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Heimsieg nach langer Unterzahl

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Die U19 geht gegen den FC Energie Cottbus früh durch Koki Tamayama in Führung und erhöht noch im ersten Durchgang durch einen Strafstoßtreffer von Maurice Karp. Doch ebenfalls noch vor dem Seitenwechsel setzte es den Anschlusstreffer und einen Platzverweis. Eine gesamte Hälfte plus Nachspielzeit Unterzahl also für die jungen Löwen. Aber der Abwehrriegel vor Löwen-Schlussmann Lowis Tetzlaff hielt stand und so fuhren die Blau-Gelben den ersten Sieg der Saison ein.

U19-Coach Alexander Arsovic entschied sich für folgende Aufstellung: Lowis Tetzlaff (TW) – Fynn Pietrzyk (C, 64. Maximilian Schreiber), Lenn Schütt (45. Rot), Mads Runge, Petr Vlasov – Daniel Becker, Chris Bessambo – Koki Tamayama (64. Milan Gryglewski), Ibrahim Cham, Aron Studenica (79. Mika Ketzscher) – Maurice Karp (47. Lewis Nowsu, 79. Yaroslav Chyvra)

Wenige Minuten nach dem Anpfiff setzte Daniel Becker vor dem Strafraum Ibrahim Cham in Szene, der aus 20 Metern abzog, sein Flachschuss geriet aber etwas zu zentral. Fünf Minuten später dribbelte Aron Studenica über die linke Seite bis zur Grundlinie und spielte den Ball in den Rückraum. Zwölf Meter vor dem Tor kam Koki Tamayama ungestört zum Abschluss, jagte das Leder aber über den Kasten. Lange ärgern musste sich der Flügelspieler aber nicht, denn nur eine Zeigerumdrehung später leitete Maurice Karp einen langen Ball in den Lauf von Koki Tamayama weiter, der halbrechts im Strafraum eine Schussposition fand und per Flachschuss vollstreckte. Die Führung nach zehn Minuten, das 1:0 für den BTSV!

Zehn Minuten danach versuchte es Aron Studenica bei einem Freistoß von der Strafraumkante direkt, setzte den Ball aber in die Mauer. Zwei Zeigerumdrehungen danach wurde ein langer Einwurf zu Maurice Karp verlängert, der aus spitzem Winkel per Volley-Direktabnahme abzog, aber nicht am stark reagierenden Torwart vorbeikam. Etwas mehr als eine Viertelstunde war noch zu spielen, als Daniel Becker auf Aron Studenica durchsteckte, der mit viel Tempo in den Strafraum zog und klar gefoult wurde: Strafstoß! Das war eine Aufgabe für Maurice Karp, der sich das Leder zurechtlegte und die untere linke Ecke anvisierte. Das hatte der Schlussmann geahnt und brachte eine Hand an das Spielgerät, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Das 2:0 für die U19!

Nur eine Minute später prallte eine Becker-Ecke vor die Füße von Mads Runge, der das Leder aus zehn Metern in die Arme des Torwarts bugsierte. Wieder nur wenige Augenblicke später konnte Koki Tamayama in den Strafraum eindringen, sein Gegenspieler kam im Laufduell zu Fall und fiel mit dem Oberkörper in die Beine von Tamayama, der dadurch zu Boden gebracht wurde. Einen Strafstoß gab es aber nicht. Auf der anderen Seite behinderten sich zwei Blau-Gelbe in einer eigentlich schon geklärten Situation gegenseitig, sodass die Gäste zur Flanke kamen. Irgendwie prallte die Kugel zum Spieler mit der Nummer 10, der aus elf Metern in die rechte Ecke traf. Der Anschlusstreffer mit der ersten Torchance, nur noch 2:1.

Beinahe hätten die Gäste mit der zweiten Torchance ausgeglichen. Eine eigentlich völlig ungefährliche flache Hereingabe wurde dann doch brandgefährlich, weil keiner der jungen Löwen zum Ball ging. Zum Glück flog der folgende Abschluss aus 13 Metern weit am Tor vorbei. Nun waren die zuvor deutlich unterlegenen Gäste im Spiel angekommen. Ein paar Minuten danach durfte sich Lowis Tetzlaff erstmals auszeichnen und tauchte bei einem Flachschuss aus 20 Metern rechtzeitig ab und schnappte sich das Spielgerät. Mit Ablauf der regulären Spielzeit musste Len Schütt als letzter Verteidiger nach einem langen Ball ins Laufduell mit dem Stürmer. Der Innenverteidiger versuchte, die Kugel mit einem langen Schlag zu klären, traf dabei aber seinen Gegenspieler im Gesicht. Der Schiedsrichter gab ohne zu zögern glatt Rot. Eine gesamte Hälfte plus Nachspielzeit Unterzahl also für die jungen Löwen. Der fällige Freistoß flog weit am Tor vorbei.

Dann war Halbzeit. Nach einer starken Phase mit verdienten Toren waren die jungen Löwen durch den Anschlusstreffer etwas aus dem Tritt gekommen und das Momentum lag auf Seiten der Gäste. Die zudem nun in Überzahl waren. Keine leichte Aufgabe also für das Team von Trainer Alexander Arsovic. Dieser verzichtete vorerst auf Wechsel.

Wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff kamen die Gäste nach einer Flanke von links zum Kopfball, das Leder flog aber weit über den Kasten. Fünf Minuten später schauten die jungen Löwen bei einer weiten Flanke nur zu, niemand ging zum Ball und so kamen die Gäste aus kürzester Distanz zum Kopfball: knapp am Tor vorbei. Ein paar Minuten danach rutschte ein langer Ball durch, doch Lowis Tetzlaff reagierte im direkten Duell stark und verhinderte mit einer tollen Parade den Ausgleich. Eine Zeigerumdrehung danach war es erneut die Passivität der Blau-Gelben, die für Gefahr sorgte und so kam Cottbus aus 18 Metern ungestört zum Abschluss. Doch wieder war Lowis Tetzlaff da und parierte zur Ecke.

Zwei Minuten später verlängerten die Gäste einen langen Ball und kamen im halblinken Strafraum zum Abschluss: links vorbei. Fünf Minuten danach brachte ein Doppelpass im Löwen-Strafraum die nächste Großchance: Trotz freier Schussbahn parierte Lowis Tetzlaff den Versuch aus elf Metern glänzend. Es lief bereits die Nachspielzeit, als eine Situation bereits geklärt schien, doch ein Löwe trat im eigenen Strafraum am Ball vorbei. So kamen die Gäste aus elf Metern zum Abschluss, doch Mads Runge hielt den Schädel in die Schussbahn und beförderte die Kugel ins Toraus.

Die Ecke kam über die zweite Welle in den Löwen-Strafraum und nach einer risikoreichen Grätsche hätte es einen Strafstoß geben können, der Schiedsrichter fand aber glücklicherweise genügend Argumente, dies nicht zu tun. Mit der letzten Aktion des Spiels gab es noch einmal einen Eckball für die Gäste. Diese kamen aus kurzer Distanz zum Kopfball. Die Kugel klatschte an die Latte und von dort auf die Linie, ehe ein Eintracht-Verteidiger klären konnte, bevor ein Gegenspieler das Spielgerät über die Linie drückte.

Direkt danach war Schluss! Durchatmen, der erste Sieg der Saison war geschafft, auch wenn es im zweiten Durchgang kaum Entlastung gab und hauptsächlich ums Vereidigen ging. Am Ende waren nach zwei Niederlagen die ersten drei Punkte eingefahren. Weiter geht es für die U19 am kommenden Samstag. Dann sind die jungen Löwen bei Union Berlin zu Gast. Anstoß beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter ist um 14 Uhr. Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.

Bis dahin

Euer Kivi

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