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Die U23 in der Saison 2025/26

14 min read

Nach dem knappen Klassenerhalt in der vergangenen Saison wartet für die U23 auch in der kommenden Spielzeit keine leichte Aufgabe. Denn nach vielen Abgängen folgten natürlich auch viele neue Gesichter. Für Trainer Fabian Adelmann und seine Mannschaft kann es also nur ein Ziel geben: der Klassenerhalt. Auf wen ihr euch bei den jungen Löwen freuen könnt, erfahrt in den nächsten Zeilen. Viel Spaß beim Lesen!

Die abgelaufene Saison 2023/24

Die vergangene Saison war spannender kaum möglich. Erst am letzten Spieltag gelang mit einem Sieg gegen den Meister HSC Hannover der Klassenerhalt. Nachdem man über lange Zeit eine solide Rolle gespielt hatte, brachen die Blau-Gelben für wenige Spiele komplett ein und kamen erst zum letztmöglichen Zeitpunkt über die Ziellinie. Viele verletzungsbedingte Ausfälle und Abstellungen zu den Profis brachen die Eingespieltheit völlig auseinander.

Dabei war die Punktausbeute mit 41 Punkten nicht einmal katastrophal. Doch bei vier Absteigern war es am Ende nur ein Punkt und das etwas bessere Torverhältnis, dass die U23 vor dem Abstieg in die Landesliga bewahrte. 51 Toren standen 59 Gegentore gegenüber, nur vier Teams kassierten mehr Gegentreffer. Vor allem die schwache Ausbeute auf heimischen Plätzen als schwächstes Heimteam der Liga machte den jungen Löwen zu schaffen. Kurioserweise war man lange Zeit das erfolgreichste Auswärtsteam, rutschte nach der Schwächephase aber auf den achten Platz der Auswärtstabelle ab. Das machte in der Gesamttabelle den 13. Platz.

Die Veränderungen

Abgänge

Die Abgangsliste könnte länger kaum sein. Die U23 verlassen haben:

  • Julian Moser, der zum SV „Glück auf“ Rammelsberg zurückkehrt, der U23 aber als Torwarttrainer erhalten bleibt
  • Lennart Schulze Kökelsum wechselt zum VfV Borussia Hildesheim
  • Justin Duda wurde an die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz verliehen
  • Gabriel Jerome Michalek ist noch ohne neuen Verein
  • Jannis Soetebeer wechselte zum FC Germania Bleckenstedt
  • Leon Taiyo Suzuki entschied sich für ein College-Studium in den USA
  • Phil Kunze wechselte zum österreichischen Drittligisten FC Wacker Innsbruck
  • Salem Nouwame kehrte zum SV Hemelingen zurück
  • Francis Mbassi schloss sich dem FSV Schöningen in der Regionalliga an
  • Lukas Sommer ist noch ohne Verein
  • Winterneuzugang Florian Wendt beendete seine Karriere, um Soldat zu werden
  • Jona Borsum wurde an die Offenbacher Kickers verliehen
  • Ensar Maloku wechselte in seine Geburtsstadt zum MTV Gifhorn
  • Karim Hüneburg verlässt die Blau-Gelben nun endgültig und wechselt zum 1. FC Phönix Lübeck
  • Albion Jahaj hat noch keinen neuen Verein gefunden
  • Anthony Reid ist noch ohne neuen Verein
  • Maksym Tytarenko schließt sich dem SC Weiche Flensburg in der Regionalliga Nord an
  • Aaron Tshiumanga wechselte zur U21 vom 1. FC Kaiserslautern
  • Linus Queißer wurde zum SV Babelsberg verliehen
  • Benjamin Mbom legt eine Fußballpause ein
  • Marius Homann wechselt zum Lehndorfer TSV in die Bezirksliga

Ganze 21 Abgänge also, die die U23 verkraften muss. Im Kader bleiben nur Emil Strauch, Maxim Root, Mason Grumbach, Leonard Laatsch, Robin Placinta und Kacper Szczerba. Die bereits in der Rückrunde regelmäßig eingesetzten damaligen U19 Akteure Raffael Ziegele, Jakob Benstead, Andrej Schlothauer und Basim El-Haj gehören nun fest zum Kader. Zudem wird die U23 weiterhin von Leon Herdes unterstützt.

Neuzugänge

Einige neue Gesichter haben sich bei der U23 eingefunden:

  • Marko Rajkovacic kommt vom FC Collina aus der vierten Schweizer Liga
  • Enrique van der Lubbe kommt von der 2. Mannschaft vom FC Vaduz
  • Enes-Ayberk Gündüz spielte zuletzt bei der U19 von Hertha BSC
  • Ömer Sever kommt von der U19 der Roten
  • Jarno Engler kommt von Lupo Martini Wolfsburg
  • Ole Matthias spielte zuletzt beim VfB Germania Halberstadt
  • Hugo Luís Afonso kommt von der U23 vom Karlsruher SC
  • Jona Renner spielte zuletzt bei der U23 vom 1. FC Magdeburg
  • Marvin Awuah kommt vom Halleschen FC
  • Matteo Mazzone kommt von der U23 von Holstein Kiel
  • Amer Buljubasic spielte zuletzt bei der U19 vom Hamburger SV
  • Marcel Reim kommt von Arminia Vechelde aus der Bezirksliga
  • Lowis Tetzlaff rückt aus der eigenen U17 auf

Die Vorbereitung

In der Vorbereitung merkten man den jungen Löwen die vielen Veränderungen extrem an und so richtig konnte man noch nicht sehen, welche Spieler klar als Stammspieler gelten werden. Die U23 testete gegen zwei Regionalligisten, gegen den FSV Schöningen verlor man mit 1:3, gegen den FC Rot-Weiß Erfurt mit 1:2. Gegen den VfB Germania Halberstadt aus der Oberliga NOFV-Süd konnte man mit 3:1 gewinnen. Zudem wurde gegen Sechstligisten getestet: SV Newroz Hildesheim (1:2-Niederlage), TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (1:0-Sieg), Bovender SV (1:0-Sieg) und zur Generalprobe gegen den VfB Merseburg, die souverän mit 4:0 gewonnen wurde. Zu Beginn testete man gegen eine Gemeindeauswahl aus Othfresen (5:0-Sieg)

Die Spielstätte

Gespielt wird auf dem B-Platz des Eintracht-Stadions, umgangssprachlich Rheingoldarena genannt. Der Zugang zu dem Platz mit zwei kleinen Stehtribünen erfolgt über die Rheingoldstraße. Eintritt für Dauerkarteninhaber/innen ist frei. Für Getränke und Speisen (Bockwurst) ist im Normalfall gesorgt. Zuletzt wurde das Kassensystem wie bei den Profis genutzt, Kartenzahlung war also möglich. Parken könnt ihr auf dem Bereich vor dem Fanhaus oder in der näheren Umgebung, sofern es sich nicht um Anwohnerparkplätze handelt.

Zur Not können die Löwen auch ins NLZ ausweichen. Dort gibt es neben einem Kunstrasenplatz auch den Hauptplatz mit natürlichem Rasen. Dort gibt es hin und wieder einen Grillstand mit Bier, aber leider keine anderen Getränke, es gibt aber einen Kaffee-Automaten und einen Snack-Automaten, bei dem es auch Wasser und Soft-Getränke gibt. Parkplätze sind rar. Ohne Angst vor einem Knöllchen könnt ihr auf dem Parkplatz zwischen den beiden Brücken parken. Auf der Zufahrt zum NLZ gilt absolutes Halteverbot, da es sich um eine Feuerwehrzufahrt handelt. Der Parkplatz auf dem NLZ-Gelände ist ausschließlich für die Mannschaften und Mitarbeiter des NLZ freigegeben.

Das Trainerteam

Torsten Utta

Fabian Adelmann

Der Cheftrainer kam in der vergangenen von der U19 vom FC Energie Cottbus an die Oker. Adelmann trainierte die höchste Jugendmannschaft der Cottbuser für zwei Jahre und konnte in der vergangenen Saison den Landespokal gewinnen. Zuvor hatte er kurze Stationen bei den Herrenteams vom FC Memmingen (Regionalliga Bayern) und dem ATSV Erlangen (Bayerliga). Davor sammelte der 33-Jährige in verschiedenen Rollen bei den Jugendteams des 1. FC Nürnbergs Erfahrungen im Trainerjob.

Torsten Utta

Thorsten Kohn

Thorsten Kohn dürfte dem ein oder anderen Eintracht-Fan bekannt sein, absolvierte der heutige Co-Trainer doch zwischen 1994 und 2000 über 150 Spiele für die Braunschweiger Eintracht. Zudem trat der 58-Jährige unter anderem für den 1. FC Magdeburg, den MTV Gifhorn und den VfL Wolfsburg gegen den Ball. Der gebürtige Berliner sammelte bei den Wölfen zudem in über 250 Spielen Erfahrung als Co-Trainer einer Jugendmannschaft. Zudem war Kohn Co-Trainer beim Oberliga-Konkurrenten FSV Schöningen.

Torsten Utta

Arndt Kutschke

Der Teammanager war Teil der Rettungsaktion 2019 und ist der 2. Mannschaft seitdem treu geblieben. Zudem war Arndt in der vorletzten Saison Trainer der 3. Herren, für die er in der Saison davor auch einige Spiele absolviert hat. Gegen den SSV Kästorf kam Kutschke 2022 auch in einem Landesliga-Spiel zum Einsatz.

Torsten Utta

Leon Schröder

Der 28-Jährige war in der vergangenen Saison kurzzeitig Trainer eines Löwen-Konkurrenten, als er für wenige Spiele Chef-Trainer beim SSV Vorsfelde war. Dort hatte der Co-Trainer bereits seit zehn Jahren in verschiedenen Rollen und bei verschiedenen Teams Erfahrungen gesammelt. Nun unterstützt er das Trainerteam der jungen Löwen.

Julian Moser

Der 25-Jährige kam in der vorletzten Saison vom SV Glückauf Rammelsberg und stand zuvor für den Goslarer SC und Jugendteams unserer Eintracht im Kasten. Im Sommer der vergangenen Saison durfte der Schlussmann mit ins Trainingslager der Profis nach Österreich reisen und ergänzte das Torwartteam der Profis auch bei mehreren Einheiten in der vergangenen Saison. Mittlerweile steht Moser wieder in Rammelsberg im Tor, unterstützt die jungen Löwen nun aber als Torwarttrainer.

Stefan Schneider

Der Kader im Detail

Emil Strauch

Der 20-Jährige rückte in der vergangenen Saison aus der U19 in den Kader der U23 auf und hütete in drei Spielen in Kasten. Zuvor war er Teil des Aufstiegs der U19 in die Bundesliga und absolvierte anschließend 13 Spiele im Junioren-Oberhaus. Der Schlussmann kam 2022 aus der U17 der Roten ins Löwen NLZ und machte seine ersten Schritte im Fußball bei der SpVgg Hüddessum/Machtsum, eher es für einige Jahre ins NLZ der Roten ging. Emil hat als Local Player einen Lizenzspielervertrag erhalten.

Torsten Utta

Marko Rajkovacic

Der 25-Jährige kommt vom FC Collina d’Oro aus der vierten Liga der Schweiz ins NLZ. Zuvor spielte der Schweizer mit kroatischen Wurzeln in verschiedenen Schweizer Amateur-Teams. Dabei bestritt er 2022 sogar ein Pokal-Spiel im Schweizer Cup. Der Kontakt mit dem Torhüter kam über Eintracht-Legende Jasmin Fejzic zustande. Marko war mit dem Profis im Trainingslager und stand bei allen Testspielen im Kader sowie häufig auf dem Platz. Dabei zeigte er beeindruckende Leistungen, sodass er derzeit noch das Torhüter-Team im Profi-Kader ergänzt.

Leon Herdes

Der 18-Jährige ist noch für die U19 spielberechtigt, stand in der Vorbereitung aber ausschließlich bei der U23 und den Profis im Kasten. In der vergangen Saison kam der Keeper als Deutscher U17-Meister von Borussia Dortmund zu den Löwen und stand 21 Mal für die U19 und zweimal für die U23 im Kasten. Zudem lernte er als Kaderspieler bereits die Abläufe in der 2. Bundesliga kennen.

Lowis Tetzlaff

Der 16-Jährige kommt direkt aus der U17, wo er in fünf Spielen das Tor hütete und in der Saison 2023/24 Teil des Aufstiegs in die Regionalliga war. Er überspringt damit die U19 komplett. Für diese ist der Torwart noch zwei Jahre spielberechtigt, ist nun aber erstmal Teil des Torhüter-Teams der U23. Lowis ist bereits seit 2018 bei der Eintracht und geht somit bereits in seine achte Saison mit den Blau-Gelben.

Maxim Root

Der Innenverteidiger war bereits in den vergangenen beiden Saison Teil der Mannschaft und kann auch auf der Position des Rechtsverteidigers spielen. Der 19-Jährige ist bereits seit Winter 2017 bei der Eintracht und begann seine Blau-Gelbe Zeit in der U12 und durchlief im NLZ die U15, die U17 und die U19. Somit geht er in seine zehnte Saison bei der Eintracht. Zuvor spielte Maxim beim FC Ruthe. In der Aufstiegssaison der U19 trug er als Stammspieler eine tragende Rolle. Maxim har als Local Player einen Lizenzspielervertrag erhalten.

Andrej Schlothauer

Der auf allen Defensivpositionen einsetzbare 19-Jährige stand bereits in der vergangenen Saison regelmäßig für die U23 auf dem Platz, obwohl er eigentlich noch Teil der U19-Bundesligamannschaft war. 15 Spielen in der Oberliga stehen somit neun Spielen in der höchsten Junioren-Klasse gegenüber. Andrej kam 2023 aus dem NLZ vom VfL Wolfsburg zur Eintracht und spielte zuvor bei der JSG Sülfeld.

Raffael Ziegele

Auch der Innenverteidiger absolvierte in der abgelaufenen Saison bereits 15 Spiele für die U23 und stand ebenfalls neun Mal auf dem Platz für die U19. Der 19-Jährige kam 2023 von den Freien Turnern und spielte zuvor beim VfB Fallersleben. Sein Cousin ist bei der Eintracht bestens bekannt: Von 2019 bis 2021 schnürte Robin Ziegele seine Fußballschuhe an der Hamburger Straße.

Enrique van der Lubbe

Der Niederländer ist wohl einer der ungewöhnlichsten Neuzugänge im Kader der U23. Der 22-Jährige kommt von der Zweitvertretung vom FC Vaduz aus Liechtenstein, die in der sechsten Schweizer Liga antreten, zu den Blau-Gelben. Deutschland kennt der Innenverteidiger aber bereits aus Stationen bei Preussen Eberswalde, dem MSV Neuruppin sowie der U19 von Energie Cottbus. Das Fußballspielen lernte Enrique bei Feyenoord Rotterdam.

Jakob Benstead

Der Linksfuß ist der dritte Verteidiger, der bereits in der vergangenen Saison als U19-Akteur für die U23 auf dem Rasen stand. 13 Spielen in der Oberliga stehen elf Einsätze in der U19-Bundesliga gegenüber. Jakob kam in der vergangenen Saison von Kickers Offenbach ins NLZ. Dort hatte er seit 2016 gespielt, nachdem er seine ersten fußballerischen Schritte beim SG Rosenhöhe Offenbach und dem FSV Frankfurt gemacht hatte. Er kann in der Innenverteidigung und als Linksverteidiger spielen.

Gunnar Niemann

Der 29-Jährige bringt nicht nur Qualität und Erfahrung mit, sondern kennt als Rückkehrer das Eintracht-Umfeld bestens. Der Innenverteidiger wechselte 2012 zur U17 von Werder Bremen ins Löwen-NLZ und bliebt bis auf eine einjährige Unterbrechung bis 2022 bei den Blau-Gelben. In der 2017/18 Saison war Gunnar beim TuS Erndtebrück und verließ die Eintracht 2022 Richtung Schöningen, wo er auch weiterhin das Marketing des Regionalligisten vorantreibt. Der Linksfuß machte seine ersten Schritte als Fußballer beim TuS Wieren und dem TuS Bodenteich. Er bringt Erfahrung aus 50 Regionalligaspielen und 54 Oberligaspielen mit.

Hier noch im Trikot von Schöningen (Frank Hesse)

Jarno Engler

Mit dem 24-Jährigen kommt ordentlich Erfahrung in die Mannschaft. Jarno stand in 81 Oberliga-Spielen auf dem Platz und lief darüber hinaus 22 Mal in der Regionalliga auf. Von 2018 bis 2020 war der Rechtsverteidiger bereits im Eintracht-NLZ, ehe es über den MTV Wolfenbüttel, den VfV Borussia Hildesheim und Lupo Martini Wolfsburg zurück zum BTSV ging. Seine ersten Jahre als Fußballer verbrachte er beim SV Schladen, BV Germania Wolfenbüttel und dem VfL Wolfsburg. Der durchaus robuste Neuzugang kann auf mehreren Positionen in der Defensive eingesetzt werden.

Ömer Sever

Der Linksverteidiger kommt von der U19 der Roten zur U23. Zuvor spielte Ömer beim VfL Wolfsburg und der JFV Calenberger Land. In Hannover stand der 19-Jährige in der vergangenen Saison sieben Mal in der U19-Bundesliga auf dem Platz.

Enes-Ayberk Gündüz

Der U19-Nationalspieler der Türkei fühlt sich auf der Position des Linksverteidigers am wohlsten. Enes-Ayberk kommt von der U19 aus dem deutschlandweit als starkes NLZ bekanntes NLZ der Hertha nach Braunschweig und bringt Erfahrung aus 33 Spielen auf höchstem Junioren-Niveau, sowie vier U19-Länderspielen mit. Neben der Hertha war er auch beim FSV Spandauer Kickers, dem 1. FC Union Berlin und FC Hertha 03 Zehlendorf unterwegs.

Ole Matthias

Der großgewachsene Mann für das Defensive Mittelfeld und die Innenverteidigung kommt vom VfB Germania Halberstadt zur Eintracht. Dort kam der 21-Jährige 42 Mal in der Oberliga NOFV-Süd zum Einsatz sowie acht Mal im Sachsen-Anhalt Pokal. Zudem absolvierte Ole noch als U19-Spieler einige Spiele für Fortuna Magdeburg in der Verbandsliga. Ausgebildet wurde er beim Burger BC 08 und dem 1. FC Magdeburg.

Mason Grumbach

Der 20-Jährige kam in der vergangenen Saison zusammen mit Trainer Fabian Adelmann aus der U19 vom FC Energie Cottbus, wo der Mann für die zentrale Mittelfeldarbeit bereits seit 2017 die Fußballschuhe schnürte. Er fühlt sich auf allen zentralen Positionen wohl. Zuvor spielte Grumbach beim FC Bad Liebenwerda. In der U19- und U17-Bundesliga absolvierte er 36 Spiele, zudem kam er im Brandenburgpokal für die Energie-Profis zu einem Einsatz gegen Phönix Wildau.

Hugo Luís Afonso

Der 20-Jährige stand in 17 Spielen für luxemburgische Junioren-Nationalmannschaften auf dem Platz und kommt von der U23 vom Karlsruher SC zur Eintracht. Dort absolvierte er in seinem ersten Herren-Jahr verletzungsbedingt nur ein Spiel in der Verbandsliga, stand zuvor aber in 51 Spielen in der Junioren-Bundesliga auf dem Platz. Vor dem KSC spielte der Mann fürs Defensive Mittelfeld bei CS Fola Esch in Luxemburg.

Leonard Laatsch

Auch der etwas offensiver ausgerichtete zentrale Mittelfeldspieler kam in der vergangenen Saison vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach an die Oker. Der 19-Jährige war bereits bis 2021 bei der Eintracht, eher er für drei Jahre zu den Fohlen ging. Dort bestritt er 28 Spiele in der U17- und U19-Bundesliga. In der vergangenen Saison bestritt er 27 Spiele in der Oberliga und drei Spiele für die U19. Zudem reiste Leo mit den Profis nach Nürnberg, wo er bei der Niederlage auf der Bank Platz nahm.

Jona Renner

Der offensive Mittelfeldspieler hat bereits in der Vergangenheit das Blau-Gelbe Trikot getragen. Von 2020 bis 2023 war Jona für die U23 und U19 der Eintracht am Ball unterwegs. In 18 Landesliga-Einsätzen gelangen ihm dabei sieben Treffer. Im Winter 2023 wechselte er in die Regionalliga Nordost zum VfB Halberstadt. In eineinhalb Saisons spielte Renner 19 Mal in der Regionalliga und nach dem Abstieg 23 Mal in der Oberliga NOFV-Süd, zudem kam er sechsmal im Landespokal zum Einsatz. Dabei gelangen ihm acht Tore und fünf Vorlagen. In der vergangen Saison war Jona Teil des Aufstiegskaders der U23 vom 1. FC Magdeburg, kam verletzungsbedingt aber nur an den ersten drei Spielen zum Einsatz.

Robin Placinta

Der flinke Flügelspieler kam im Sommer 2022 vom BSC Acosta ins NLZ der Eintracht und spielte zuvor im NLZ vom VfL Wolfsburg. Das Fußballspielen lernte Robin in Wipshausen. Der Linksfuß kann auf mehreren Positionen in der Offensive eingesetzt werden und lässt seine Gegner vor allem durch seine Dribbelstärke und sein Tempo im Regen stehen. Der 21-Jährige war bereits in der in den beiden vergangenen Saisons Bestandteil der U23. Dabei gelangen Robin in 29 Spielen in der Oberliga und 29 Spielen in der Landesliga elf Tore. In der Saison 2022/23 war er einer der Pfeiler zum Aufstieg in die Bundesliga.

Basim El-Haj

Auch der 18-Jährige stand bereits in der vergangenen Saison für die U23 in der Oberliga auf dem Platz. Seit er 2023 zur Eintracht kam, bestritt Basim 19 Spiele in der Oberliga und 36 Spiele in der Junioren-Bundesliga. Dabei gelangen ihm acht Torbeteiligungen. Zuvor spielte der offensiv vielseitig einsetzbare gebürtige Berliner bei Viktoria Berlin. Als Junioren-Nationalspieler traf er in sechs Einsätzen für Palästina einmal.

Marvin Awuah

Der Flügelspieler kommt vom Halleschen FC zur U23 und kennt die Eintracht bereits aus der verlorenen Aufstiegs-Relegation in der Saison 2022/23. Denn der 20-Jährige wurde damals in beiden Spielen eingewechselt und war 2021 von den Roten an die Saale gewechselt. In der vergangenen Saison kam Marvin auch durch Verletzungen nicht zum Einsatz beim Regionallisten, saß aber im DFB-Pokal gegen St. Pauli auf der Bank. Seine ersten Erfahrungen im Fußball sammelte er beim VfB Hannover-Wülfel und dem TSV Bemerode.

Ayman Alahmed

Kacper Szczerba

Der Pole rückte letzte Saison aus der U19 auf und machte vor seiner Kreuzband-Verletzung bereits in der Junioren-Bundesliga auf sich aufmerksam. In 15 Spielen gelangen dem 19-Jährigen zehn Treffer und vier Vorlagen. Zudem gelangen Szczerba drei Treffer im Niedersachsen-Pokal. Der Stürmer wechselte im Sommer 2023 vom polnischen Erstligisten Morski Klub Sportowy Pogoń Szczecin S.S.A ins NLZ der Eintracht und wurde umgehend zum Leistungsträger. Erst zum Ende der vergangenen Saison kam Kacper regelmäßig zum Einsatz.

Torsten Utta

Matteo Mazzone

Der Australier, der auch den italienischen Pass hat, kommt von der U23 von Holstein Kiel zur Eintracht. Dort gelang ihm in der Regionalliga Nord in acht Einsätzen ein Treffer. Davor spielte Matteo in den Juniorenteams von Eintracht Frankfurt, VfL Wolfsburg und Lupo Martini Wolfsburg. Der 20-Jährige gebürtige Wolfsburger fühlt sich in der Offensivzentrale wohl und kam in der Vorbereitung meist hinter den Spitzen zum Einsatz, kann aber auch in der Sturmzentrale spielen.

Amer Buljubasic

Der 19-Jährige kommt von der U19 vom Hamburger SV. Bei den Rothosen durchlief der Deutsch-Bosnier von der U15 bis zur U19 alle Juniorenteams. Dabei kam er 52 Mal auf höchstem Junioren-Niveau zum Einsatz, dabei gelangen Amer zehn Tore. Seine ersten Schritte als Fußballer machte der Stürmer bei Concordia Hamburg, dem Horner TV und dem SC Vorwärts Wacker Billstedt.  

Marcel Reim

Der 22-Jährige überspringt bei seinem Wechsel gleich zwei Ligen und kommt vom drei Ligen tiefer spielenden Bezirksligisten SV Arminia Vechelde. Dort gelangen dem Stürmer in der vergangenen Saison sagenhafte 40 Tore in 25 Einsätzen. Ausgebildet wurde Marcel beim VfL Wolfsburg, wo er noch als Innenverteidiger spielte. Nach schweren Verletzungen ging es zu Lupo Martini Wolfsburg, ehe sein Weg über den TSV Bodenstedt nach Vechelde führte.

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