend fast schon kurios wenig. Kurz nach Wiederanpfiff hatten die jungen Löwen ihre beste Gelegenheit des Spiels. Karim Hüneburg eroberte den Ball, spielte einen Doppelpass mit Enio Karepi und steckte auf Liam Marheineke durch, der aus 14 Metern nicht am Torwart vorbeikam. 20 Minuten danach tauchte Louis Krüger bei einem unangenehm abgefälschtem Fernschuss ab und lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Aus der Ecke entstand ein weiterer Fernschuss, den Krüger sicher abfing. Sofort schlug der Löwen-Keeper den Ball weit in die gegnerische Hälfte. Basim El-Haj lieferte sich ein Laufduell mit dem letzten Mann der Gastgeber, doch dieser kam im allerletzten Moment noch mit einem langen Bein an den Ball und bereinigte die Situation.

Danach waren zwar noch knapp 20 Minuten zu spielen, aber es passierte tatsächlich nichts mehr. Keine einzige halbwegs gefährliche Aktion von beiden Teams in der Schlussphase und so blieb es beim 4:0, das den VfL Osnabrück doch noch den letzten Platz verlassen ließ. Die Blau-Gelben beenden die Saison auf dem viertletzten Platz, Platz 11. Die Saison für unsere U19 ist also beendet. Nächste Saison wird es mit der neuen Aufteilung in NLZ-Ligen interessant.

Bis dahin

Euer Kivi

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