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Turniersieg beim Puma-Cup

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Die Löwen gewinnen beim Puma-Cup beide Partien und gewinnen das Testspielturnier somit erstmals. Nachdem es gegen Gastgeber SV Drochtersen/Assel ein klares 7:0 gab, setzte man sich gegen Blau-Weiß Lohne mit einem 3:1 etwas knapper durch. Im ersten Spiel trafen Sven Köhler, Fabio Kaufmann, Sidi Sané und die beiden Doppelpacker Max Marie und Levente Szabó für die Löwen. Niklas Tauer, Rayan Philippe und Johan Gómez sorgten gegen Lohne für die Tore. Gespielt wurde je 2×30 Minuten.

Im Kehdinger Stadion angekommen, ging es an den Catering-Stand. Dort gab es für 2,80 Euro eine Bratwurst. Für zusätzliche 80 Cent gab es diese auch im Brötchen. Geschmacklich wirklich in Ordnung, für ein Testspielturnier war die Brötchen-Variante aber auch nicht unbedingt preisgünstig: 8/10.

Eintracht-Coach Daniel Scherning entschied sich für das Auftaktspiel gegen den SV Drochtersen/Assel für folgende Aufstellung: Lennart Grill (TW) – Maksym Tytarenko (49. Linus Queißer), Leon Suzuki, Kevin Ehlers (C), Jannis Nikoloau, Fabio di Michele Sánchez – Fabio Kaufmann, Sven Köhler, Max Marie – Levente Szabó, Sidi Sané

Wenige Minuten waren gespielt, als Fabio di Michele Sánchez Sidi Sané bediente. Dieser zog nach innen und suchte aus 18 Metern den Abschluss. Der Torhüter konnte nur klatschen lassen, doch Maksym Tytarenko drückte den Abpraller links am Tor vorbei. Kurz darauf eroberte Leon Suzuki stark den Ball und gab das Leder an Fabio Kaufmann weiter. Kaufmann spielte einen Doppelpass mit Levente Szabó und zog aus 15 Metern wuchtig ab, platzierte seinen Abschluss aber zu zentral. Eine Zeigerumdrehung später traf Maksym Tytarenko per Volley, stand dabei aber im Abseits. Zwei Minuten danach versuchte es Max Marie aus der zweiten Reihe, ballerte aber klar am Tor vorbei. Vier Minuten später versuchte es Marie von der Strafraumkante, dieses Mal war es deutlich gefährlicher, doch der Schlussmann der Gastgeber tauchte rechtzeitig ab und lenkte die Kugel noch um den linken Pfosten.

Die anschließende Ecke bekam der Regionalligist nicht geklärt. Die Eintracht blieb dran und brachte die Kugel erneut in den Strafraum. Dort reagierte Sven Köhler am schnellsten und donnerte die Kugel aus dem Gewühl in die Maschen. Die verdiente Führung für die Blau-Gelben, das 1:0 für den BTSV, kurz vor der Pause!
Nach dem Anstoß wollten die Gastgeber hintenrum aufbauen, doch dabei unterlief ein kapitaler Fehler. Der Rückpass zum Torwart geriet viel zu kurz und wurde somit zur perfekten Vorlage für Levente Szabó, der völlig freie Bahn hatte. Zwar kam der Torhüter im direkten Duell noch an die Kugel, doch der mitgelaufene Fabio Kaufmann drückte den Abpraller ins leere Tor. Doppelschlag zum 2:0!
Doch damit nicht genug, mit Ablauf der regulären Spielzeit verarbeitete Sidi Sané den Ball super, spielte einen starken Doppelpass mit Fabio Kaufmann und vollstreckte aus zwölf Metern aus der Drehung ins linke untere Eck: Das 3:0 quasi mit dem Pausenpfiff!

Dann war Halbzeit. Die Eintracht führte absolut verdient und auch in der Höhe ging das trotz der schnellen Torabfolge in Ordnung. Die Löwen dominierten das Spiel klar und waren dem Regionalligisten absolut überlegen. Unverändert ging es in die zweite Hälfte.

Der erste Torabschluss nach Wiederanpfiff wurde durch ein starkes Dribbling von Leon Suzuki gegen mehrere Gegenspieler eingeleitet. Der junge Verteidiger zog aus 19 Metern wuchtig ab, der Torhüter kam noch an die Kugel, konnte den Ball aber nicht festhalten. Sidi Sané verstolperte den Abpraller etwas, hatte aber ohnehin im Abseits gestanden. Eine Zeigerumdrehung später fand Maksym Tytarenko mit einer flachen Hereingabe Fabio Kaufmann, doch dieser wurde aus spitzem Winkel geblockt. Etwas mehr als fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Leon Suzuki auf der rechten Seite Maksym Tytarenko in Szene setzte. Der Offensivspieler aus der U23 marschierte in Richtung Strafraumrand und sah in der Mitte Levente Szabó, der die flache Hereingabe nur noch über die Linie grätschen musste. Das 4:0 für die Löwen!

Dann war auch mal Eintracht-Schlussmann Lennart Grill gefordert: Der Neuzugang boxte einen Fernschuss souverän aus der Gefahrenzone. Im Gegenzug legte di Michele Sánchez auf den kurz zuvor eingewechselten Linus Queißer ab, der nach einem schnellen Haken aus 15 Metern abzog: knapp drüber. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sorgte Max Marie mit einer tollen Einzelleistung für den nächsten Treffer: Von Sven Köhler in Ballbesitz gebracht, marschierte der Mittelfeldspieler Richtung Strafraumrand und vollstreckte aus 18 Metern in die untere linke Ecke: 5:0!

Nur zwei Minuten später sorgte die gleichen Spieler nach sehenswerter Kombination für den nächsten Treffer. Die Hintermannschaft der Gastgeber wurde mit mehreren schnellen Pässen schwindelig gespielt, schlussendlich lupfte Köhler die Kugel über die Abwehrkette, Max Marie nahm den Ball direkt aus der Luft und traf per Volley ins untere rechte Eck. Das hatte richtig gut ausgesehen und damit war das halbe Dutzend voll: 6:0!

Doch die Partie war noch nicht zuende. Nur wenige Augenblicke später zog Sidi Sane aus 20 Metern ab und ließ die Latte erzittern. Anschließend konnten die Hausherren klären. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit steckte Max Marie auf Levente Szabó durch, der freie Bahn hatte, im direkten Duell aber nicht am Schlussmann vorbeikam. Dies änderte sich mit Ablauf der Spielzeit. Sidi Sané zog unaufhaltsam nach innen und gab das Spielgerät an den Ungarn weiter. Dieser drosch das Leder von der Strafraumkante in die untere linke Ecke. 7:0 für die Löwen, jetzt wurde es mehr als deutlich!

Direkt danach war Schluss, die Eintracht schlägt den letztjährigen Tabellenvierten der Regionalliga Nord mit 7:0. Allerdings gehört zur Wahrheit auch, dass die Gastgeber bereits am Tag zuvor über 90 Minuten gegen den Hamburger SV getestet hatten. Dennoch eine starke Vorstellung der Blau-Gelben.

Im zweiten Spiel ging es dann gegen Blau-Weiß Lohne, die ebenfalls am Freitag bei einem kleinen Blitz-Turnier bereits gespielt hatten. Eintracht-Coach Daniel Scherning entschied sich gegen den letztjährigen Tabellenzehnten der Regionalliga Nord für folgende Aufstellung: Tino Casali (TW) – Sanoussy Ba, Robert Ivanov (C), Ermin Bičakčić, Jona Borsum (45. Karim Hüneburg), Anderson Lucoqui – Johan Gómez, Niklas Tauer, Sidney Raebiger – Christian Conteh, Rayan Philippe

Ein paar Minuten waren gespielt, als Rayan Philippe nach einem Doppelpass mit Christian Conteh aus 14 Metern zum Abschluss kam, doch der Torhüter parierte zur Seite. Drei Minuten später machte Sanoussy Ba das Spiel mit einem sofort ausgeführten Einwurf schnell. Der Regionalligist konnte eine Gómez-Flanke nur vor die Füße von Sidney Raebiger klären, der aus 18 Metern aber über die Latte ballerte. Fünf Minuten danach steckte Gómez im richtigen Moment auf Christian Conteh durch, der freie Bahn hatte, im Laufduell mit dem Keeper aber nur noch gerade so an die Kugel kam und diese zu Rayan Philippe spitzelte. Der Franzose scheiterte aus extrem spitzem Winkel an einer starken Grätsche eines Verteidigers. Fast im direkten Gegenzug bekam die Löwen-Defensive keinen Zugriff und machte es Lohne viel zu einfach. So stand Nico Thoben plötzlich völlig frei vor Tino Casali und traf mithilfe des rechten Innenpfostens zur überraschenden Führung des Regionalligisten: 0:1.

Nur eine Minute später versuchte es Anderson Lucoqui aus der zweiten Reihe, hämmerte das Spielgerät aber weit über den Kasten. Im Gegenzug kam Lohne nach einer Flanke erneut aus kurzer Distanz zum Abschluss, dieses Mal landete der Ball aber genau in den Armen von Eintracht-Schlussmann Tino Casali. Kurz drauf brach Rayan Philippe frei durch, legte sich die Kugel aber zu weit vor und verlor das Laufduell mit dem Keeper. Fünf Minuten nach dem Rückstand leitete Niklas Tauer den eigenen Treffer und somit den Ausgleich selbst ein. Er setzte auf der rechten Seite Christian Conteh in Szene, der seinem Verfolger davonlief und zum rechten Strafraumrand vordrang. Dort nahm er den Kopf hoch und sah den mitgelaufenen Tauer, der die flache Hereingabe eiskalt zum 1:1 vollendete.

Kurz darauf war Halbzeit. Nicht ganz so überzeugend wie im ersten Spiel, dennoch waren die Löwen die bessere Mannschaft, hatten durch eine Unachtsamkeit aber ein unnötiges Gegentor verdauen müssen. Auch im zweiten Spiel verzichtete Daniel Scherning auf Wechsel zur Pause. Karim Hüneburg kam erst einige Minuten nach dem Seitenwechsel für Jona Borsum in die Partie.

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff verpasste Christian Conteh eine Hereingabe von Sidney Raebiger, die sich dennoch gefährlich aufs Tor drehte. Nach einem Hechtsprung kam der Torwart gerade noch mit den Fingerspitzen an die Kugel und lenkte den Ball um den Pfosten. Drei Minuten später legte Johan Gómez eine Conteh-Flanke zu Jona Borsum ab, der aus kurzer Distanz abzog, aber im letzten Moment zur Ecke geblockt wurde. Zehn Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Christian Conteh vom linken Strafraumrand flanken konnte. Die Hereingabe schien schon zu weit, doch Johan Gómez hielt die Kugel nicht nur knapp im Spiel, sondern legte das Spielgerät auch noch genau zu Rayan Philippe, der aus kürzester Distanz nur noch einschieben musste. Und dies tat der Franzose auch: Spiel gedreht, 2:1 für den BTSV!

Kurz darauf versuchte es Philippe aus spitzem Winkel, doch dieses Mal war der Torwart da und parierte mit dem Fuß. Ein paar Minuten danach zog Sanoussy Ba von der rechten Seite nach innen und schlenzte die Kugel aufs lange Eck, doch der Schlussmann pflückte da Leder aus der Luft. Drei Minuten später eroberte Karim Hüneburg 30 Metern vor dem Tor den Ball, ging noch ein paar Meter und zog dann aus etwa 22 Metern ab. Sein Flachschuss zischte knapp rechts am Tor vorbei. Es waren noch fünf Minuten zu spielen, als sich Sidney Raebiger im Mittelfeld gegen mehrere Gegenspieler durchsetzte und mit einem langen Ball Rayan Philippe suchte. Ein Verteidiger kam noch dazwischen, schoss sich bei der Rettungsaktion aber selbst ins Gesicht und rief Philippe so doch wieder auf den Plan, der seinem Verfolger davon lief und uneigennützig querlegte. Johan Gómez schob die Kugel ins leere Tor. Das war die Entscheidung: 3:1 für die Braunschweiger Eintracht!

Zwei Minuten später ballerte Raebiger aus 20 Metern über den Querbalken. Kurz darauf musste Tino Casali nochmal eingreifen, parierte den Schuss aus wenigen Metern aber hervorragend und pflückte die anschließende Flanke souverän aus der Luft.

Dann war Schluss! Die Löwen gewinnen auch das zweite Spiel und gewinnen somit auch den Puma-Cup. Zugegeben, haushoher Favorit waren die Blau-Gelben auch. Dennoch zwei Leistungen, auf denen sich absolut aufbauen lässt. Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Daniel Scherning am kommenden Samstag gegen Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock. Infos zu Tickets findet ihr hier. Bilder zum Spiel gegen Lohne findet ihr hier. Bilder zum Spiel gegen Gastgeber Drochtersen/Assel gibt es hier.

Bis dahin

Euer Kivi

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