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90-Punkte-Eintracht

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90-Punkte-Eintracht, 100-Tore-Ebeling, 6:2-Heimsieg. Das waren die wichtigsten Zahlen zum Heimsieg der U23 am letzten Spieltag der Landesliga Braunschweig. Gegen den bereits abgestiegenen VfL Wahrenholz erzielten die jungen Löwen Saisontreffer 105 bis 110 und beendeten die Saison als Meister mit 90 Punkten. Zudem traf Torjäger Christian Ebeling zum 100. Mal in seiner Karriere in einem Landesliga-Spiel. Sturmkollege Linus Queißer traf doppelt und hat gute Chancen, auf die Torjägerkanone der Landesliga-Saison 2023/24. Ebenfalls doppelt traf Innenverteidiger Phil-Louis Kunze. Benjamin Mbom traf ebenfalls für die Blau-Gelben. Da auch die Gäste zweimal trafen, hieß es am Ende 6:2 für die U23!

U23-Meistertrainer Ridha Kitar entschied sich für folgende Aufstellung: Julian Moser (TW) – Moritz Gollmer, Phil-Louis Kunze (46. Erik Henschel), Leon Suzuki, Len Schneider – Emil Kischka (46. Lukas Hungier), Finn Hoffmann, Maksym Tytarenko – Benjamin Mbom, Christian Ebeling (C, 75. Mohamed Majid), Linus Queißer

Vor Anpfiff gab es neben der Verabschiedung von einigen Spielern, die die Eintracht verlassen werden, gleich zwei Ehrungen: Einmal bekam Linus Queißer die Torjägerkanone der vergangenen Saison überreicht, derzeit ist der Stürmer erneut an der Spitze der Rangliste. Danach bekam die Mannschaft den Pokal für die Meisterschaft. Christian Ebeling reckte das glänzende Edelmetall vor 130 Zuschauern in den Braunschweiger Abendhimmel.

Dann wurde Fußball gespielt: Bereits in der ersten Minuten schossen Moritz Gollmer und dann Maksym Tytarenko aus der zweiten Reihe knapp vorbei. Im Gegenzug köpften die Gäste nach einer Flanke von der linken Seite aus kurzer Distanz über den Querbalken. Damit war der Ehrgeiz der jungen Löwen endgültig geweckt: Erst wurde eine scharfe Hereingabe von Len Schneider im letzten Moment vor dem einschussbereiten Christian Ebeling geklärt, dann ballerte Emil Kischka aus 22 Metern über den Kasten. Etwas mehr als fünf Minuten waren gespielt, als Emil Kischka eine Ecke in die Gefahrenzone zirkelte. Phil-Louis Kunze hatte sich davon gestohlen und köpfte aus drei Metern unbedrängt zur frühen Führung ein: 1:0 für die U23!

Nur wenige Minuten später klingelte es erneut: Nach einer Halbfeldflanke von Emil Kischka setzte sich Leon Suzuki deutlich im Luftduell durch und köpfte das Leder zu Linus Queißer, der die Kugel klasse verarbeitete und aus kurzer Distanz souverän zu seinem 29. Saisontor vollstreckte. 2:0 für die U23!
Jetzt taumelten die Gäste deutlich und konnten der offensivstarken Eintracht kaum etwas entgegensetzen: Maksym Tytarenko überrannte über die rechte Seite gleich mehrere Gegenspieler und spielte die Kugel von der Grundlinie auf den Elfmeterpunkt. Dort nahm Finn Hoffmann das Spielgerät direkt: drüber. Eine Zeigerumdrehung später zog Len Schneider vom linken Strafraumeck ab, sein Flachschuss zischte knapp am langen Pfosten vorbei. Die Anfangsviertelstunde war noch nicht vorbei, als Phil-Louis Kunze den Zauberfuß aus packte und einen Freistoß aus 25 Metern wunderschön in die linke Ecke zirkelte: Der Doppelpack für den Innenverteidiger und das 3:0 für die Braunschweiger Eintracht!

Zwei Minuten danach köpfte Maksym Tytarenko eine Ecke von Emil Kischka knapp am Tor vorbei. Es waren noch keine 20 Minuten gespielt, da klingelte es erneut: Linus Queißer hielt links im Strafraum den Ball im Spiel, behauptete gegen zwei Gegenspieler die Kugel und schickte Maksym Tytarenko zur Grundlinie. Dessen flache Hereingabe drückte Benjamin Mbom aus kurzer Distanz über die Linie. Der elfte Ligatreffer für den jungen Stürmer, der nach langer Verletzung erst zur Winterpause eingesetzt werden konnte und das 4:0 für die Blau-Gelben!

Eine Minute später brach Linus Queißer nach einem Doppelpass mit Finn Hoffmann in den Strafraum, sein Schuss aus 14 Metern parierte der Torwart mit einer starken Fußabwehr. Die anschließende Ecke landete über Umwege bei Phil-Louis Kunze, der von der rechten Seite mit dem Außenrist auf den zweiten Pfosten flankte, wo Leon Suzuki ans Außennetz köpfte. Zwei Zeigerumdrehungen danach köpfte Maksym Tytarenko eine Ecke von Emil Kischka am Tor vorbei. Mitte der ersten Halbzeit steckte Moritz Gollmer auf Maksym Tytarenko durch, der zur Grundlinie ging und den Ball scharf in die Gefahrenzone spielte. Linus Queißer jagte das Leder aus zehn Metern per Direktabnahme an den Querbalken, der Abpraller landete bei Finn Hoffmann, der die Kugel aus elf Metern volley nahm. Dieses Mal rettete der Torwart, aber nur kurzfristig, denn die Torfabrik der Löwen, Christian Ebeling stand blau-gelb-richtig und schob zum 5:0 ein. So beschenkt sich der Torjäger in seinem letzten Spiel für die Eintracht, er war der einzig verbliebene Spieler der Rettermannschaft 2019, mit seinem 100. Tor in der Braunschweiger Landesliga. Danke für alles, Ebe!

Zwei Minuten später drückte Maksym Tytarenko eine Freistoßflanke von Emil Kischka über den Kasten. Kurz darauf schlug Emil Kischka eine Ecke von der rechten Seite auf den Strafraumrand, Finn Hoffmann nahm die Kugel technisch anspruchsvoll per Volley und scheiterte nur knapp am absoluten Traumtor: Der Ball klatsche ans Lattenkreuz, ein Raunen waberte durch die Rheingoldarena. Im Gegenzug hielt Julian Moser einen Schuss von der Strafraumkante locker fest. Eine Zeigerumdrehung danach setzte sich Linus Queißer mit einem tollen Dribbling gegen drei Verteidiger durch und gab das Leder an Maksym Tytarenko weiter, der sofort Benjamin Mbom in Szene setzte. Dessen Schuss aus leicht spitzem Winkel zischte knapp am linken Pfosten vorbei. Zehn Minuten vor der Pause versuchte es Phil-Louis Kunze bei einem Freistoß aus 35 Metern direkt, setzte das Spielgerät aber knapp links am Tor vorbei. Kurz darauf köpfte Christian Ebeling eine Schneider-Flanke aufs rechte Eck, doch der Schlussmann der Gäste bekam noch die Fingerspitzen an die Kugel und lenkte den Ball über die Latte. Die letzte Torchance im ersten Durchgang hatten die Gäste, doch der Flachschuss aus 19 Metern ging knapp links vorbei.

Dann war Halbzeit. Die jungen Löwen waren haushoch überlegen und hatten den 29. Sieg der Saison bereits zur Pause in der Tasche. Meistertrainer Ridha Kitar würde also ungeschlagen bleiben. Grund zum Wechseln gab es dennoch, denn Erik Henschel und Lukas Hungier bekamen in ihrem letzten Spiel für die U23 nochmal eine volle Halbzeit. Dafür blieben Emil Kischka und Phil-Louis Kunze draußen.

Kurz nach Wiederanpfiff legte Finn Hoffmann für Len Schneider ab, der vom linken Strafraumeck über den Querbalken ballerte. Zwei Minuten später steckte Hoffmann auf Linus Queißer durch, der die Kugel auf den Elfmeterpunkt legte, Benjamin Mbom drückte die Kugel aber am Tor vorbei. Auf der anderen Seite musste Julian Moser nach einer Ecke eingreifen und hatte den Abschluss aus kurzer Distanz im Nachfassen sicher. Nach einem weiten Einwurf pflückte Moser den Ball stark aus der Luft, machte es anschließend noch stärker und leitete mit einem weiten Abschlag den Gegenangriff ein. Benjamin Mbom überrannte seinen Gegenspieler einfach und marschierte Richtung Strafraumrand. Vom rechten Strafraumrand gab Mbom das Leder dann an Christian Ebeling weiter, der das Leder aus zehn Metern über den Kasten bugsierte. Ein letzter Fluch seiner Karriere ging dem Torjäger über die Lippen, Ebeling wird seine Karriere beenden.

Anschließend wurden die Gäste stärker: Nach einem Konter flog der Schuss aus 14 Metern noch knapp links am Tor vorbei, wenig später hatte Julian Moser aber dann keine Chance mehr. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand die Nummer 10 völlig frei und köpfte aus kurzer Distanz zum 5:1 ein.
Fünf Minuten später grätschte Christian Ebeling in eine Gollmer-Flanke, ein Abwehrspieler fälschte aber zur Ecke ab. Diese landete über Umwege bei Lukas Hungier, der aus 22 Metern wuchtig abschloss: Der Schlussmann benötigte beide Fäuste, konnte aber zur Ecke parieren. Die erneute Ecke schlug Finn Hoffmann auf den Kopf von Christian Ebeling, der das Leder aber zu zentral köpfte. Kurz darauf ging es für den Torjäger raus mit Applaus: Seine Mitspieler standen Spalier und unter großem Jubel der Fans, die „Einmal Löwe, immer Löwe“ anstimmten, verließ Christian Ebeling ein letztes Mal den Platz der Rheingoldarena. Einer der größten Gründe, warum die U23 wieder existiert und in der nächsten Saison wieder in der Oberliga spielen wird. Riesigen Dank für deinen Einsatz, Ebe!

Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit schraubte Linus Queißer sein Torekonto ein weiteres Mal in die Höhe: Finn Hoffmann chippte den Ball durch die Abwehrkette und Queißer ließ sich stark bedrängt nicht davon abbringen, die Kugel aus zehn Metern im Netz unterzubringen. Der 30. Saisontreffer für den Stürmer und das 6:1 für die U23!

Doch auch die Gäste trafen noch einmal: Von der rechten Seite kam die Flanke und in der Mitte stand die Nummer 18 vollkommen frei. Julian Moser hatte bei dem Kopfball aus wenigen Metern keine Chance, 6:2.
Im direkten Gegenzug steckte Finn Hoffmann auf Linus Queißer der aus der Drehung und aus spitzem Winkel nicht am Torwart vorbeikam. Der als Feldspieler eingewechselte Ersatzkeeper Mohamed Majid versuchte es wenig später aus der zweiten Reihe, schoss aber links am Tor vorbei.

Dann war Schluss! Die U23 gewinnt auch ihr letztes Spiel und schließt die Saison als Meister und Aufsteiger mit 90 Punkten, 110 Toren und einer Rückrunde ohne Niederlage ab. Somit spielen die jungen Löwen in der nächsten Saison in der Oberliga Niedersachsen. Danke für die tolle Saison, Jungs! Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.

Als kleines Dankeschön für die tolle Saison bekamen die U23-Aufsteiger von uns jeder eine persönliche und gerahmte Collage überreicht.

Bis dahin

Euer Kivi

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