Vier Formate für Eintracht – eine Adresse für Fans.

Acht Tore Eintracht

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Die Eintracht gewinnt erneut deutlich und schlägt die SVG Göttingen mit 8:1. Dabei trafen für die 1. Frauen Lyn Meyer, Neele Wunsch, Victoria Wiedermann sowie die beiden Doppelpackerinnen Celina Klebe und Cindy Kaufmann. Zudem unterlief den Gästen ein Eigentor. So gewannen die Löwinnen auch das vierte Heimspiel der Saison und blieben Spitzenreiter Rodenberg weiterhin dicht auf den Fersen.

Das Trainerteam entschied sich für folgende Aufstellung: Darleen Hermanski (TW) – Lea Eggers (75. Victoria Wiedermann), Laura Wolf, Leandra Hampe-Michels (67. Gina Berger), Lina Herterich – Anna Fries, Neele Wunsch – Cindy Kaufmann (75. Charlotte Brühler), Marie Gollmer (67. Jill Lange), Celina Klebe (85. Franziska Knopp) – Lyn Meyer (C)

Torhüterin bereitet sich auf einen Abstoß auf dem Fußballplatz vor, umgeben von buntem Laub und einem Tor im Hintergrund.

Die Gäste aus Göttingen trafen deutlich zu spät am Biberweg ein, daher begann die Partie 25 Minuten später. Den ersten Abschluss hatten die Löwinnen, die im Dress des neuen Gesamtverein-Ausrüsters Adidas aufliefen. Lyn Meyer zog von der Strafraumkante per Drehschuss ab: knapp links vorbei. Keine volle Minute war da gespielt. Eine Minute später leitete Meyer einen Gollmer-Pass auf den rechten Flügel weiter. Von dort flankte Celina Klebe auf den Elfmeterpunkt, dort setzte sich Lyn Meyer im Luftduell durch, platzierte ihren Versuch aber zu zentral. Auf der anderen Seite packte Darleen Hermanski bei einem Fernschuss sicher zu. Die Torfrau aus der „Zwoten“ half aufgrund von Ausfällen in der Oberliga aus. Mit Ablauf der Anfangsviertelstunde durften sich die Blau-Gelben freuen: Neele Wunsch hatte etwas Platz, legte sich die Kugel zurecht und zog aus etwa 22 Metern einfach mal ab. Die Kugel setzte noch einmal auf und schlug dann genau neben dem Pfosten in der linken unteren Ecke ein, das 1:0!

Zwei Zeigerumdrehungen danach war Lyn Meyer bei einem langen Ball vor der Torfrau am Spielgerät und legte von der Grundlinie in den Rückraum ab. Celina Klebe kam aus 15 Metern zum Abschluss, doch noch vor der Linie klärte eine Verteidigerin. Etwa fünf Minuten nach der Führung gab es Freistoß für den BTSV, 25 Meter vor dem Tor. Neele Wunsch spielte diesen flach auf Lyn Meyer, die das Leder mit einem Kontakt in den Lauf von Cindy Kaufmann weiterleitete. Diese hatte freie Schussbahn und spitzelte das Leder an der Torfrau vorbei in die rechte Ecke. Das 2:0 für die Löwinnen!

Feiernde Frauenmannschaft mit gelben Trikots auf dem Fußballplatz, während eine Spielerin in schwarzem Trikot im Hintergrund steht.

Drei Minuten später unterlief den Gästen beinahe ein kurioses Eigentor, als ein Klärungsversuch mit der Fußspitze auf die untere rechte Ecke zurauschte. Doch eine tolle Fußabwehr der Torfrau verhinderte den dritten Gegentreffer. Neele Wunsch servierte die fällige Ecke auf den Strafraumrand. Dort stand Anna Fries und nahm das Leder per Volley direkt. Der hätte herrlich in die rechte Ecke gepasst, doch die Torfrau parierte erneut stark. Wenige Augenblicke danach legte Lyn Meyer zu Neele Wunsch ab, die aus 20 Metern geblockt wurde. Das Leder prallte zu Cindy Kaufmann, die halbrechts im Strafraum abzog, ihren Versuch aber zu zentral platzierte.

Im Gegenzug pflückte Darleen Hermanski einen Fernschuss locker aus der Luft. Sofort ging es wieder in die andere Richtung. Marie Gollmer servierte für Lea Eggers, die aus 20 Metern abzog. Ihr Flachschuss rauschte knapp links am Tor vorbei. Eine Viertelstunde vor der Pause rutschte plötzlich ein Steckpass durch die Blau-Gelbe Abwehrkette. Die Nummer 6 der Gäste hatte freie Bahn und ließ Darleen Hermanski mit einem platzierten Abschluss keine Chance, nur noch 2:1.
Direkt aus dem folgenden Anstoß entwickelte sich eine Ecke. Diese schlug Celina Klebe direkt aufs Tor. Die Torhüterin griff daneben, doch bevor der Ball als direkt verwandelte Ecke einschlagen konnte, klatschte die Kugel einer Verteidigerin ins Gesicht und prallte ins Tor. Eigentor und das 3:1!

Zwei Spielerinnen im Wettkampf um den Ball auf einem Fußballplatz, umgeben von grüner Vegetation und herbstlichen Blättern.

Edel-Fan David stellte treffend fest: Der alte Abstand wurde sofort wiederhergestellt. Nur eine Minute danach erlief Lyn Meyer einen Rückpass und umkurvte die Torfrau. Von der Grundlinie aus schnippelte die Torjägerin die Kugel im Fallen Richtung Tor. Der Ball trudelte über die Torlinie und klatschte an den linken Innenpfosten. Fast auf der Torlinie ging Celina Klebe in einen Pressschlag mit der Verteidigerin, doch der Ball rauschte knapp links neben das leere Tor. Kurz darauf marschierte Lyn Meyer über die linke Grundlinie in den Strafraum und bediente im Rückraum Marie Gollmer, die aus elf Metern abzog, aber geblockt wurde. Ein paar Minuten vor der Pause gab es erneut eine Ecke von der rechten Seite. Wieder zog Celina Klebe den Ball direkt aufs Tor. Wieder griff die Torfrau vorbei, dieses Mal schlug der Ball ein. Eine direkt verwandelte Ecke und das 4:1!

Zwei Minuten danach kamen die Gäste viel zu simpel bei einem Konter über wenige Stationen frei vor den Kasten. Darleen Hermanski blieb im direkten Duell mit der Stürmerin lange stehen und parierte dann stark. Die anschließende Ecke wurde flach in den Strafraum gespielt, der flache Abschluss aus 14 Metern rauschte knapp rechts am Tor vorbei. Die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen, als Lina Herterich auf Celina Klebe durchsteckte, die im direkten Duell nicht an der Torfrau vorbeikam. Der Ball prallte zu Lyn Meyer, die aus 13 Metern abzog, doch auf der Linie brachte eine Verteidigerin einen Fuß dazwischen. Die Szene war immer noch nicht geklärt und so kam Lina Herterich von der Strafraumkante zum Abschluss. Ihr Schlenzer flog Richtung rechter Knick, doch mit einer Glanztat wischte die Torfrau die Kugel noch neben den Kasten. Nach der anschließenden Ecke von Celina Klebe kam Lyn Meyer aus wenigen Metern völlig frei zum Kopfball, war aber etwas zu überrascht und köpfte die Kugel in die Arme der Torfrau.

Direkt danach war Halbzeit! Die Löwinnen hatten sich von dem überraschenden Gegentreffer nicht aus dem Tritt bringen lassen und lagen absolut verdient und klar in Führung, auch wenn die Chancenverwertung durchaus ausbaufähig war. Dennoch stand bereits zur Pause quasi fest, dass die Blau-Gelben hier als Siegerinnen vom Platz gehen würden.

Eine Spielerin in gelb-blauem Fußballtrikot dribbelt den Ball auf einem Kunstrasenplatz, während eine Gegenspielerin in schwarz-weißem Trikot hinterherläuft.

Nach dem Seitenwechsel war es Marie Gollmer, die den ersten Torabschluss hatte. Ihr Schuss aus der zweiten Reihe flog aber rechts am Tor vorbei. Zwei Zeigerumdrehungen später legte Lyn Meyer zu Anna Fries ab, die von der Strafraumkante einen Flachschuss auf die rechte untere Ecke schickte. Mit einer starken Fußabwehr klärte die Torfrau zur Ecke. Diese prallte zu Lyn Meyer, die im Gewühl aus der Drehung abzog, aber geblockt wurde. Wenige Augenblicke später pflückte Neele Wunsch eine Klärung am rechten Strafraumrand mit viel Gefühl mit dem Oberkörper aus der Luft und flankte die Kugel butterweich in den Strafraum. Dort legte Lyn Meyer elegant für Celina Klebe ab, die das Leder volley nahm, aber zu zentral platzierte und die Torhüterin quasi abschoss.

Zwei Minuten später landete ein Befreiungsschlag der Torhüterin bei Cindy Kaufmann, die an der Mittellinie das leere Tor vor sich sah und einfach mal abzog. Die Kugel flog in Richtung des verlassenen Kastens, rauschte dann aber doch knapp rechts am Tor vorbei. Etwas mehr als eine Viertelstunde war im zweiten Durchgang gespielt, als Lyn Meyer am rechten Strafraumeck Lea Eggers in Szene setzte. Die Rechtsverteidigerin flankte das Spielgerät im hohen Bogen in den linken Strafraumbereich. Dort ging Celina Klebe volles Risiko und nahm das Leder direkt aus der Luft per Volley und traf den Ball perfekt. Die Kugel schlug in der unteren rechten Ecke ein: Traumtor! Das 5:1 für den BTSV!

Die Spielerinnen der 1. Frauenmannschaft der Eintracht feiern gemeinsam einen Torerfolg auf dem Spielfeld, während sie in gelben Trikots und blauen Shorts gekleidet sind.

Wenige Augenblicke danach zog Lina Herterich aus der zweiten Reihe ab. Eine Verteidigerin brachte noch ein Körperteil an den Schuss und entschärfte diesen, sodass die Torfrau sicher zupacken konnte. Kurz darauf zirkelte Neele Wunsch eine Ecke auf den Kopf von Lyn Meyer, die das Leder aus kurzer Distanz über den Querbalken bugsierte. Zwei Minuten später zog Jill Lange von der linken Seite nach innen und suchte aus 18 Metern den Abschluss, zielte aber etwas zu zentral, um die Torfrau vor echte Probleme zu stellen. Auch der Versuch von Cindy Kaufmann aus der zweiten Reihe geriet wenig später zu zentral. 20 Minuten waren noch zu spielen, als einer Verteidigerin der Gäste mit hoch erhobenem Arm ein Handspiel im Strafraum unterlief. Auch wenn das der Gäste-Trainer irritierenderweise anders sah, gab es natürlich Strafstoß. Cindy Kaufmann erledigte diese Aufgabe, wie Junior-Fan Thomas beschrieb: humorlos. Mit einem wuchtigen Schuss in die obere rechte Ecke schnürte die langjährige Löwin den Doppelpack und machte das halbe Dutzend voll: das 6:1!

Mit Beginn der Schlussviertelstunde wurde Victoria Wiedermann eingewechselt und quasi gleichzeitig gab es eine Ecke. Wieder brachte Celina Klebe den Ball in die Gefahrenzone. Doch die Kugel prallte in den Rückraum, wo die wenige Augenblicke zuvor eingewechselte Victoria Wiedermann lauerte und sofort abzog: Ihr Flachschuss rauschte an allen vorbei und schlug im Kasten ein. Nun wurde es laut am Biberweg: Hier freuten sich alle über den Treffer der ewigen Victoria Wiedermann, die mit ihrer langjährigen Vereinszugehörigkeit ein echtes Gesicht für den Leistungssport im Gesamtverein ist. Dementsprechend verschwand die Torschützin auch unter einer riesigen Jubeltraube. Für die Gäste wurde es brasilianisch: das 7:1!

Fünf Minuten später brach Lyn Meyer frei durch und hatte 30 Meter vor dem Tor freie Bahn. Über die Strecke konnte die Torjägerin natürlich niemand einholen. So umkurvte Meyer leichtfüßig die Torfrau und schob das Leder ins leere Tor. Endlich war auch das Tor der Blau-Gelben Torfabrik da, das 8:1 für den BTSV!

Die Spielerinnen des BTSV feiern einen Torerfolg auf dem Spielfeld.

Eine Minute danach bekam Victoria Wiedermann den Ball von Lyn Meyer und fand mit ihrer Flanke Charlotte Brühler, die das Leder in die Arme der Torfrau bugsierte. Kurz darauf wurde Franziska Knopp eingewechselt, die ihr letztes Spiel vor über einem Jahr absolviert hatte. Daher gab es für die Mittelfeldspielerin einen donnernden Applaus und Anfeuerungsrufe ihrer Mitspielerinnen. Sofort war sie auch involviert: Nach einem Pass von Victoria Wiedermann steckte sie auf Anna Fries durch, die freie Schussbahn hatte, im direkten Duell aber nicht an der Torfrau vorbeikam. Die anschließende Ecke spielte Neele Wunsch kurz auf Franziska Knopp, die zur Grundlinie marschierte und in den Rückraum ablegte. Dort zog Gina Berger ab, traf aus zwölf Metern aber nur das rechte Außennetz. In der Schlussminute schlug Jill Lange den Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum. Dort nahm Charlotte Brühler das Leder aus der Luft per Volley-Direktabnahme. Doch das neunte Tor des Tages sollte nicht fallen, denn die Kugel klatschte nur an den Pfosten.

Direkt danach beendete der Schiedsrichter die Partie! Ein verdienter und klarer Sieg für die Löwinnen, die somit weiter oben dranbleiben in der Oberliga. Weiter geht es für die Löwinnen allerdings erstmal im Landespokal. Am Samstag geht es in der 2. Runde zum SV Wendessen. Anstoß in Wendessen ist um 14.30 Uhr. Mehr Bilder zum Spiel gibt es hier.

Bis dahin

Euer Kivi

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