Saisonvorschau U23 2024/25
27 min readWie bereits in den vergangenen zwei Jahren gibt es auch zur ersten Oberliga-Saison seit fünf Jahren eine Saisonvorschau. Hier erfahrt ihr einiges über den neuen Kader und die kommenden Gegner.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!
Die abgelaufene Saison 2023/24
Die vergangene Saison hätte besser kaum laufen können. 90 Punkte holten die jungen Löwen und konnten nur fünf der 34 Spiele nicht gewinnen. Nach dem Trainerwechsel zu Ridha Kitar verloren die Blau-Gelben überhaupt kein Spiel mehr und standen bereits einige Spieltage vor Saisonende als souveräner und hochverdienter Meister fest. Die meisten geschossenen Tore, die wenigsten kassierten Gegentore, 15 Punkte Vorsprung, es war eine herausragene Leistung in der vergangenen Spielzeit.
Der Kader
Abgänge
Die Liste der Abgänge ist auch in dieser Saison lang. Während „Zwote“-Legende Christian Ebeling, der als einziger Spieler seit der Rettungsaktion der 2. Mannschaft 2019 dabei gewesen war, zusammen mit Vereinslegende Damir Vrancic die Fußballschuhe an den sogenannten Nagel hängt, gehen andere Spieler den Schritt zu neuen Vereinen. Rami Zouaoui wurde nach Kassel verliehen. Die meisten Abgänge wechselten fest den Verein: Mohamed Majid (VfB Fallersleben), Luca Podlech (TSV Germania Lamme), Jonas Wand (SSV Kästorf), Len Scheider (Freie Turner), Lando Baerwolf (BV Germania Wolfenbüttel), Erik Henschel, Lukas Hungier (beide Newroz Hildesheim), Finn Hoffmann (SSV Vorsfelde), Moritz Gollmer (FC Einheit Wernigerode), Jan Philip Meinhardt (FC Union Salzgitter), Maurice Franke (BSC Acosta) und Arlind Sadiku (1. FC Wunstorf). Zudem verließ Emil Kischka die jungen Löwen zum Studieren in die USA.
Neuzugänge
Aus dem NLZ, genauer gesagt der U19, rücken zur anstehenden Saison nur drei Spieler in den Kader der U23 auf: Torwart Emil Strauch, Innenverteidiger Jannis Soetebeer und Stürmer Kacper Szczerba. Als externe Neuzugänge kommen Lukas Sommer (Hertha BSC U19), Mason Grumbach (FC Energie Cottbus U19), Leonard Laatsch (Borussia Mönchengladbach U19), Aaron Tshiumanga (1. FC Phoenix Lübeck 2) Marius Homann (Lupo Martini Wolfsburg), Salem Nouwame (SV Hemelingen) und Anthony Reid (FC Lehrte).
Die Vorbereitung
Wie auch im vergangenen Jahr nahmen die Nachwuchslöwen wieder am renommierten Wolters-Cup in Rothemühle teil. In den ersten beiden Spielen war die Leistung in den ersten Halbzeiten der jungen Löwen durchwachsen, eine Korrektur der Leistung war nicht mehr möglich, da beide Spiele aufgrund eines Gewitters abgebrochen wurden. Im dritten Spiel besiegte man mit Vahdet Braunschweig einen Landesligisten klar mit 5:0, ehe man im Finale die Freien Turner trotz langer Unterzahl mit 3:0 schlagen konnte. Zudem setzte sich die U23 in weiteren Testspielen mit 5:0 gegen den SSV Kästorf und mit 4:1 gegen Grün-Weiß Vallstedt durch. Einige Stammspieler fehlten aber lange, da sie bei den Profis mit trainierten. Eingespielt sind die jungen Löwen also noch nicht.
Die Spielstätte
Gespielt wird auf dem B-Platz des Eintracht-Stadions, umgangssprachlich Rheingoldarena genannt. Der Zugang zu dem Platz mit zwei kleinen Stehtribünen erfolgt über die Rheingoldstraße. Eintritt für Dauerkarteninhaber/innen ist frei. Für Vollzahler betrug der Eintritt in der vergangenen Saison fünf Euro. Für Getränke und Speisen (Bockwurst) ist im Normalfall gesorgt. Zuletzt wurde das Kassensystem wie bei den Profis genutzt, Kartenzahlung war also möglich. Parken könnt ihr auf dem Bereich vor dem Fanhaus oder in der näheren Umgebung, sofern es sich nicht um Anwohnerparkplätze handelt.
Zur Not können die Löwen auch ins NLZ ausweichen. Dort gibt es neben einem Kunstrasenplatz auch den Hauptplatz mit natürlichem Rasen. Dort gibt es hin und wieder einen Grillstand mit Bier, aber leider keine anderen Getränke, es gibt aber einen Kaffee-Automaten und einen Snack-Automaten, bei dem es auch Wasser und Soft-Getränke gibt. Parkplätze sind rar. Ohne Angst vor einem Knöllchen könnt ihr auf dem Parkplatz zwischen den beiden Brücken parken. Auf der Zufahrt zum NLZ gilt absolutes Halteverbot, da es sich um eine Feuerwehrzufahrt handelt. Der Parkplatz auf dem NLZ-Gelände ist ausschließlich für die Mannschaften und Mitarbeiter des NLZ freigegeben.
Das Trainerteam

Fabian Adelmann
Der Cheftrainer kommt von der U19 vom FC Energie Cottbus an die Oker. Adelmann trainierte die höchste Jugendmannschaft der Cottbusser für zwei Jahre und konnte in der vergangenen Saison den Landespokal gewinnen. Zuvor hatte er kurze Stationen bei den Herrenteams vom FC Memmingen (Regionalliga Bayern) und dem ATSV Erlangen (Bayerliga). Davor sammelte der 32-Jährige in verschiedenen Rollen bei den Jugendteams des 1. FC Nürnbergs Erfahrungen im Trainerjob.

Thorsten Kohn
Thorsten Kohn dürfte dem ein oder anderen Eintracht-Fan bekannt sein, absolvierte der heutige Co-Trainer doch zwischen 1994 und 2000 über 150 Spiele für die Braunschweiger Eintracht. Zudem trat der 58-Jährige unter anderem für den 1. FC Magdeburg, den MTV Gifhorn und den VfL Wolfsburg gegen den Ball. Der gebürtige Berliner sammelte bei den Wölfen zudem in über 250 Spielen Erfahrung als Co-Trainer einer Jugendmannschaft. In den vergangenen beiden Saisons war Kohn Co-Trainer beim Oberliga-Konkurrenten FSV Schöningen.

Jasmin Fejzić
250 Spiele bestritt der Bosnier für die Eintracht-Profis, ehe er vergangene Saison seine Karriere beendete. Seiner Eintracht ist der Hüne dennoch treu geblieben und unterstützt seinen Herzensverein nun in mehreren Funktionen. Dazu gehört auch die Funktion als Torwarttrainer der U23. Parallel wird „Jasi“ Torwarttrainer-Lizenzen erwerben. Mit einem echten Elfmeterkiller als Lehrer brauchen die Nachwuchslöwen jedenfalls keine Angst vor Strafstößen zu haben.

Patrick Leonardi
Der Betreuer der U23 ist ein waschechter Blau-Gelber und pilgert seit vielen Jahren ins Eintracht-Stadion. Zudem ist „Pöödy“ Behinderten-Fanbeauftragter für den Spieltagsablauf der Profis. Darüber hinaus unterstützt der engagierte Löwe den Fanclub „Eintracht Inklusiv“ in der Organisation als zweites Vorstandsmitglied. Zusammen mit seinem Kumpel Matze produziert Pöödy den Podcast des Fanclubs, bei dem im letzten Jahr auch Top-Torjäger Christian Ebeling zu Gast war. Bei der U23 ist Pöödy dafür zuständig, dass beim Training und an Spieltagen alles glattläuft. Fan ist Pöödy bereits seit 1974, die Eintracht unterstützt er seit 2005 nicht mehr nur als Fan, seit zwei Jahren ist er bei der Zwoten.
In den Eintracht-Kosmos wurde Pöödy durch seinen Großvater gezogen. Nachdem er die Atmosphäre kennengelernt hat, galt für ihn „Einmal Löwe, immer Löwe“. Für die neue Saison möchte Pöödy, der sich selber die Nummer 95 geben würde, eine gute Zeit mit seinen Jungs verbringen und möglichst viele Siege feiern.

Arndt Kutschke
Der Teammanager war Teil der Rettungsaktion 2019 und ist der 2. Mannschaft seitdem treu geblieben. Zudem war Arndt in der vergangenen Saison Trainer der 3. Herren, für die er in der Saison davor auch einige Spiele absolviert hat. Gegen den SSV Kästorf kam Kutschke 2022 auch in einem Landesliga-Spiel zum Einsatz.

Der Kader im Detail
Julian Moser
Der 24-Jährige kam vergangene Saison vom SV Glückauf Rammelsberg und stand zuvor für den Goslarer SC und Jugendteams unserer Eintracht im Kasten. Im Sommer durfte der Schlussmann mit ins Trainingslager der Profis nach Österreich reisen und ergänzte das Torwartteam der Profis auch bei mehreren Einheiten in der vergangenen Saison.

Emil Strauch
Der 19-Jährige ist einer der drei Aufrücker aus der U19 und war in der vergangenen Saison einer der beiden Bundesliga-Stammtorhüter. Der Schlussmann kam 2022 aus der U17 der Roten ins Löwen NLZ und machte seine ersten Schritte im Fußball bei der SpVgg Hüddessum/Machtsum, eher es für einige Jahre ins NLZ der Roten ging.

Justin Duda
Der dritte Torwart der Profis soll bekanntermaßen weiterhin Spielzeit in der U23 sammeln. Der 21-Jährige stand bereits in über 40 Landesliga-Spielen zwischen den Pfosten und bekam zur vergangenen Saison einen Profi-Vertrag. 2019 wechselte Duda von den Freien Turnern ins Eintracht-NLZ und ist damit dienstältester Löwe im Profi-Kader.

Phil Kunze
Phil Kunze kam von den Freien Turnern zur U23 und fühlt sich in der Innenverteidigung und auf der sechs zuhause. Der 23-Jährige spielte in der Jugend beim SV Innerstetal, dem VfL Wolfsburg, dem SC Gitter und bei unserer Eintracht. Seine ersten Erfahrungen im Herren-Bereich sammelt er bei den Freien Turnern im Prinzenpark.

Jannis Soetebeer
Der 19-Jährige rückt aus der U19 in die U23 auf. Soetebeer stand in der vergangenen Saison in 20 Bundesligaspielen auf dem Platz und führte seine Mannschaft mehrmals als Kapitän auf den Rasen. Der Innenverteidiger Wechselte 2020 vom VfL Wolfsburg ins Löwen-NLZ und durchlief bei der Eintracht somit die U15, die U17 und die U19 ehe es nun mit der U23 in die Obrliga geht.

Maxim Root
Der Innenverteidiger war als U19-Spieler bereits in der vergangenen Saison Teil der Mannschaft, spielte aber hauptsächlich in der U19-Bundesliga, wo er nach zwei Jahren als Stammspieler den Aufstieg und den Klassenerhalt feiern durfte. Der 18-Jährige ist bereits seit Winter 2017 bei der Eintracht und begann seine Blau-Gelbe Zeit in der U12 und durchlief im NLZ die U15, die U17 und die U19. Somit geht er in seine neunte Saison bei der Eintracht. Zuvor spielte Maxim beim FC Ruthe.

Leon Taiyo Suzuki
Der Innenverteidiger war bereits in der vergangenen Saison Stammspieler der U23 und bekleidete mehrere Postionen in der Blau-Gelben Defensive. Der 20-Jährige kam im Winter der Saison 2019/20 von den Freien Turnern zur Eintracht und durfte bereits in mehreren Testspielen und Trainingslagern Erfahrungen bei den Profis sammeln. Zudem stand er vergangene Saison bei Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg im Spieltagskader. In der Jugend spielte Leon zudem bei Yokohama F. Marinos in Japan.

📸Stefan Schneider und Torsten Utta
Gabriel Jerome Michalek
Der Innenverteidiger kommt vom VfV Hildesheim an die Oker. Der 21-Jährige konnte zuvor beim TSV Havelse bereits Erfahrungen in der Regionalliga sammeln und wurde bei den Jugendmannschaften vom VfL Wolfsburg und dem 1. FC Magdeburg ausgebildet. Zuvor trat er für den JFC Calenberger Land gegen das runde Leder. Für die Auswahlteams des NFV kam er in zehn Spielen zum Einsatz. „Gab“ möchte in der neuen Saison sein maximales Potenzial ausschöpfen, mit seinem neuen Team eine Einheit bilden und eine möglichst hohe Endplatzierung erreichen. Für den Wechsel in die Löwenstadt entschied er sich, da er für sich eine gute Perspektive sah und neben dem super Umfeld das Teamklima schätzt.

Lukas Sommer
Der Rechtsverteidiger schließt sich der U23 an und verlässt damit nach vier Jahren die Hertha aus der Hauptstadt. Zuvor spielte der 19-Jährige bei Viktoria Berlin, dem 1. FC Schöneberg und Hertha 03. Sommer kommt auf 49 Einsätze in der U19- und U17-Bundesliga sowie fünf Einsätze im DFB-Pokal der Junioren. „Luki“ fühlt sich auch in der defensiven Mittelfeldzentrale wohl und verfolgt weiterhin sein Ziel, Profi zu werden. Zudem möchte Sommer in der kommenden Saison den größtmöglichen Erfolg mit seiner neuen Mannschaft erreichen.

Francis Mbassi
Der Linksverteidiger kam zur vergangenen Saison aus der U19 des SV Darmstadts. Zuvor wurde der 20-Jährige einige Jahre im VfL Wolfsburg NLZ ausgebildet. Seine ersten Stationen im Fußball waren der TSV Bemerode und der TSV Havelse. In der vergangenen Saison kam Mbassi verletzungsbedingt nur zu wenigen Einsätzen.

Salem Nouwame
Der 21-Jährige wechselt vom SV Hemelingen an die Oker. Mit dem Bremenligisten wurde der Linksverteidiger in der vergangenen Saison trotz erzielten 114 Toren in 30 Spielen nur zweiter hinter der U23 von Werder Bremen. Dabei war er absoluter Stammspieler und stand in nur zwei Spielen nicht in der Startelf. Zudem stand er mit seinem ehemaligen Verein im Finale des Bremenpokals, musste sich dort aber dem Bremer SV klar geschlagen geben. In 33 Einsätzen gelangen Nouwame fünf Tore und zwölf Vorlagen. Zuvor war er in den Nachwuchsleistungszentren vom 1. FC Magdeburg und Werder Bremen aktiv und machte seine ersten Schritte auf dem Rasen für den ATSV Sebaldsbrück. 2021 durfte er im Landespokal für die Profis der Magdeburger auflaufen und kam im Viertelfinale gegen den 1.FC Romonta Amsdorf 32 Minuten zum Einsatz.

Jona Borsum
Der Blondschopf war als U19-Spieler bereits in der vergangenen Saison Teil der U23 und stand für beide Mannschaften regelmäßig auf dem Platz. Zudem nahm Borsum regelmäßig am Training der Profis Teil und reiste im Sommer mit zum Trainingslager nach Bad Häring, wo er unter anderem gegen den griechischen Pokalsieger zum Einsatz kam. Der großgewachsene defensive Mittelfeldspieler wechselte im Sommer 2022 aus dem NLZ des VfL Wolfsburgs ins Löwen-NLZ und wurde sofort Leistungsträger. Zuvor spielte der 19-Jährige beim VfB Peine und beim TSV Wendezelle.


📸Torsten Utta und Stefan Schneider
Ensar Maloku
Ensar Maloku rückte zur vergangenen Saison fest aus der U19 auf. Unsere Nummer 25 ist bereits seit 2016 bei Eintracht und lernte zuvor das Fußballspielen im Landkreis Gifhorn beim MTV Gamsen und der JSG Gifhorn Nord. Der 19-Jährige fühlt sich im Defensiven Mittelfeld wohl.

Mason Grumbach
Der 19-Jährige kommt zusammen mit Trainer Fabian Adelmann aus der U19 vom FC Energie Cottbus, wo der Mann für die zentrale Mittelfeldarbeit bereits seit 2017 die Fußballschuhe schnürte. Er fühlt sich auf allen zentralen Positionen wohl. Zuvor spielte Grumbach beim FC Bad Liebenwerda. In der U19- und U17-Bundesliga absolvierte er 36 Spiele, zudem kam er im Brandenburgpokal für die Energie-Profis zu einem Einsatz gegen Phönix Wildau. „Mas“ möchte in der kommenden Saison möglichst viele Einsätze sammeln, Spaß am Fußball haben und die bestmögliche Platzierung erreichen. Für den Schritt zur Eintracht-U23 überzeugte ihn der für ihn mögliche Entwicklungsweg.

Leonard Laatsch
Auch der etwas offensiver ausgerichtete zentrale Mittelfeldspieler kommt aus einer U19 und wechselt vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach an die Oker. Der 18-Jährige war bereits bis 2021 bei der Eintracht, eher er für drei Jahre zu den Fohlen ging. Dort bestritt er 28 Spiele in der U17- und U19-Bundesliga. Auch in der kommenden Saison ist Laatsch noch für die U19 einsatzberechtigt. Für die neue Saison hat sich „Leo“ vorgenommen, sich im Herrenfußball weiterzuentwickeln. Genau diese Perspektive und die Rückkehr in die alte Heimat überzeugten den Mittelfeldspieler zum Wechsel in die U23.

Maksym Tytarenko
Der Ukrainer durfte mit den Profis zum zweiten Mal in Folge mit ins Sommertrainingslager. Der 20-Jährige kam im Sommer 2022 vom FK Sorja Luhansk zur Löwen-U19, mit der er bekanntlich in die Bundesliga aufstieg. Zuvor spielte er bei Dynamo Kyiv, DYuSSh Lutugyne, DYuSSh-1 Kyiv, Zmina-Obolon Kyiv und DVUFK Dnipro. Maksym kann in der Offensive in allen Positionen eingesetzt werden.

Anthony Reid
Der US-Amerikaner wechselt vom Hannoveraner Landesligisten FC Lehrte zur Eintracht. Dort gelangen dem 20-Jährigen in der vergangenen Saison in 32 Spielen 3 Tore. Zuvor spielte er beim FC Brandenburg, einem Berliner Landesligisten und in der Akademie vom FC Dallas. In der neuen Saison möchte der vielseitige „Ant“ möglichst viele Spiele gewinnen. Bei der U23 gefällt ihm, wie offen und gleichzeitig professionell der Verein ist. Zudem gefällt ihm das Umfeld sehr.

Robin Placinta
Der flinke Flügelspieler kam im Sommer 2022 vom BSC Acosta ins NLZ der Eintracht. Robin kann auf mehreren Positionen in der Offensive eingesetzt werden und lässt seine Gegner vor allem durch seine Dribbelstärke und sein Tempo im Regen stehen. Der 20-Jährige war bereits in der vergangenen Saison fester Bestandteil der Meister-U23.

Aaron-Xavier Tshiumanga
Der Flügelspieler wechselt von der Zweitvertretung des Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck zur U23. Nachdem der 21-Jährige elf Jahre im NLZ von Bayer Leverkusen ausgebildet wurde, wechselte er nach kurzer Vereinslosigkeit zur U23 von Grupo Desportivo Estoril Praia, einem portugiesischem Erstligisten. Nach einem halben Jahr folgte der Wechsel zum damaligen bulgarischen Zweitligisten FC Krumovgrad, mit dem der Aufstieg in die erste Liga gelang. Tshiumanga wurde aber erstmal erneut vereinslos und schloss sich im Januar 2024 der Zweitvertretung des Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck an, wo ihm in 11 Spielen drei Tore gelangen. Den Wechsel zur Löwen-U23 sieht er als bestmöglichen Schritt in seiner Karriere und seinem Ziel, Profi zu werden, an und möchte in der kommenden Saison den größtmöglichen persönlichen und mannschaftlichen Erfolg erreichen.

Benjamin Jérôme Mbom
Der 20-jährige Stürmer ist mit einer kurzen Unterbrechung (U16 vom BVB) seit 2018 in Blau-Gelb unterwegs. Zuvor ging er beim Bovender SV, SC Weende und der JSG Sparta Weende auf Torejagd. „Benni“ erzielte nach langer Verletzungspause in der Rückrunde der vergangenen Saison elf Tore und durfte beim Testspiel gegen den MTV Wolfenbüttel und einigen Trainingseinheiten Profi-Luft schnuppern.

Marius Homann
Der Stürmer kommt von Oberliga-Konkurrent Lupo Martini Wolfsburg zur U23 und kennt sich bei der Eintracht bereits aus. Denn der 23-Jährige durchlief die U19 im Löwen-NLZ. Zuvor trat Homann für den TSV Wendezelle, den BSC Acosta und die Freien Turner gegen den Ball. Nach der Zeit im Eintracht-NLZ wechselte Homann zum Lehndorfer TSV, wo ihm nach drei Jahren eine grandiose Landesiga-Saison gelang. 34 Tore erzielte der Stürmer in nur 32 Spielen. Nur Linus Queißer traf in der Saison noch öfter. Anschließend ging es für ihn im vergangenen Sommer zum ambitionierten ehemaligen Regionalligisten aus Wolfsburg, wo ihm in 20 Einsätzen vier Treffer gelangen. Für die neue Saison hat sich Homann vorgenommen, sich mit seinem Team in der Oberliga zu etablieren. Neben seinem Wohnort überzeugten Homann auch die Tatsache, dass er seit vielen Jahren Eintracht-Fan ist, von einem Wechsel zur U23.

Kacper Szczerba
Der Pole ist der dritte Aufrücker aus der Eintracht-U19 und machte vor seiner Kreuzband-Verletzung bereits in der Junioren-Bundesliga auf sich aufmerksam. In 15 Spielen gelangen dem 18-Jährigen zehn Treffer und vier Vorlagen. Zudem gelangen Szczerba drei Treffer im Niedersachsen-Pokal. Der Stürmer wechselte zur vergangenen Saison vom polnischen Erstligisten Morski Klub Sportowy Pogoń Szczecin S.S.A ins NLZ der Eintracht und wurde umgehend zum Leistungsträger.

Linus Queißer
Der torgefährliche Stürmer wurde in den beiden vergangenen Saison jeweils Torschützenkönig der Landesliga Braunschweig mit starken 69 Treffern in 63 Spielen. Zur Rückrunde der abgelaufenen Saison wechselte der 20-Jährige vom MTV Wolfenbüttel zur Eintracht, wo ihm noch beeindruckende 17 Treffer gelangen. Beim MTV spielte der gebürtige Bad Harzburger bereits zur Jugendzeit, eher er 2022/23 fest zur Herrenmannschaft gehörte. Im Sommer durfte Queißer mit den Profis ins Trainingslager nach Österreich reisen.

Die Gegner
Auch in der Oberliga-Saison 2024/25 warten 17 Gegner auf die jungen Löwen, die somit erneut 34 Spiele bestreiten werden. Zu jedem Verein folgen in den kommenden Zeilen kurze Infos über den Weg in die Oberliga, wissenswerte Fakten und alles, was ihr für die Auswärtsfahrt wissen müsst. Dazu haben wir direkt mit den Vereinen Kontakt aufgenommen und um kurze Rückmeldung zu den Saisonzielen gebeten, sowie um Infos für die mitgereisten Eintracht-Fans.
SC Spelle-Venhaus
1946 gegründet, spielten die Emsländer seit Ende der 80er fünftklassig, ehe 2008 der Abstieg in die sechstklassige Bezirksoberliga und zwei Jahre später der Abstieg in die siebtklassige Bezirksliga folgte. Es gelang anschließend die sofortige Rückkehr in die Landesliga und 2014 als Landesliga-Meister der Aufstieg in die Oberliga. Nach mehreren starken Saisons gelang 2023 sogar der Aufstieg in die Regionalliga. Offensivakteur Christoph Ahrens ist bereits seit 2010 im Verein, Kapitän Torben Stegmann wechselte 2013 ins Emsland.
Der SC Spelle-Venhaus stieg in der vergangenen Saison aus der Regionalliga Nord ab. Mit nur zwölf Punkten war man nach 34 Spieltagen abgeschlagenes Schlusslicht und hatte nur zwei magere Siege einfahren können.
In der kommenden Saison möchte man nach dem Abstieg und mit einer zum Teil neuformierten Mannschaft und neuem Trainerteam in der Oberliga ankommen und guten Fußball spielen.
Gespielt wird im „Getränke Hoffmann“-Stadion, dass knapp 4.000 Zuschauer fasst und mehrere Tribünen hat. Mitgereiste Eintracht-Fans können sich auf ein schönes Stadion mit ruhigem Umfeld freuen. Dazu soll es in Spelle den besten Sportplatzteller der Region geben. Dieser wird durch mich natürlich getestet werden. Durch den Namensgeber des Stadions ist man in Spelle natürlich auch mit gekühlten Getränken versorgt. Es gibt einen Gästeblock mit Stehplätzen. Die Vollzahler-Karte kostet 9 Euro, die ermäßigte Karte kostet 7 Euro. Unmittelbare Parkmöglichkeiten sind begrenzt, der Anschluss an die Öffentlichen Verkehrsmittel ebenfalls. Das Parken im Umfeld ist aber möglich. Die jungen Löwen fahren vom NLZ aus etwa zwei Stunden und 40 Minuten. Adresse fürs Navi: Goethestraße 2A, 48480 Spelle
TuS Bersenbrück
1945 neu gegründet, schafften die Bersenbrücker 2006 die Qualifikation für die neu formierten Bezirksligen und verließ die Achtklassigkeit. Bis 2015 spielte man in der siebtklassigen Bezirksliga, schaffe aber mit zwei Meisterschaften in Folge den Durchmarsch in die Oberliga, die man nun gerne in Richtung Regionalliga verlassen würde.
Mit Santiago Aloi steht ein 37-Jähriger Argentinier im Kader, der unter anderem in England und Costa Rica gegen den Ball trat. Alexander Bannink hingegen kam 42 Mal in der Eredivise zum Einsatz und erzielte im niederländischen Unterhaus 46 Treffer. Jules Reimerink kommt auf über 100 Einsätze in den deutschen und niedeländischen zweiten Ligen. Auch Marcos Álvarez dürfte dem deutschen Fußballfan bekannt sein. Der langjährige Osnabrücker kommt zur neuen Saison von den Offenbacher Kickers zum TuS.
Die Bersenbrücker scheiterten in der vergangenen Saison in der Relegation am Aufstieg in die Regionalliga. 69 Punkte bei 83:49 Toren brachte dem TuS am Ende den zweiten Tabellenplatz. Zudem spielten die Bersenbrücker in der vergangenen Saison im DFB-Pokal, flogen nach einer 0:7-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach aber bereits in der ersten Runde raus.
Gespielt wird im Hasestadion, das eine Kapazität von etwa 3.000 Zuschauern hat. Die U23 braucht zur Anreise etwa 2,5 Stunden. Adresse fürs Navi: Hastruper Weg 1, 49593 Bersenbrück
SV Atlas Delmenhorst
Der 2012 neu gegründete Verein schaffte in schnellen Schritten den Weg in die Oberliga und spielte sogar drei Jahre in der Regionalliga, ehe man 2023 zurück in die Oberliga abstieg. In der vergangenen Saison verpassten die Blau-Gelben die Teilnahme an der Relegation um sechs Punkte, spielten mit 63 Punkten aber eine recht gut Saison. Auswärts konnte man nicht ganz an die starken Heimauftritte anschließen und musste acht der elf Saisonniederlagen auf fremden Plätzen einstecken.
Gespielt wird im Stadion Düsternort, welches bereits erstmals in den 30er-Jahren errichtet wurde. Bei einer Kapazität von 12.000 ist aber nur die Hälfte zur Nutzung freigegeben. Die jungen Löwen müssen eine Fahrtzeit von etwa 2 Stunden einplanen. Adresse fürs Navi: Düsternortstraße 55, 27755 Delmenhorst
Lupo Martini Wolfsburg
Die Vorgängerverereine US Martini Wolfsburg und Lupo Wolfsburg wurden ursprünglich von italienischen Gastarbeitern gegründet und fusionierten in den 80ern zum heutigen Verein. Nachdem man 2013 den Durchmarsch von der Landesliga in die Regionalliga knapp verpasst hatte, stieg man 2016 und 2018 als Oberliga-Meister in die Regionalliga Nord auf. Jedoch folgte jeweils der direkte Wiederabstieg.
Die Wolfsburger scheiterten 2023 in der Relegation am Regionalliga-Aufstieg und waren auch in der vergangenen Saison oben mit dabei. Auf dem vierten Platz war der Rückstand mit zehn Punkten und der schlechteren Tordifferenz auf Relegationsteilnehmer Bersenbrück aber doch groß. Die heimstarken Wolfsburger haben mit Lennert Hoffie und Jarno Engler zwei ehemalige Löwen-Talente im Kader.
Gespielt wird im Lupo-Stadio, das mit einer kleinen überdachten Tribüne etwa 2.000 Zuschauern Platz bietet. Die Anreise für die jungen Löwen dauert etwa 35 Minuten. Adresse fürs Navi: Hubertusstraße 10, 38448 Wolfsburg
VfV 06 Hildesheim
Anfang des Jahrtausends aus der Fusion der beiden Vorgängervereine VfV Hildesheim (spielte vor der Bundesligagründung in der erstklassigen Oberliga) und SV Borussia 06 entstanden, spielten die Hildesheimer zwischen 2015 und 2018 sowie zwischen 2020 und 2023 in der Regionalliga. 2023 erfolgte dann der Abstieg zurück in die Oberliga. Der direkte Wiederaufstieg wurde verpasst, dafür gelang mit dem Sieg im Niedersachsen-Pokal der Amateure der Einzug in den DFB-Pokal wo in der 1. Runde der SV Elversberg nach Hildesheim kommen wird. Mit Mohammad Baghdadi spielt ein Ex-Löwe in Hildesheim.
Die vergangene Saison endete mit dem fünften Tabellenplatz punktgleich mit Lupo Martini Wolfsburg. Dabei gewannen die Hildesheimer die Hälfte aller Spiele und konnten als drittbeste Auswärtsmannschaft einige Punkte mit nach Hause genommen werden.
Gespielt wird im Friedrich-Ebert-Stadion, das mit einer überdachten Tribüne insgesamt 10.000 Zuschauer fasst. Die U23 benötigt für die Anreise 45 Minuten. Adresse fürs Navi: An der Pottkuhle 1, 31139 Hildesheim
1. FC Germania Egestorf/Langreder
2001 aus einer Fusion der beiden Vereine TSV Langreder und TSV Egestorf entstanden, schaffte der Verein aus Barsinghausen 2012 den Aufstieg in die Oberliga. Zwischen 2016 und 2019 spielte man sogar in der Regionalliga. In Barsinghausen finden auch einige Veranstaltungen vom NFV (Sichtungstraining, Endspiele, etc.) statt.
In der abgelaufenen Saison erreichte die Germania die schlechteste Oberliga-Platzierung seit über zehn Jahren. Mit 55 Punkten wurde es nach 34 Spielen der sechste Platz. Mittelfeldspieler Joshua Siegert ist bereits seit 2012 im Verein und kennt sich damit bestens aus.
Gespielt wird im Stadion an der Ammerke mit einer kleinen Tribüne. Etwa 3.000 Zuschauer finden hier Platz. Die U23 muss eine Reisedauer von etwa einer Stunde einplanen. Adresse fürs Navi: Ammerke 1, 30890 Barsinghausen
BSV Rehden
Des BSV aus dem Landkreis Diepholz wurde 1954 gegründet. 2012 konnte man den Aufstieg in die neue fünfgleisige Regionalliga feiern und blieb dort bis zum Abstieg in der Saison 2022/23, in der man sogar im DFB-Pokal gespielt hatte. Mit Nestor Djengoue ist die Innenverteidigung mit Erfahrung aus der 2. Bundesliga ausgestattet. Der 33-Jährige spielte unter anderem in der Jugend von Inter Mailand und beim FSV Frankfurt.
Die vergangene Saison beendete der BSV Rehden auf dem siebten Tabellenplatz mit 16 Siegen und sieben Unentschieden punktgleich mit Aufsteiger Vorsfelde. Gespielt wird in den Waldsportstätten, ein Stadion mit Tribüne, das über 4.000 Zuschauer fasst. Die Anreisedauer für die U23 beträgt etwa zwei Stunden. Adresse fürs Navi: Dickeler Str. 22, 49453 Rehden
SSV Vorsfelde
Der Verein aus Wolfsburg wurde 1921 gegründet und spielte bereits 2017/18 in der Oberliga, damals folgte aber der direkten Abstieg. 2022/23 gelang die souveräne Landesliga-Meisterschaft mit eindrucksvollen 97 Punkten. In der vergangenen Saison reichte 54 Punkte und ein Torverhältnis von 54:49 zum achten Tabellenplatz, punktgleich mit Regionalliga-Absteiger Rehden.
Bei den „Wildschweinen“ stehen mit Abdelhakim Jedli, Florian Ohk und Finn Hoffmann drei ehemalige Löwen-Talente im Kader. Gespielt wird im Drömlingstadion, das etwa 2.500 Zuschauer fasst. Die U23 benötigt zur Anreise etwa 35 Minuten. Adresse fürs Navi: Am Drömlingstadion 12, 38448 Wolfsburg
SV Meppen 2
Die zweite Mannschaft des Regionalligisten schaffte in den Saisons 2021/22 und 2022/23 den Durchmarsch von der Bezirksliga in die Oberliga. Fünftklassig spielten die „Amateure“ vom SVM bereits in den 90ern, ehe man nach mehreren Abstiegen in Folge bis in die Kreisliga abstürzte. Bereits seit 2018 dabei ist Jan Wulkotte, der zuvor bereits im NLZ der Emsländer ausgebildet wurde.
Mit 49 Punkten und 50:53 Toren erreichte Meppen den neunten Tabellenplatz und war damit die beste Mannschaft mit negativem Torberhältnis. Gespielt wird auf einem der Nebenplätze des Emslandstadions. Die jungen Löwen benötigen zur Anreise etwa drei Stunden. Adresse fürs Navi: Lathener Str. 15A, 49716 Meppen
VfL Oldenburg
Der erste Vorgängerverein wurde bereits 1894 gegründet, der heutige Name entstand aus einer Fusion im Jahre 1934. Vor der Bundesligagründung lange zweitklassig, ging der Weg in den Jahrzehnten danach immer weiter nach unten, ehe man 1980 erstmals sechstklassig spielte. Anschließend pendelte der VfL zwischen Liga fünf und sechs, bis der Aufstieg 2013 das bisher letzte „Entkommen“ aus der Sechstklassigkeit darstellen sollte. In der Saison 2018/19 spielten die Oldenburger in der Regionalliga, stiegen dort aber sofort wieder ab . 2021 „gewann“ man aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie den Niedersachsen-Pokal per Losverfahren und spielte in der Saison 2021/22 im DFB-Pokal. Dort folgte das Ausscheiden in der ersten Runde nach einem 0:5 gegen Fortuna Düsseldorf.
Eine exakt ausgeglichene Saison, 14 Siege, sechs Remis, 14 Niederlagen und 59:59 Tore brachte den Oldenburgern in der vergangenen Spielzeit den zehnten Tabellenplatz. In der neuen Saison möchte der VfL mit der weiterhin jungen Mannschaft guten Fußball spielen und bestenfalls im oberen Tabellendrittel landen.
Gespielt wird im Hans-Prull-Stadion, welches bereits 1929 erstmals eröffnet wurde und etwa 3.000 Zuschauern Platz bietet. Bei Bedarf wird für die mitgereisten Eintracht-Fans ein Gästeblock eröffnet. Diese können sich auf eine leckere Stadionwurst und kühle Getränke bei netten Gastgebern freuen. Beachtet werden muss, dass Hunde und Fanfaren nicht erlaubt sind. Die Eintrittskarte für den Sitzbereich auf der Tribüne kostet 9 Euro (7 Euro ermäßigt), Stehplätze kosten 7 Euro (5 Euro ermäßigt). Die U23 muss mit einer Anreise von etwa zwei Stunden und 20 Minuten planen. Adresse fürs Navi: Alexanderstraße 98, 26121 Oldenburg
Heeslinger SC
Der Vorgängerverein TuS Heeslingen löste sich nach einem Zwangsabstieg aufgrund finanzieller Probleme 2013 auf. Der neu gegründete Heeslinger SC trat anschließend in der Lüneburger Landesliga an. 2015 folgte der Aufstieg in die Oberliga, wo der Vorgängerverein bereits lange gespielt hatte. Direkt in der ersten Saison als Oberligist stiegen die Heeslinger sportlich ab, konnten aufgrund eines Rückzug eines anderen Vereins aber dennoch in der Liga bleiben und spielen seitdem ohne Unterbrechung in der höchsten niedersächsischen Liga. Mit Kevin Rehling spielt ein Akteur beim Heeslinger SC, der bereits für den TuS aktiv war und seit 2011 in Heeslingen Fußball spielt. Torhüter Jeroen Gies hingegen bringt Erfahrung aus mehreren Drittliga-Einsätzen mit.
In der vergangenen Saison landeten die Heeslinger auf dem elften Tabellenplatz. Zwölf Siege, elf Remis und elf Niederlagen bei 55:56 Toren bescherten einen großen Abstand vor den Abstiegsplätzen. Gespielt wird im Waldstadion, das etwa 4.000 Zuschauern Platz bietet. Dort stieg die 2. Mannschaft unserer Eintracht 2005, von vielen Gästefans begleitet, auf. Die jungen Löwen benötigen für die Anreise etwa zwei Stunden. Adresse fürs Navi: Burgsteg 14, 27404 Heeslingen
MTV Eintracht Celle
Der MTV Eintracht Celle entstand 2005 aus einer Fusion aus dem bereits 1847 gegründeten MTV Celle und dem 1910 gegründeten SV Eintracht Celle. 2013 gelang der Aufstieg in die Bezirksliga, 2015 der Aufstieg in die Landesliga, im gleichen Jahr scheiterte eine Fusion mit TuS Celle FC, einem ehemaligen Zweitligisten und damaligen Landesligisten, der nun in der Kreisliga spielt. 2017 konnten die Celler erstmals einen Aufstieg in die Oberliga feiern, stiegen umgehend wieder ab, aber genauso umgehend wieder auf und spielen somit seit 2019 durchgehend in der Oberliga. Durch den Gewinn des Niedersachsen-Pokals der Amateure spielte der MTV Eintracht in der Saison 2020/21 im DFB-Pokal, musste sich gegen den FC Augsburg aber mi 0:7 geschlagen geben.
Die vergangene Saison endete mit neun Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, nur zwei Teams kassierten mehr Gegentore als Celle. In der kommenden Saison ist das Ziel für den Verein aus der Herzogstadt der Klassenerhalt
Gespielt wird in der Immobilien-Wilharm-Arena, die ohne überdachte Tribüne knapp 1.500 Zuschauern Platz bietet und direkt neben dem Günther-Volker-Stadion liegt, in dem bereits unsere Profis spielten. Mitgereiste Eintracht-Fans können sich auf eine herzliche und angenehme Atmosphäre freuen, möglicherweise wird sogar ein Gästeblock eingerichtet. Vollzahler zahlen 8 Euro Eintritt, die ermäßigte Karte kostet 6 Euro. Parkmöglichkeiten sind im Umlauf ausreichend vorhanden. Celle liegt im Einzugsgebiet unseres Derbygegners, hier gibt es also möglicherweise Konfliktpotenzial. Die U23 benötigt zur Anreise etwa eine Stunde. Adresse fürs Navi: Herzog-Ernst-Ring 32, 29221 Celle
FSV Schöningen
2011 aus der Fusion des FSV Schöningen 08 und dem SV Hoiersdorf/Twieflingen enstanden, gelang 2013 nach zwei Jahren Kreisliga der Aufstieg in die Bezirksliga. 2020 gelang den Schöningen der Aufstieg in die Landesliga, in der man im ersten Jahr aufgrund der abgebrochenen Saison nur wenige Spiele absolvierte. Doch gleich im zweiten Jahr gelang der Aufstieg als Meister der Braunschweiger Landesliga mit drei Punkten Vorsprung und dem besseren Torverhältnis vor dem SSV Vorsfelde.
Schon damals war der FSV mit den Ex-Profis Daniel Reiche (Zweitliga-Einsätze für den MSV Duisburg) und Sergey Evlyushkin (über 80 Spiele in der 3. Liga) hochkarätig besetzt. Heute genießen Christian Beck (über 130 Tore für den 1. FC Magdeburg), Christian Skoda (knapp 300 Einsätze in verschiedenen Regionalligen) und Maximilian Sauer (54 Einsätze für unsere Eintracht) überregionale Bekanntheit. Mit Gunnar Niemann und Lucas Arnold (Sohn von Marc Arnold) spielen zudem zwei ehemalige Spieler aus dem Löwen-NLZ beim FSV.
Nach einem guten 5. Platz in der ersten Oberliga-Saison mussten sich die Schöninger in der vergangenen Saison eher nach unten orientieren. Ohne wirklich in Abstiegsgefahr zu geraten, landete man am Ende mit sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone auf Tabellenplatz 13. Dabei war man auf heimischem Platz ähnlich schwach wie bei Auswärtsspielen. In der kommenden Saison soll es für den eigentlich ambitionierten FSV in höhere Tabellenregionen gehen.
In der neuen Saison möchte der FSV die vergangene Saison vergessen machen und an die gute erste Oberliga-Saison anknüpfen und sich weiter nach oben orientieren, dabei aber stets von Spiel zu Spiel denken.
Gespielt wird im Elmstadion, das mit einer kleinen, unüberdachten Tribüne Platz für 5.000 Zuschauer bietet. Mitgereiste Eintracht-Fans können sich auf ein Freitag-Abendspiel freuen auf einer schönen Anlage mit einzigartiger Aussicht. Einen Gäste-Block wird es nicht geben, Schöningen gehört grundsätzlich auch noch zum Blau-Geben Einzugsgebiet. Der Eintritt kostet 9 Euro für Vollzahler, 8 Euro für Rentner und 6 Euro für Schüler unter 16 Jahren, Studenten und Schwerbehinderte. Parkmöglichkeiten gibt es ausreichend vor dem Eingang ins Elmstadion. Die jungen Löwen benötigen für die Anreise etwa 40 Minuten. Adresse fürs Navi: Elmstraße 10, 38364 Schöningen
SV Arminia Hannover
1910 gegründet, spielten die Hannoveraner trotz grünem Logo seit 1913 in blauen Trikots, da in Hannover damals jede Trikotfarbe nur von einem Verein getragen werden durfte. In den 70ern noch Zweitligist, folgte anschließend nach und nach der Absturz in die tieferen Ligen. 2011 war man in der sechstklassigen Hannoveraner Landesliga angekommen, aus der man 2014 als Landesliga-Meister zurück in die Oberliga aufsteigen konnte. Seitdem blieben die Arminen in der Oberliga Niedersachsen.
In der vergangenen Saison gelang den Hannoveranern denkbar knapp der Klassenerhalt. Punktgleich mit dem Rotenburger SV und nur zwei Punkte vor dem SV Ramlingen-Ehlershausen verhinderte nur die Tordifferenz den Abstieg in die Landesliga. Rotenburg spielte am letzten Spieltag nur Unentschieden und so konnten die Arminen den Klassenerhalt feiern. 31 Punkte aus acht Siegen und sieben Remis sorgten für Tabellenplatz 14.
Für die neue Saison nehmen sich die Arminen vor, möglichst früh Abstand zu der Abstiegszone zu gewinnen, damit es nicht so eng wie in der abgelaufenen Saison wird.
Gespielt wird im Rudolf-Kalweit-Stadion, welches ursprünglich 1918 eröffnet wurde und derzeit 16.000 Zuschauern Platz bieten könnte. Im Spielbetrieb sind aber nur 4.999 Zuschauer zugelassen. Mitgereiste Eintracht-Fans können sich auf ein traditionsreiches Stadion freuen. Für frisches Einbecker und eine gute Stadionwurst (bereits durch mich getestet und für tatsächlich sehr gut befunden) freuen. Arminia empfiehlt die Anreise über den Hauptbahnhof mit der Stadtbahn, da es recht wenige Parkmöglichkeiten in direkter Stadionnähe gibt. Ein Gästeblock (unüberdachter Stehplatz) wird bei allgemein üblichen Eingangskontrollen am Spieltag eröffnet sein. Der Eintritt für den Gästeblock und sonstige Stehplätze beträgt 5 Euro, die Karte für die überdachte Sitzplatz-Tribüne kostet 8 Euro. Die U23 muss mit einer Anreise von etwa 45 Minuten planen. Adresse fürs Navi: Bischofsholer Damm 119, 30173 Hannover
HSC Hannover
Ursprünglich 1893 gegründet, entstand der HSC 1946 aus der Fusion mehrerer Vereine. Nach mehreren Jahren in der Bezirksliga gelang 2013 der Aufstieg in die Landesliga, 2016 der Aufstieg in die Oberliga. Dort folgte der sofortige Wiederabstieg, doch gleich im nächsten Jahr gelang der HSC der Aufstieg zurück in die Oberliga, dem anschließend sogar der direkte Durchmarsch in die Regionalliga folgte. Durch zwei abgebrochene Saisons wurde der Abstieg zurück in die Oberliga zweimal vertagt, ehe es 2022 doch soweit kam. Nun folgte allerdings ein Durchreichen zurück in die Landesliga, aus der in der vergangenen Saison dann wieder der direkte Wiederaufstieg gelang.
Ein spannendes Saisonfinish hatte der Aufsteiger aus Hannover auf jeden Fall. Punktgleich mit dem TSV Wetschen und mit der leicht schlechteren Tordifferenz hatte der HSC nur die mehr geschossenen Tore auf der Habenseite. Und so gab es am Ende ein Wettschießen um den Aufstieg. Der TSV Wetschen gewann „nur“ mit 5:2, sodass der HSC mit einem 6:0-Kantersieg und dementsprechend dem um zwei Tore besseren Torverhältnis die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga feiern durfte. 75 Punkte bei 83:28 Tore reichten somit knapp für den Platz an der Spitze.
In der neuen Saison ist das Hauptziel des Aufsteigers die Weiterentwicklung der jungen Spieler. Die Jugendarbeit hatte und hat der HSC weiterhin im Blick und möchte davon auch künftig profitieren. Viele Spieler sind somit auch Eigengewächse. Dennoch ist es für die Hannoveraner auch wichtig, in der Oberliga endlich mal wieder auf einem Tabellenplatz zu landen, der keinen Liga-Wechsel bedeutet. Zuletzt war das 2015 in einer regulär beendeten Saison der Fall. Somit besteht der Wunsch nach etwas „Langeweile“ durchaus.
Gespielt wird seit 1953 im HSC-Stadion an der Constantinstraße, welches mit einer überdachten Tribüne knapp 3.000 Zuschauern Platz bietet. Mitgereiste Eintracht-Fans können sich auf eine frisch kernsanierte Vereinsgaststätte freuen, die mit regionalen und frischen Produkten unter anderem Pizza anbietet und über eine Dachterrasse verfügt. Es wird auch einen Gästeblock geben. Die Eintrittskarte für Vollzahler kostet 8 Euro, die ermäßigte Karte kostet 6 Euro. Parkmöglichkeiten sind vorhanden, die Sportanlage ist vom Hauptbahnhof aber auch innerhalb weniger Minuten mit der Straßenbahn zu erreichen. Die U23 benötigt für die Anreise etwa 45 Minuten. Adresse fürs Navi: Constantinstraße 86, 30177 Hannover
FC Verden 04
Als Nachfolger des insolventen Vorgängers musste der FC 2004 in der 1. Kreisklasse neu beginnen und schaffte gleich in der ersten Saison das Double aus Aufstieg und Kreispokalsieg. 2008 gelang Verden als Kreisliga-Meister der Aufstieg in die siebtklassige Bezirksliga, die nach einem dritten, zweiten und schlussendlich ersten Platz drei Jahre später Richtung Landesliga verlassen wurde. Allerdings folgte der sofortige Wiederabstieg. Nach zwei Jahren in der Bezirksliga kehrten die Verdener 2015 als Bezirksliga-Meister zurück in die Landesliga, stiegen 2017 wieder in die Bezirksliga ab und gleich im nächsten Jahr wieder auf. Danach nahm die Achterbahnfahrt eine Pause.
In der vergangenen Saison stieg der FC Verden 04 mit 15 Punkten Vorsprung als verdienter Landesliga-Meister in die Oberliga auf. Mit 111 Toren und nur 14 Gegentreffern blieb man bei 29 Siegen aus 34 Spielen sogar ungeschlagen.
Als Aufsteiger visiert der FC Verden in der kommenden Saison einen Platz im gesicherten Mittelfeld an.
Gespielt wird in der Sportanlage am Hubertushain. Das kleine Stadion bietet mit einer überdachten Tribüne Platz für etwa 2.000 Zuschauer. Die mitgereisten Eintracht-Fans können sich auf eine von Bäumen umrandete Sportanlage freuen, bei der man direkt am Spielfeldrand das Spiel verfolgen kann. Einen Gästeblock wird es nicht geben, Vollzahler zahlen 8 Euro Eintritt, die ermäßigte Eintrittskarte kostet 5 Euro. Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe vorhanden. Die jungen Löwen müssen für die Anreise etwa eine Stunde und 20 Minuten einplanen. Adresse fürs Navi: Lüneburger Weg 1, 27283 Verden (Aller)
SV Wilhelmshaven
1972 aus der Fusion aus den beiden Vereinen Wilhelmshaven 05 und Germania Wilhelmshaven entstanden, spielte der SV in den 90er in der damals drittklassigen Regionalliga, ehe man 2001 durch einen Zwangsabstieg in die fünftklassige Oberliga absteigen musste. Die Diskussionen über eine Bürgschaft dauerten so lange an, dass die Lizenzunterlagen mit wenigen Minuten Verspätung eingereicht wurde. Somit gab es keine Lizenz und Wilhelmshaven musste absteigen. Obwohl man dauerhaft oben mitspielte, gelang erst 2006 der Aufstieg in die Regionalliga, aus der SV Wilhelmshaven umgehend wieder abstieg. Dafür gelang der sofortige Wiederaufstieg und bis 2014 blieb man in der Regionalliga.
In diesem Jahr verhängte die FIFA einen Zwangsabstieg, da die Ausbildungsentschädigung für Sergio Sagarzazu nicht gezahlt wurde. Nach mehreren Klagen entschied der Bundesgerichtshof, dass der Zwangsabstieg als Maßnahme nicht gerechtfertigt gewesen wäre, lehnte später aber eine Eingliederung zurück in die Regionalliga ab, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass der Klassenerhalt auch sportlich geschafft worden wäre. Da die Wilhelmshavener keine Lizenz für die Oberliga erhalten hatten, spielte der Verein mittlerweile in der sechstklassigen Landesliga und stieg 2016 sogar in die Bezirksliga ab. Erst 2022 gelang die Rückkehr in die Landesliga, die der Verein in der vergangenen Saison als Meister verließ und somit erstmals seit 2014 wieder oberhalb der 6. Liga spielt.
Mit nur einem Punkt Vorsprung und der schlechteren Tordifferenz wurde die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg denkbar knapp geschafft. Mit 67:27 Toren fuhren die Gelb-Roten 71 Punkte ein und verloren nur drei Spiele in der gesamten Saison.
Gespielt wird im Jade-Stadion, das 1999 erbaut wurde und 7.500 Zuschauer fasst. Die U23 benötigt für die Anreise knapp drei Stunden. Adresse fürs Navi: Friedenstraße 101, 26386 Wilhelmshaven
Bis dahin
Euer Kivi
