Vier Formate für Eintracht – eine Adresse für Fans.

Zurück in der Spur

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Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg wollten die 2. Herren heute bei Sparta Göttingen endlich wieder dreifach punkten um nicht komplett in den Abstiegskampf zu geraten. Es sollte ein ziemlich dominantes, aber kein einfaches Spiel werden. Am Ende setzten sich unsere Löwen aber dennoch verdient mit 2:4 durch.

Wenige Minuten vor dem Anpfiff waren dann auch die Bratwürste fertig, die ich natürlich testen musste: Nur zwei Euro und eine durchaus große Bratwurst. Lecker, knackig und kross. Nichts weltveränderndes, einfach eine normale, gute Bratwurst. Leider war ein Zipfel bei meiner Wurst nicht so richtig durch, also doch ein paar Abzüge in der B(ratwurst)-Note. 8,5/10 gibt es von mir.

Löwen-Trainer Marcus Danner schickte folgende Spieler auf das künstliche Grün: Justin Duda (TW) – Robin Dybizbanski, Lukas Hungier, Hendrik Neumann (C), Florian Ohk (U19, 80 Boubacar Barry) – Jan Schenk, Jona Renner, Luca-Alexander Wagner (67. Ibrahim Diallo), Moritz Hindermann (67. Nils Gehde), Leander Petry (90.+1 Omar Ammar), Armagan Kücük (U19, 80. Christian Ebeling)

Den ersten Nadelstich setzten die Blau-Gelben: Lukas Hungier suchte mit einem langen Ball Moritz Hindermann, dieser bekam seinen Kopfball aber nicht aufs Tor. Dann kam Sparta: Ein Hackenpass und plötzlich war viel Platz auf der rechten Seite. Es folgte eine gefährliche scharfe Flanke vors Tor. Dort versuchte Dybizbanski mit einer Grätsche zu retten, lenkte das Leder aber in Richtung des eigenen Tores. Keeper Duda kam noch mit der Hand an die Kugel, danach wurde der Ball weggeschlagen. Doch der Assistent signalisierte „Tor“. Von meiner Position aus absolut nicht zu erkennen, doch Löwen-Schlussmann Justin Duda war sich sicher, dass der Ball die Linie noch nicht überquert hatte und machte seinem Ärger Luft. Dennoch stand es früh im Spiel 1:0.

Die Eintracht ließ sich davon aber so gar nicht beirren und beherrschte fortan das Spiel. Sechs Minuten nach dem Rückstand kombinierten sich die Löwen durch die gegnerische Hälfte. Von Kücük kam der Ball zu Petry, der Dybizbanski steil schickte. Der Rechtsverteidiger nahm den Kopf hoch und flankte flach auf den Elfmeterpunkt. Dort war Jona Renner mitgelaufen und schob durch die Beine des Sparta-Keepers zum Ausgleich ein. Wenig später kam Sparta zum nächsten Abschluss nach einem langen Ball, der Schuss ging aber klar drüber. Im Gegenzug hatte Kücük viel Platz, der Steilpass von Hindermann auf ihn wurde aber einen Tick zu steil. Kurz darauf spielte Leander Petry einen Querpass auf Kücük, der für Jona Renner ablegte. Dessen Versuch aus rund 18 Metern wurde geblockt. Auf der anderen Seite fing Justin Duda nach einem Konter eine Flanke ab.

Blau-Gelber Torjubel

Der folgende Gegenangriff endete bei Hindermann, der es mit einem Heber versuchte, den gegnerischen Torwart aber nicht überwinden konnte. Nur wenige Augenblicke später eroberte Leander Petry am gegnerischen Strafraum den Ball, suchte mit einem Querpass einen Mitspieler, fand aber weder Freund noch Feind. Im Gegenzug wurden die Gastgeber erneut nach einem langen Ball gefährlich: Nach einer perfekten Ablage hatte der Sparta-Stürmer nur noch Keeper Justin Duda vor sich, konnte diesen aber nicht überwinden. Sofort ging es wieder in die andere Richtung, teilweise kam ich kaum mit den Notizen hinterher: Wagner steckte durch auf Leander Petry, der aus leicht spitzem Winkel am gegnerischen Schlussmann scheiterte.

Wenig später passte Hungier die Kugel in den Lauf von Rechtsverteidiger Dybizbanski, der zur Grundlinie ging und in die Mitte flankte. Dort kam Petry zum Abschluss, sein abgefälschter Schuss wurde pariert. Die nächste Chance leitete erneut Dybizbanski ein, dieses Mal landete seine Hereingabe am Strafraumrand bei Hindermann, der den Ball mit der Brust runter nahm und an die Latte knallte. Etwa eine halbe Stunde war gespielt, als endlich der überfällige Führungstreffer fiel: Über Armagan Kücük und Florian Ohk kam der Ball zu Leander Petry, der Luca-Alexander Wagner bediente. Dieser umkurvte den herausstürmenden Keeper und traf zum 1:2.

Kurz nach dem Führungstreffer marschierte Robin Dyizbanski wieder über seinen rechten Flügel, gab den Ball in den Rückraum und fand dort Jona Renner. Dessen Versuch wurde vom eigenen Mann geblockt. Ein paar Minuten später wurde es erneut nach einer Flanke gefährlich. Dieses Mal brachte Petry den Ball in die Mitte, wo Kücük frei zum Kopfball kam, das Tor aber klar verfehlte. Dann kam mal wieder Sparta, doch Lukas Hungier gewann als letzter Mann den entscheidenden Zweikampf und verhinderte eine gute Torchance der Gastgeber. Zwei Minuten später flog ein Fernschuss der Hausherren weit am Tor vorbei. Danach ging es wieder in die gleiche Richtung wie fast die gesamte erste Hälfte: In Richtung des Sparta-Tores.

Gelbe Karte für Sparta

Jona Renner spielte den Ball zu Florian Ohk, der geschickt den Ball durchließ und den Gegner mit starkem Körpereinsatz blockte. Jona Renner hatte indes den Turbo gezündet und den eigenen Pass wieder erlaufen. Genug Kraft hatte unsere Nummer 10 auf jeden Fall noch, denn er ging noch etwa 30 Meter bis in den Strafraum, ließ dabei gleich mehrere Gegenspieler aussteigen und zog aus etwa 15 Metern ab. Der Torwart parierte zur Ecke. Diese brachten die Löwen im Nachsetzen aufs Tor, aber ohne Druck, sodass der Heim-Keeper den Ball problemlos aufnehmen konnte. eine Minuten später spielte Florian Ohk einen schnellen Doppelpass mit Jona Renner und schlug eine scharfe Flanke. Der Ball kam zu Moritz Hindermann, der sich die Kugel aber zu unsauber vorlegte: Das Spielgerät trudelte ins Aus. Fast mit dem Halbzeitpfiff hatten die Göttinger noch eine Torchance: Ein Freistoß aus etwas 24 Metern wurde auf die rechte Ecke getreten, der Ball setzte vor dem Tor nochmal auf und wurde dann von Löwen-Torwart Duda zur Seite geboxt.

Dann war Halbzeit: Die Blau-Gelben hätten in einer überlegen geführten Partie durchaus höher führen können, ließen aber einige gute Möglichkeiten liegen. Da sich ein Spieler von Sparta schwerer verletzt hatte, dauerte die Halbzeitpause sehr lange. Es musste auf den RTW für den Transport zum Krankenhaus und einen Rettungshubschrauber mit dem Notarzt gewartet werden. Gute Besserung an der Stelle!

Etwa 40 Minuten nach dem Halbzeitpfiff ging es dann mit dem zweiten Durchgang weiter. Die erste Duftmarke setzte Jan Schenk, dessen Fernschuss durch ein Abwehrbein abgefälscht und somit ungefährlich wurde. Auch Sparta kam früh zu einem Abschluss: Nach einer Flanke kam der Kopfball aus völlig freistehender Position, der Sparta-Spieler erwischte die Kugel aber nicht richtig, somit keine Gefahr fürs Eintracht-Tor. Auf der anderen Seite brachte Jona Renner einen Freistoß in die Gefahrenzone. Dort setzte sich Hendrik Neumann durch und köpfte das Leder knapp am Tor vorbei. Nur wenige Augenblicke später dribbelte sich Florian Ohk über die linke Seite durch und gab in die Mitte zu Aragan Kücük. Der versuchte es vom linken Strafraumeck mit einem Schlenzer. Im Nachfassen hatte der Keeper den Ball sicher.

Auf der anderen Seite endete ein starkes Dribbling eines Sparta-Spielers bei Hendrik Neumann, der die Situation resolut bereinigte. Danach erkämpfte sich Florian Ohk gegen mehrere Gegenspieler eine Ecke. Diese führte Renner flach auf Kücük aus, der es erneut vom linken Strafraumreck probierte. Dieses Mal geriet der Schlenzer etwas zu zentral. Vier Minuten später wurde es dem jungen Offensivmann einfacher gemacht: Robin Dybizbanski setzte sich auf der rechten Seite durch und legte auf Kücük quer, der keine Probleme hatte, das Spielgerät im leeren Tor unterzubringen: 1:3 für die Löwen! Danach beruhigte sich die Partie für einige Minuten, es gab keine gefährlichen Abschlüsse. Das änderte sich in der 70. Minute: Nach einem langen Ball tauchte ein Sparta-Stürmer alleine vor Keeper Justin Duda auf und traf aus spitzem Winkel zum 2:3.

Zwei Minuten später kamen die Göttinger erneut vors Tor, doch der Abschluss von der rechten Strafraumseite ging knapp am langen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite wurde Petry auf der rechten Seite angespielt, seine Flanke rutschte an Hendrik Neumann vorbei und landete bei Florian Ohk, der sofort mit rechts abzog. Der Sparta-Schlussmann parierte zur Ecke. Die anschließende Ecke trat Jona Renner in die Mitte. Dort stieg Jan Schenk am höchsten und köpfte das Leder an den Pfosten. Im Nachsetzen bugsierten die Löwen den Ball über den Kasten. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit setzte Jona Renner den eingewechselten Barry in Szene. Dieser schlug eine punktgenaue Flanke zu Leander Petry, der im ersten Versuch noch im direkten Duell am Torwart scheiterte, den Abpraller dann aber ins leere Tor über die Linie drückte. 2:4, die Vorentscheidung.

Wenig später eroberte der ebenfalls eingewechselte Nils Gehde am Strafraumrand den Ball, ging noch ein paar Meter und knallte das Spielgerät flach auf die kurze Ecke. Der Keeper parierte mit einer Fußabwehr. Kurz darauf versuchte es Ibrahim Diallo vom linken Strafraumeck, schoss die Kugel aber knapp über den Querbalken. Die letzte Chance der Partie hatte Omar Ammar: Boubacar Barry ging auf der linken Seite zur Grundlinie und schlug eine Flanke in den Strafraum. Dort rauschte Ammar an, traf den Ball aber nicht richtig und verfehlte das Tor klar.

Torjubel nach dem 2:4

Kurz danach war Schluss: Die Löwen besiegen Sparta Göttingen hochverdient mit 2:4! Weiter geht es für die Zwote am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr beim BSC Acosta. Kommt vorbei!

Bis dahin

Euer Kivi

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