Saisonvorschau Zwote Damen

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Zur Saison 2014/15 gegründet, spielte unsere 2. Damenmannschaft immer im oberen Bereich der Braunschweiger Kreisliga mit. 2019 sollte es dann endlich klappen mit dem Aufstieg in die Bezirksliga, in der die Löwinnen ihre Platzierungen stetig verbessert haben.
Auch in der Saisonvorschau unserer 2. Damenmannschaft blicken wir kurz auf die vergangene Saison zurück, ehe wir uns detailliert dem Kader und den Gegnern widmen.

Abgelaufene Saison

Am Ende einer wechselhaften Saison in einer engen und ausgeglichenen Liga landeten die 2. Damen auf dem fünften Tabellenplatz hinter dem punktgleichen VfL Bienrode. Ärgerlich, da der Eintracht ein Sieg aufgrund nicht spielberechtigter aber eingesetzter Spielerinnen aberkannt wurde. Klares Manko der abgelaufenen Saison: Es wurden deutlich weniger Tore erzielt als die Mannschaften die in der Tabelle über der Eintracht liegen erzielt haben. Allerdings schossen die Löwinnen bei dem aberkannten Sieg fünf Tore. Die meisten Tore für die 2. Damenmannschaft erzielte Leandra Hampe-Michels. Sie erzielte nicht nur die meisten Tore, sondern auch sehr schöne Tore: Neben einer direkt verwandelten Ecke setzte sie gleich zwei Freistöße aus größerer Distanz ins Eck. Den Blau-Gelben Schuh verdiente sie sich am letzten Spieltag gegen meinen Heimatverein Schwülper mit einem lupenreinen Hattrick.

Vorbereitung

Leider konnte ich durch Überschneidungen von Anstoßzeiten bei keinem Testspiel dabei sein. In insgesamt vier Spielen bereitete sich die 2. Damenmannschaft auf die Saison vor. Im ersten Test klingelte es gleich in der ersten Spielminute. Danach verteidigten die Löwinnen gegen Landesligisten TSV Limmer 2 stark, kamen aber zu keinem eigenen Treffer. Somit stand es am Ende 0:1.
Im 2. Test ging es zur 3. Mannschaft des Hamburger SV, erneut ein Gegner aus der Landesliga. Gegen den HSV lagen die Blau-Gelben bis kurz vor Schluss zurück, bis ein Doppelschlag von Lilly Schröder und Leandra Hampe-Michels noch für das 4:4-Unentschieden sorgte. Die beiden trafen jeweils doppelt auf den Paul-Hauenschild-Plätzen.
Der nächste Test fand wieder am Biberweg statt. Es reiste die SG Achtum/Einum an, ein Bezirksligist. Leandra Hampe-Michels, Romina Lani, Julia Thiebes und ein Doppelpack von Dilara Gruschka sorgten für ein klares 5:0.
Im letzten Test reisten die Löwinnen zu den Meisterinnen aus der vergangenen Kreisligasaison, dem SV Groß Oesingen, die auf eigenen Wunsch in der Kreisliga bleiben. Dieses Mal wurde es noch klarer: Romina Lani, Dilara Gruschka, Svenja Zindler und ein Viererpack von Julia Thiebes sorgten für einen 1:7-Kantersieg.

Das Trainerteam

Andreas Bartzsch übernimmt zur neuen Saison das Amt des Cheftrainers und wird dabei von Co-Trainer Heiko Jotzo unterstützt.

Unser neuer Löwinnen-Coach stand für einige Fragen zur Verfügung:

Die Saison 2021/22 ist nun schon eine Weile rum. Wie bewertet ihr im Rückblick die vergangene Saison?

Da ich erst neu zur Mannschaft gestoßen bin, also auch ein Neuzugang bin, kann ich nur das bewerten, was ich gehört habe. Es war eine solide umkämpfte Saison mit einem Abschluss im Mittelfeld der Tabelle.

Zu einer neuen Saison tut sich immer viel im Kader. Welche Veränderungen sind bei euch passiert?

Wir haben einige Neuzugänge aus der B-Jugend und Spielerinnen ganz neu im Verein. Der Kader ist dadurch angewachsen, was natürlich für das Trainerteam zusätzlich eine Herausforderung ist.

Was können wir von den Neuzugängen erwarten?

Konkurrenz unter den Spielerinnen ist zur Leistungssteigerung immer gut. Wir sind dadurch breit aufgestellt und können hoffentlich mögliche Verletzungsausfälle kompensieren. Leistungsfähigkeit besteht durchgängig im Team. Davon konnte ich mich in den erfolgreichen Testspielen und verschiedenen Trainingseinheiten überzeugen.

Was sind eure Ziele für die kommende Saison?

Das formulierte Ziel für diese Saison ist der Aufstieg.

Auf welches Spiel freut ihr euch besonders?

Da habe ich noch keinen Favoriten.

Habt ihr Wünsche an die Zuschauer?

Kommt zahlreich zum Spiel und unterstützt uns gern. Wir haben sehr an unserer Spielweise gearbeitet und bieten attraktive Spiele.

Warum sollten unsere Leser bei euch vorbeischauen kommen?

Wir wollen euch davon überzeugen und beweisen euch, wie hervorragend wir Fußball spielen und welchen Spaß es macht, sich Spiele von uns anzusehen.

Der Kader

Christiane Sturm #13

Passend zum Nachnamen fühlt sich Chrissi im Sturm am wohlsten. In der vergangenen Saison rutschte die 25 Jährige ins Tor. Eine Rolle, die die Berlinerin zwar bereits kannte, aber mehrere Jahre nicht mehr besetzt hatte. Trotzdem zeigte sie als Torhüterin gute Leistungen und ist dadurch auf Dauer eine gute und verlässliche Option geworden. Unsere Nummer 13 kam nach Stationen beim SV Lichtenberg 47, dem SFC Friedrichshain und Türkiyemspor Berlin vor der vergangenen Saison zur Eintracht. Chrissi hat sich und ihren Mitspielerinnen den Aufstieg als Ziel gesetzt.

Svenja Behrens #32

Die Torhüterin ist derzeit leider nicht einsatzfähig, da sie sich im letzten Spiel gegen den FC Schwülper verletzte. Die 25-Jährige ist bereits seit 2014 bei der Eintracht und kam damals vom FC Sambleben. Die Nummer 32 hat sich vorgenommen wieder fit zu werden und stärker zurück zu kommen. Mit ihrem Team möchte sie auf den Aufstieg hinarbeiten. Von ihren Mitspielerinnen wird sie auch Svebe gerufen.

Katharina Zimmermann #6

Die resolute und kompromisslose Nummer 6 unserer Löwinnen führt ihr Team nicht nur als Kapitänin in die neue Saison, sondern ist auch ein echtes Eintracht-Urgestein: Bereits 2014 wechselte Katha vom ESV Wolfenbüttel zum BTSV. Am wohlsten fühlt sie sich in zentralen Defensivrollen, dabei ist es egal, ob es das Mittelfeld oder die Abwehrzentrale ist. Zimmermann hat sich für die nächste Saison vorgenommen verletzungsfrei zu bleiben und am Ende der Saison in der oberen Tabellenhälfte zu stehen.

Alina Schiedung #7

Wenn die 27-Jährige mit Schwung in den Zweikampf geht, ist der Angriff im Regelfall unterbrochen. Dabei geht sie hart, aber (meistens) fair vor. Die Nummer 7 ist die Frau für die zentralen Rollen. So spielt sie am liebsten in der Innenverteidigung oder im Sturm, geht im Fall der Fälle aber auch ins Tor. „Ali“ ist ebenfalls schon eine ganze Zeit lang bei der Eintracht. 2014 ging es für sie aus Rüningen zum BTSV. Ali möchte sich spielerisch weiterentwickeln, verletzungsfrei bleiben und mit ihrem Team so weit wie oben mitspielen um auf den Aufstieg zu lauern.

Heidi Hilscher #15

Die 18-Jährige spielt am liebsten als Außenverteidigerin, hat aber auch nichts gegen Einsätze im Mittelfeld einzuwenden. Die Nummer 15 ist seit 2017 bei der Eintracht und kam vom TB Bortfeld. Als Ziel hat sie sich möglichst viel Einsatzzeit gesetzt und möchte mit dem Team am Ende der Saison in der Tabelle möglichst weit oben stehen.

Anna Eeten #8

Im August 2018 kam die Defensiv-Akteurin nach Stationen beim TuS Westerende und der SpVg Aurich zum BTSV. Die 25-Jährige fühlt sich auf allen Positionen in der Abwehrkette wohl, wurde zuletzt aber vor allem auf der defensiven Außenbahn eingesetzt. Die Nummer 8 möchte die neuen Saison gemeinsam als Team erfolgreich bestreiten.

Melissa Sünkel #5

Unsere Nummer 5 spielt am liebsten auf der Außenbahn (offensiv wie defensiv). Die 25-Jährige kam zur Saison 2016/17 vom WT Loppersum aus dem äußersten Nord-Westen Deutschlands zur Eintracht. Mel möchte mit ihren Mitspielerinnen in der neuen Saison noch mehr als Team zusammen wachsen.

Svenja Zindler #9

Auch die 27-Jährige Svenja Zindler fühlt sich auf der gesamten Außenbahn wohl. Die Nummer 9 kam 2020 zum BTSV und spielte vorher beim TSV Hohenhameln. In der neuen Saison möchte sie gemeinsam erfolgreich Spielen und konstantere Ergebnisse erreichen.

Leandra Hampe-Michels #18

Die Gewinnerin des Blau-Gelben Schuhs fühlt sich in der Mittelfeldzentrale am wohlsten. Die 19 Jährige kam zur Saison 2020/21 zur Eintracht und war vorher bei den Wendeburger Vereinen SV Neubrück und TB Bortfeld aktiv. Die schussstarke Standardspezialistin trägt die Rückennummer 18 und möchte in der nächsten Saison die gezeigten Leistungen bestätigen und um den Aufstieg mitspielen.

Lisa-Marie Naujoks #17

Die 22-Jährige wird von ihren Mitspielerinnen Naui gerufen und kam im Sommer 2021 vom Magdeburger FFC zur Eintracht. Sie fühlt sich im defensiven Mittelfeld am wohlsten und gehört auch zum Oberliga-Kader. Die Ziele unserer Nummer 17 sind der Aufstieg und noch stärker im 1gg1 zu werden.

Bild von David Kaehling

Deike Hicken #22

Die 25 Jährige Hicken ist seit 2019 bei der Eintracht und war vorher bei den Norddeutschen Clubs Kieler MTV und TuS Bloherfelde unterwegs. Die Nummer 22 spielt am liebsten auf der sechs und möchte in der kommenden Saison mit der Eintracht möglichst weit oben mitspielen.

Stefanie Siegl #10

Die 32 Jahre alte Steffi wird auch „Stesie“ genannt und fühlt sich seit kurzem neben der rechten Außenbahn auch auf der Position der Spielmacherin wohl. Das passt auch zur Rückennummer, denn Steffi trägt die Nummer 10. Im Mai 2015 kam sie vom VfL Nordstemmen zum BTSV und geht somit in ihre achte Saison in Blau und Gelb. Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen verletzungsfrei zu bleiben und in der oberen Tabellenregion mitzuspielen.

Lena Trenkner #2

Die Löwin mit der niedrigsten Rückennummer auf dem Feld spielt am liebsten auf der 10. Unsere Nummer 2 kam 2020 zum BTSV und war davor im Gifhorner Landkreis beim SV Didderse, dem SV Gifhorn und dem MTV Isenbüttel unterwegs. Die 20 Jährige möchte in der neuen Saison immer 100% geben und den Aufstieg schaffen.

Bild durch Spielerin bereitgestellt

Dilara Gruschka #21

Die dribbelstarke Offensivspezialistin ist schon seit 2016 in Blau und Gelb unterwegs. Vorher spielte die 20 -Jährige in Rautheim. Unsere Nummer 21 fühlt sich im Sturm am wohlsten, wird aber auch auf den Flügeln eingesetzt. Von den Mitspielerinnen wird sie „Didi“ gerufen, ihr Ziel für die kommende Saison fürs Team ist der Aufstieg. Als persönliche Ziele hat Dilara sich vorgenommen immer möglichst 100% der eigenen Leistung abzurufen und an den eigenen Schwächen zu arbeiten.

Junia Kühne #12

Die linke Mittelfeldspielerin ist mit 18 Jahren eine der ganz jungen Löwinnen im Team. 2017 kam sie vom SV Schwarzer Berg zur Eintracht und wird die Nummer 12 tragen. Für die kommende Saison hat sie sich mit ihrem Team die Meisterschaft vorgenommen.

Tamara Becker #60

Ebenfalls auf dem linken Mittelfeld-Flügel unterwegs ist die 20-Jährige ganz neu bei der Eintracht und kommt vom SV Knudde 88 Giekau östlich von Kiel. Zuvor war sie beim TSV Schönberg und beim TSV Selent unterwegs. Von ihren Mitspielerinnen wird sie Tamtam gerufen. Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen auf das spielerische Niveau ihrer Mitspielerinnen zu kommen und die Saison verletzungsfrei zu überstehen. Sie wird die Rückennummer 60 tragen.

Bild durch Spielerin bereitgestellt

Romina Lani #11

Die 22-Jährige fühlt sich auf dem rechten Flügel am wohlsten. Romina kam 2021 zur Eintracht und trägt die Nummer 11. Zuvor spielte sie bei The Door in Albanien, dem VfB Fallersleben und dem 1. FC Wolfsburg. Von ihren Mitspielerinnen wird sie Mina gerufen. In der neuen Saison möchte Mina gemeinsam mit ihrem Team erfolgreich sein und verletzungsfrei blieben.

Steffanie Gordzielik #19

Die 26-Jährige Flügelspielerin wird in der neuen Saison mit der Rückennummer 19 auflaufen.

Xenia Wais #3

Die dribbelstarke Flügelspielerin trägt die Nummer 3 und kam 2017 zur Eintracht. Zuvor spielte die 27-Jährige für die FSG FoSaStHa 2011 und den VfL Bienrode. Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen erfolgreicher zu sein als die Gegner.

Pia Broders #38

Unsere Nummer 38 ist 2020 zur Eintracht zurückgekehrt nachdem sie bereits in der Saison 2016/17 Blau und Gelb trug. Ihre weiteren Stationen waren der TSV Timmerlah und die TSG 51 Frankfurt. Am liebsten spielt sie im Sturm oder auf der sechs. „Pio“, wie sie auch gerufen wird, hat sich für die kommende Saison eine persönliche Weiterentwicklung und viele Tore vorgenommen. Zusammen mit ihrem Team möchte sie die Saison erfolgreich abschließen und den starken Zusammenhalt weiterhin wahren.

Lilly Schröder #37

Die 21-Jährige fühlt sich im Sturm am wohlsten und läuft mit der Rückennummer 37 auf. Seit 2013 schnürt sie ihre Fußballschuhe bei der Braunschweiger Eintracht und begann hier auch ihre Laufbahn als Fußballerin und geht somit in ihre zehnte Saison in Blau und Gelb. Das persönliche Ziel von Lilly ist an Schnelligkeit gewinnen und um den Blau-Gelben Schuh zu kämpfen, denn sie möchte gerne viele Tore schießen. Als Team-Ziel hat sie sich den Aufstieg gesetzt.

Julia Thiebes #25

Knapp am Blau-Gelben Schuh vorbei schrammte Julia Thiebes in der letzten Saison. Die 26-Jährige fühlt sich im Sturm und auf der offensiven Außenbahn am wohlsten. Unsere Nummer 25 ist seit 2017 beim BTSV und kam damals vom SV Hertha Otze (Burgdorf). Für die nächste Saison hat sich Jules vorgenommen, dass ihr Team den Zusammenhalt, die Motivation und den Spaß am Fußballspielen mit auf den Platz nimmt und dabei möglichst viele Punkte erzielt. Sie will zusammen gewinnen und zusammen verlieren, aber dabei möglichst Stärken weiter ausbilden und Schwächen bekämpfen.

Die Gegner

FC Schwülper

Der FC Schwülper ist mein Heimatverein, für dessen Vorgänger ich selber mal vor langer Zeit die Fußballschuhe geschnürt habe. Davor trat man als TSV Rothemühle auf und schloss sich zur Saison 2018/19 mit den anderen Orten der Gemeinde Schwülper zum FC zusammen. Seit einigen Jahren gibt es auch eine Damenmannschaft, die seit 2020 in der Bezirksliga spielt. Nachdem man in der abgelaufenen Saison nach der Hinrunde die rote Laterne innehatte, steigerten sich die Schwülperanerinnen und landeten in der Abschlusstabelle auf dem siebten Platz, nur zwei Punkte hinter dem VfL Wahrenholz auf Platz sechs. Nachdem Kalle Brandes als langjähriges Mitglied des Trainerstabs in den Ruhestand wechselte, kam Gerd Wittich neu an Board. Julia Wintgen und Marco Hein komplettieren das Trainerteam.

Die 2. Damen beim letzten Gastspiel beim FC Schwülper

Gespielt wird in der Sportanlage Suhkamp in Rothemühle. Dort habe ich nach den Eintracht-Sportstätten am häufigsten Fußball gesehen. Es gibt zwei Naturrasen-Plätze, davon einen mit Flutlicht. Bis auf eine teilweise Umrandung mit Stehstangen und Sitzbänken gibt es keinen Ausbau. Getränke gibt entweder an einem umfunktionierten Gartenhaus oder unter einer Überdachung vor dem Vereinsheim. Die zweite Spielstätte ist der Sportpark in Walle. Dort gibt es keinen Ausbau, aber eine kleine Grillhütte, die manchmal öffnet. Für mich sind es nur wenige Augenblicke mit dem Fahrrad, die Eintracht wird etwa zehn Minuten mit dem Auto unterwegs sein.

Der FC Schwülper läuft in einem dunklen Blau auf. Anne-Christin Henne war in der vergangenen Saison eine von nur sechs Spielerinnen, die in der Bezirksligastaffel zweistellig treffen konnten.

Stimmen

Der langjähriger Schwülper-Trainer Marco Hein stand für ein Kurzinterview zur Verfügung:

Die Saison 2021/22 ist nun schon eine Weile rum. Wie bewertet ihr im Rückblick die vergangene Saison?

In der Hinserie hatten wir, bedingt durch viele Neuzugänge, noch etwas Anlaufschwierigkeiten und haben dazu noch einige Spiele unglücklich verloren.
Das Team hat sich im Laufe der Saison sehr verbessert und eine echt klasse Rückrunde gespielt. Darauf werden wir für die kommende Saison aufbauen.

Zu einer neuen Saison tut sich immer viel im Kader. Welche Veränderungen sind bei euch passiert?

Ich bin froh das wir mit Gerd Wittich unser Trainerteam verstärken konnten. Gerd ist aufgrund seiner Art sofort gut von allen aufgenommen wurden. Er bringt eine Menge neue Impulse ins Training ein und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihm.
Wir suchen allerdings nach wie vor noch Spielerinnen die Lust haben zu unserem tollen Team zu stoßen und mit uns Spaß auf dem Platz zu haben. Also meldet Euch!

Was sind eure Ziele für die kommende Saison?

In erster Linie die Mannschaft technisch und taktisch nach vorne zu bringen und jede einzelne Spielerin stärker zu machen.
Einen guten Mittelfeldplatz strebe ich für diese Saison an wobei es mir am Wichtigsten ist die Mannschaft in ihrem Prozess zu begleiten.

Auf welches Spiel freut ihr euch besonders?

Ich freue mich auf jedes Spiel mit dieser tollen Truppe.
Wenn ich dennoch ein Duell heraus heben sollte wäre es das gegen Eintracht Braunschweig 2.
Die letzten Spiele gegen Eintracht waren immer geprägt von gegenseitigem Respekt, es ging immer sehr fair zu und es war ein technisch wie auch taktisch hohes Niveau von beiden Mannschaften.

Habt ihr Wünsche an die Zuschauer?

Natürlich das möglichst viele kommen und sich davon überzeugen das in der Bezirksliga guter Fußball gespielt wird.
Wir haben seit dieser Saison das Glück einen eigenen Fußballstandort für den Frauen- und Mädchenfußball in Walle zu haben. Wir trainieren Dienstags und Donnerstags gleich im Anschluss an unsere neue C-Juniorinnenmannschaft, auf die wir sehr stolz sind! Danke an die Mädels und ihren Trainer Benny Bachmann.
Wir haben dort eine tolle Anlage, wofür ich an dieser Stelle dem MTV Walle mal ein großes Lob aussprechen möchte, und somit hervorragende Bedingungen um unseren Sport in der Region weiter nach vorne zu bringen.

Warum sollten unsere Leser bei euch vorbeischauen kommen?

Weil wir eine tolle Mannschaft haben und Spaß verbreiten.
Kommt zu unseren Heimspielen nach Walle und überzeugt Euch davon!

Kader FC Schwülper

Einige Spielerinnen standen für eine Kurzvorstellung bereit:

Larina Ludewig

Die 20-Jährige hütet das Tor des FC Schwülpers und kam 2021 von der SpVgg Wacker Braunschweig. Zuvor war die Nummer 1 beim VfL Lehre, TB Wendhausen, den Freien Turner, dem BSC Acosta, dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig aktiv. Für die kommende Saison hat Larina sich vorgenommen die Spielzeit ohne Verletzungen zu überstehen und mit dem Team in der oberen Tabellenhälfte zu stehen.

Valeska Volny

Ebenfalls im Tor steht die 25-Jährige Valeska. Aber sie wird auch auf dem Feld eingesetzt und stellt sich dort jeder Aufgabe, die ihr vom Trainierteam auferlegt wurde. 2018 kam sie vom VT Union Groß Ilsede. In der neuen Saison möchte Valeska Spaß haben und gute Leistungen zeigen.

Kira Altenburg

Die Innenverteidigung kam 2016 vom TSV Rethen zum Vorgängerverein TSV Rothemühle. Die 29-Jährige trägt die Nummer 2. In der neuen Saison möchte sie als Team zusammenwachsen und sich gegenseitig den Rücken stärken.

Lisa Altenburg

Auch die Rechtsverteidigerin war bereits beim TSV Rothemühle unterwegs. 2015 wechselte sie von der FSG Adenbüttel/Rethen/Vordorf an den Suhkamp. Die 26-Jährige wird mit der Rückennummer 3 auflaufen. In der neuen Saison möchte Lisa erfolgreich in der Bezirksliga spielen.

Nele Ikas

Nele fühlt sich auf der Linksverteidigerposition und im Mittelfeld wohl. Die 20-Jährige ist seit 2016 im Verein und spielte somit ebenfalls für den Vorgängerverein TSV Rothemühle. In der kommenden Saison möchte sie mit ihrem Team gemeinsam die Spiele rocken.

Sahra Bartkowiak

Die 18-Jährige spielte in der vergangenen Saison parallel in auch in der U17 mit und durfte dort die Meisterschaft feiern. Die defensive Mittelfeldspielerin ist seit 2018 beim FC Schwülper und kickte zuvor bei der ehemaligen Spielgemeinschaft der Gemeinde Schwülper, der JSG Okertal und der JFV Kickers Hillerse. Sahra trägt die Rückennummer 9. Für die neue Saison hat sie sich vorgenommen, jedes Spiel mit Spaß und Engagement anzugehen.

Ines Baußmann

Ebenfalls früher für die JSG Okertal aktiv, kam Ines 2018 zum FC Schwülper. Zuvor spielte sie zudem für die SpVgg Wacker Braunschweig. Die 20-Jährige fühlt sich im zentralen und defensiven Mittelfeld wohl und trägt die Nummer 6. Für die neue Saison ist ihr persönliches Ziel mehr Torbeteiligungen zu erreichen, dabei geht es ihr sowohl um selbst erzielte Tore und Torvorlagen. Mit ihrem Team möchte sie eine Platzierung um Mittelfeld und den frühzeitigen Klassenerhalt erreichen.

Lisa Marie Knupper

Die Mittelfeldspielerin kam 2019 zum FC Schwülper und trat zuvor für die JFV Kickers Hillerse und die SG Hillerse/Leiferde gegen den Ball. Die 21-Jährige läuft mit der Nummer 12 auf. In der neuen Saison möchte sie nach der Reha und dem Aufbautraining ihr Team wieder unterstützen.

Fabienne Stahl

Die 24-Jährige spielt am liebsten im rechten Mittelfeld. 2018 kam sie zum FC Schwülper und war zuvor auch für den TSV Rothemühle unterwegs. Die Nummer 14 hat sich eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison vorgenommen mit der einen oder anderen Feier am Ende.

Anne Henne

Die letztjährige Toptorjägerin des FC Schwülpers kehrte zur vergangenen Saison an den Suhkamp zurück, nachdem sie zuvor bereits für den TSV Rothemühle und die JSG Okertal spielte. Dazwischen sammelte die 24-Jährige Erfahrungen beim SV Gifhorn und konnte dort auf Landesliga-Niveau spielen. Die Nummer 15 fühlt sich auf sämtlichen Flügelpositionen und im Sturm wohl. Für die neue Saison hat sie sich einen höheren Tabellenplatz und den damit verbundenen Klassenerhalt vorgenommen.

SG Fallersleben/Isenbüttel/Meine

Die einzige Spielgemeinschaft der Liga, bestehend aus drei doch schon größeren Orten zwischen Braunschweig und Wolfsburg. Die erste Mannschaft spielt eine Klasse höher in der Landesliga Braunschweig unterwegs ist, letztes Jahr noch als VfB Fallersleben unterwegs. Die SG spielte eine grauenhafte Rückrunde und konnte nur drei Pünktchen sammeln. Dennoch landeten sie am Ende auf dem vorletzten Platz, kassierten aber die meisten Gegentreffer. Bezeichnend für die schwache Rückrunde war das Spiel bei der Eintracht, als die SG Isenbüttel/Meine/Fallersleben nur mit zehn Spielerinnen anreisen konnte.

Als Spielort scheint erstmal ein Nebenplatz im RELOG-Stadion in Isenbüttel eingeplant zu sein, in der letzten Saison spielte man aber auch am Sportplatz Fuhrenkamp in Meine. In der kommenden Saison werden blaue, rote oder schwarze Trikots gewählt. Zur Spielstätte in Isenbüttel beträgt die Anfahrtszeit für Blau-Gelb etwas mehr als 20 Minuten.

Stimmen

Über die vergangene Saison: Die letzte Saison lief nicht zufriedenstellend. Einer schwachen Hinrunde folgte eine noch schwächere Rückrunde, in der erst am vorletzten Spieltag vom letzten auf den vorletzten Tabellenplatz vorgerückt und damit letztendlich der sportliche Nichtabstieg erreicht werden konnte. In Anbetracht von mehreren langzeitverletzten Spielerinnen, Corona-Ausfällen und drei verschiedenen Trainern*innen stellte dies zwar einen versöhnlichen Saisonabschluss dar, der aber nicht mit unseren Ansprüchen übereinstimmt.

Über die Ziele in der Saison 2022/23: In der kommenden Saison richten wir mit unserer vergrößerten Spielgemeinschaft, die jetzt neben der Bezirksliga-Mannschaft die Landesligistinnen von Fallersleben umfasst, den Blick nach vorne. Dazu konnte mit Thomas Koukal ein engagierter und weitläufig bekannter Trainer für die Bezirksligistinnen gewonnen werden. Folglich ist das Ziel nächste Saison mindestens im gesicherten Mittelfeld mitzuspielen.

Auf dieses Spiel freut sich Co-Trainer Florian Wolgast am meisten: Ähm, keine Ahnung. Ich persönlich nehme gerne alle mit. Als eingefleischter Meiner reizt mich natürlich das Duell mit Groß Schwülper, was endlich mal gewonnen werden sollte/muss.

Darauf kann man sich als Zuschauer freuen: Gute Stimmung und Spektakel auf dem Platz? Oder die gute Gastronomie?

STV Holzland

Das Schlusslicht der vergangenen Saison. In der Rückrunde konnte kein einziger Punkt gesammelt werden, dadurch stürzte man drei Plätze tiefer ans Tabellenende. Besonders stach die Auswärtsschwäche hervor, hier gelang nicht nur kein einzige Punkt, sondern auch kein einziger Treffer. Nachdem man sich nach der Saison 2020/21 freiwillig aus der Landesliga zurück gezogen hatte, spielte man fortan in der Bezirksliga. Damals verlies auch Welt- und Europameisterin Martina Müller den Verein. Auch der STV Holzland spielt in Blau.

Spielort ist der Sportplatz Volkmarsdorf in Groß Twülpstedt im Landkreis Helmstedt. Zum ersten Spieltag werden unsere Löwinnen eine Anreise von etwa 25 Minuten haben.

TSV Barmke 2

Die 2. Mannschaft der letztjährigen Aufstiegskonkurrenz unserer 1. Damenmannschaft. Im Gegensatz zur Aufstiegs-Mannschaft um Martina Müller schnitt die 2. Mannschaft, die irgendwie auch eine SG mit dem TSV Helmstedt ist, nicht ganz so gut ab und landete auf dem 3. Tabellenplatz. Als Spielstätte sind die Plätze am Bötschenberg (heißt echt so) eingetragen. In der letzten Saison spielte man zudem auch auf dem Sportplatz in Barmke an der Rennauer Straße.

Die Anfahrtszeit für die Löwinnen zum Spielort in Helmstedt beträgt in etwa eine halbe Stunde. Als Trikotsatz bevorzugten die Barmkerinnen komplett schwarz.

VfL Bienrode

Ehemals eine wirklich große Nummer im Frauenfußball spielen die einzig anderen Braunschweigerinnen mittlerweile in der Bezirksliga Braunschweig. In der abgelaufenen Saison holten sie die gleiche Punktzahl wie die Löwinnen, landeten durch die mehr erzielten Tore aber auf dem Tabellenplatz davor. Kurioserweise kassierten sie auch die gleiche Anzahl an Gegentoren. Aufpassen muss man auf Nadine Fasternacht, die mit 21 Toren in der vergangenen Saison nur um ein Tor den ersten Platz unter allen Torjägerinnen verpasste. Gegen die Eintracht konnte sie aber nur einen Treffer erzielen.

Leandra Hampe-Michels beim Freistoß in Bienrode

Gespielt wird im Sportplatz „Pappelallee“ in Bienrode. Mit etwa zehn Minute Reisezeit ist dies zusammen mit dem FC Schwülper die kürzeste Auswärtsfahrt. Der Sportplatz hat auf einer Seite einen kurzen Bereich mit Stehstufen und ist auf dieser Seite mit Stehstangen versehen. Auch der VfL Bienrode spielt in Blau-Weiß.

Stimmen

Über die vergangene Saison: Wir waren mit unserer Leistung sehr zufrieden. Wir hatten viele neue junge Spielerinnen dazu gewonnen oder zurück gewinnen können. Deshalb sehen wir die Leistung als sehr solide und sind mit der Teamleistung zufrieden.

Über die Ziele in der Saison 2022/23: Wir wollen unsere Leistung vom letzten Jahr wieder aufbringen und diesmal in allen Spielen zeigen. Wir müssen uns mehr auf uns fokussieren und konzentrieren, um in allen Spielen über 70min die Leistung halten zu können.
Mal schauen, ob wir es dieses Jahr wieder einen Tabellenplatz höher schaffen 🤪 und wir hoffen auf ein gutes miteinander.

Darauf freut sich Bienrode besonders: Das können wir nicht sagen. Wir haben viele neue Gegner und sind schon sehr gespannt

Darauf darf man sich als Zuschauer freuen: Auf unsere Fans am Spielfeldrand und ein leckeres kühles Bier nach dem Spiel im Sportheim.

VfL Wahrenholz

Der VfL Wahrenholz tritt gleich doppelt gegen 2. Mannschaften der Eintracht in Erscheinung. Die 1. Herrenmannschaft spielt nach dem Aufstieg in die Landesliga gegen unsere 2. Herrenmannschaft. Mit 16 Punkten erreichte man den 6. Platz und war dadurch die beste Mannschaft von den etwas abgetrennten schwächeren Teams, denn die Differenz zum nächsten Platz nach oben ist nur ein Punkt kleiner als die Differenz auf den letzten Platz. Aber ganz verstecken müssen sich die Damen aus dem vor kurzem als niedersächsische Klimakommune 2022 ausgezeichneten Wahrenholz nicht. Denn mit nur 31 Gegentreffer hatten sie die viertwenigsten Gegentore.

Gespielt wird im Sportpark Taterbusch. Bis auf Bänke und Stehstangen gibt es auf der Seite des Vereins keinen Ausbau. Ungewöhnlich ist dabei, dass Teile der Stehstangen eine Ablagefläche haben. Auf der Seite der Team-Bänke gibt es eine kleine Tribüne. Zudem umzieht eine Aschebahn den Naturrasen. Die Anfahrt der Löwinnen beträgt satte 45 Minuten durch den Landkreis Gifhorn, was die weiteste Auswärtsfahrt bedeutet. Der VfL spielt in Gelb-Schwarz.

VfR Wilsche-Neubokel

Der VfR landete am Ende der letzten Saison auf dem zweiten Tabellenplatz und gelangte durch mehrere gewonnene Elfmeterschießen sogar ins Finale des Bezirkspokals. Dort war der SV Wendessen aber eine Nummer zu groß. Trotz einer achtbaren Leistung verlor der VfR mit 3:9. Danach hatten beide Teams etwas zu feiern, denn Wilsche-Neubokel verabschiedete mit einer netten Geste ihre Trainerin. Sina Vasterling verpasste ebenso wie Nadine Fastnach um einen Treffer die Torjägerinnenkrone. Dennoch eine sehr starke Saison für den Verein nord-westlich von der Stadt Gifhorn.

Im Hintergrund kann man das Vereinsheim erkennen

Gespielt wird im Maschstadion in Wilsche, das selten gute Parkmöglichkeiten bietet und etwas zugewachsene Stehstufen auf einer Seite. Auf beiden Seiten sind die Banden mit Stehstangen versehen und vom Vereinsheim aus könnte man theoretisch mit erhöhter Sicht das Spiel verfolgen. Der VfR spielt in Rot-Schwarz. Die Löwinnen werden eine Reise von etwa 35 Minuten auf sich nehmen müssen.

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