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Finaleinzug beim Wolters-Cup

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Die U23 brauchte am letzten Spieltag der Gruppe A des Wolters-Cups einen Sieg gegen den TSC Vahdet Braunschweig und gleichzeitig eine Niederlage des Kontrahenten BV Germania Wolfenbüttel, die gegen den SSV Vorsfelde antraten. Die jungen Löwen erledigten ihre Hausaufgaben und schlugen Vahdet hochverdient mit 5:0 nach Toren von Linus Queißer, Robin Placinta, Aaron Tshiumanga und Doppelpacker Benjamin Mbom. Nach dem Spiel der U23 richteten sich alle Augen auf das letzte Spiel der Gruppe A. Der SSV Vorsfelde war hauptsächlich mit der Bezirksliga-Reserve angetreten, da die erste Mannschaft der Wolfsburger am Samstag im Niedersachsen-Pokal ran muss. Es entwickelte sich ein echter Schlagabtausch, den der SSV Vorsfelde am Ende mit 4:3 gewinnen konnte. Somit treten die jungen Löwen am Sonntag im Finale gegen die Freien Turner oder den BSC Acosta an.

U23-Coach Fabian Adelmann entschied sich für folgende Aufstellung: Julian Moser (TW) – Maxim Root (70. Jannis Soetebeer), Phil-Louis Kunze (C), Gabriel Jerome Michalek, Salem Nouwame (70. Anthony Reid) – Maksym Tytarenko (46. Aaron Tshiumanga), Leonard Laatsch (58. Emil Kischka), Mason Grumbach (46. Lukas Sommer), Robin Placinta – Linus Queißer (46. Marius Homann), Benjamin Mbom

Kurz nach dem Anpfiff tauchte Benjamin Mbom nach einem langen Ball links im Strafraum auf, sein Drehschuss aus spitzem Winkel wurde aber vom Schlussmann pariert. Wenige Augenblicke später bediente Mbom Maksym Tytarenko, dessen Flachschuss aus 14 Metern zu lasch war, um den Torwart vor Probleme zu stellen. Eine Zeigerumdrehung danach legte Leonard Laatsch für Mason Grumbach ab, der es aus 19 Metern per Flachschuss probierte, sein Versuch geriet aber zu zentral. Ein paar Minuten danach waren die Gäste nach einem langen Ball plötzlich frei durch und versuchten Löwen-Schlussmann Julian Moser aus großer Ferne zu überraschen, doch die Kugel flog klar am Tor vorbei. Im Gegenzug setzte Leonard Laatsch clever Linus Queißer in Szene, der aus kurzer Distanz und stark bedrängt zum Abschluss kam. Seinen Flachschuss konnte der Vahdet-Keeper aber parieren.

Auf der anderen Seite köpfte Vahdet eine Flanke von der linken Seite klar über den Querbalken. Vier Minuten später zog Maksym Tytarenko mit einem starken Dribbling über die rechte Grundlinie in den Strafraum, sein Querpass auf Lius Queißer wurde aber im letzten Moment geklärt. Mitte der ersten Halbzeit war es erneut Tytarenko, der sich im Strafraum behaupten konnte und die Kugel von mehreren Gegenspielern umringt irgendwie zu Linus Queißer bugsieren konnte. Der Torschützenkönig der letzten beiden Landesliga-Saisons ließ sich die Chance aus kurzer Distanz nicht nehmen und traf zur fast schon überfälligen Führung. Das 1:0 für die U23!

Fünf Minuten später setzte Queißer mit der Hacke Benjamin Mbom in Szene, dessen Schuss aus spitzem Winkel pariert wurde. Zehn Minuten vor der Pause sorgte Maksym Tytarenko mit einem 30 Meter Sprint mit Ball über die linke Seite für Gefahr. Der vielseitige Offensiv-Akteur legte das Leder auf die Strafraumkante, wo sich Robin Placinta die Kugel zurechtlegte und mal wieder seinen feinen linken Fuß nachwies. Sein Schuss aus 19 Metern schlug punktgenau und absolut unhaltbar im rechten Winkel ein. Das 2:0 für die Blau-Gelben!

Eine Zeigerumdrehung später bediente Leonard Laatsch mit dem Außenrist Linus Queißer, der versuchte den Torwart auszutanzen, aber dann doch nicht am Vahdet-Schlusmann vorbeikam. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verlagerte Laatsch das Spiel auf die rechte Seite. Robin Placinta ging mit einem Übersteiger an seinem Gegenspieler vorbei und zog mit viel Tempo in den Strafraum. Seine Hereingabe grätschte Benjamin Mbom aus kurzer Distanz über die Linie. Die Vorentscheidung noch vor der Pause: das 3:0 für die jungen Löwen!

Dann war Halbzeit. Die Führung war verdient, das Spiel bereits entschieden und Trainer Fabian Adelmann konnte sogar wechseln, denn dieses Mal blieb das Wetter klasse und es gab auch eine zweite Halbzeit. Marius Homann, Lukas Sommer und Aaron Tshiumanga kamen für Linus Queißer, Mason Grumbach und Maksym Tytarenko.

Keine zwei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Salem Nouwame auf Marius Homann durchsteckte, der aus spitzem Winkel nicht am Torwart vorbeikam. Die anschließende Ecke von Robin Placinta köpfte Homann aus kurzer Distanz hauchzart über den Querbalken. Kurz darauf landete die nächste Ecke von Robin Placinta bei Aaron Tshiumanga, der aber ebenfalls nicht das Ziel traf und am Tor vorbei köpfte. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff spielten die jungen Löwen eine tolle Kombination über Leonard Laatsch und Robin Placinta, der in der Gefahrenzone Marius Homann fand. Dessen Schuss konnte der Schlussmann zwar parieren, die Kugel fiel aber vor die Füße von Benjamin Mbom, der aus acht Metern eiskalt vollstreckte und den Doppelpack schnürte: 4:0 für den BTSV!

Zwei Minuten später wurde Leonard Laatsch aus 20 Metern geblockt, den Abpraller jagte Marius Homann über den Kasten. Eine Zeigerumdrehung danach setzte Emil Kischka auf der rechten Seite Robin Placinta in Szene, der eine scharfe Flanke vors Tor schlug. Am zweiten Pfosten sprang Benjamin Mbom per Fluggrätsche knapp am Ball vorbei. Kurz darauf zirkelte Kapitän Phil-Louis Kunze einen Freistoß aus 25 Metern über die Latte. Drei Minuten später führte Robin Placinta einen Freistoß blitzschnell aus und überrumpelte Vahdet damit, sodass Lukas Sommer von der rechten Seite völlig frei flanken konnte. In der Mitte ging Benjamin Mbom zum Ball, doch die Vahdet-Abwehr konnte in letzter Sekunde klären.

20 Minuten waren noch zu spielen, als ein herrlicher langer Ball von Gabriel Jerome Michalek Benjamin Mbom im Strafraum an den Ball brachte. Der Stürmer verschaffte sich mit einem eleganten Haken Platz und bediente Aaron Tshiumanga, der das Leder aus 20 Metern von halblinker Position sehenswert ins untere rechte Eck schlenzte. Traumtor! Und das 5:0 für die U23!

Drei Minuten später verlagerte Kunze das Spiel auf Aaron Tshiumanga, dessen Flanke Robin Placinta am zweiten Pfosten fand, doch der der Flügelflitzer drückte die Kugel am Tor vorbei. In der Schlussphase brach der TSC noch zweimal nach Kontern frei durch, doch Eintracht-Schlussmann Julian Moser behielt im direkten Duell mit den Stürmern jeweils die Oberhand und parierte gleich zweimal herausragend.

Dann war Schluss. Die U23 gewann verdient mit 5:0 und zog durch die Niederlage von Germania Wolfenbüttel ins Finale ein. Dort trifft die Adelmann-Elf am Sonntag um 15 Uhr entweder auf den BSC Acosta oder die Freien Turner. Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.

Bis dahin

Euer Kivi

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