Vier Formate für Eintracht – eine Adresse für Fans.

Auswärtssieg beim Tabellenzweiten

4 min read

Es war das Wochenende der Auswärtssiege! Zumindest für die Herrenmannschaften unserer Eintracht. Nachdem die 1. Herren am Freitagabend in Paderborn siegreich waren und die U23 als 2. Herrenmannschaft beim MTV Wolfenbüttel spät siegen konnte, setzten sich auch die 3. Herren auf fremden Platz durch. Beim Tabellenzweiten SG Waggum/Bienrode durfte sich die Mannschaft von Trainer Arndt Kutschke über einen hochverdienten 1:4-Auswärtssieg freuen. Michel Slowik hatte sein Team vor etwa 40 Zuschauern zehn Minuten vor der Pause in Führung gebracht, ein Eigentor sorgte kurz darauf für den Doppelschlag. In der Schlussphase ließ der eingewechselte Osayande-Kevin Ekhator keine Zweifel mehr aufkommen und machte mit einem Doppelpack den Deckel drauf. Die 3. Herren konnten somit ganz wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

Eintracht-Coach Arndt Kutschke entschied sich für folgende Aufstellung: Paul Süßenbach (TW, C) – Andre Bellon, Max Ebner (90. Justin Miks), Thure Logard, Ronald Frank (77. Peer-Ole Mechau), Manuel Most, Valentino Ehbrecht, Rami Hamo (81. Jannik Mattil), Tristan Halfe (67. Osayande-Kevin Ekhator), Michel Slowik, Marcel Sutter

Bereits nach wenigen Minuten hatte Andre Bellon nach einem langen Ball von Torwart Paul Süßenbach viel Platz am rechten Strafraumrand, doch seinen Schuss aus 19 Metern konnte der Schlussmann der Gastgeber parieren. Auf der anderen Seite tauchte ein SG-Akteur nach einem Steckpass frei vor Süßenbach auf, doch der brachte im direkten Duell noch eine Fußspitze an den Ball und verhinderte den Einschlag. Den anschließenden Eckball verteidigten die Löwen souverän. Fünf Minuten später drehte sich eine Flanke von Marcel Sutter direkte aufs Tor. Der Torwart lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über den Querbalken. Kurz darauf brach Tristan Halfe frei durch, scheiterte aber an einer guten Parade des Keepers. Beim Nachsetzen wurde Halfe von einem Verteidiger getroffen und ging zu Boden, einen Strafstoß gab es allerdings nicht.

Eine Viertelstunde war noch zu spielen, da brach Marcel Sutter über die linke Seite durch. Seine Hereingabe drückte Tristan Halfe aus kurzer Distanz über die Latte. Zehn Minuten vor der Pause fabrizierten die Gastgeber nach einer Sutter-Flanke einen Querschläger, der genau bei Michel Slowik landete. Der behielt die Nerven und schob die Kugel aus zwölf Metern am Torwart vorbei ins Tor. Die verdiente Führung für die Löwen: 0:1!
Wenig später gab es einen Eckball, den Max Ebner auf den zweiten Pfosten trat. Dort stand zwar kein Mitspieler, aber zwei Spieler der Hausherren behinderten sich gegenseitig und brachten die Kugel so im eigenen Tor unter. Doppelschlag kurz vor der Pause: 0:2!

Bis zum Pausenpfiff passierte nichts mehr und so gingen die Blau-Gelben mit einer verdienten Pausenführung in die Kabinen. Die ambitionierten Gastgeber zeigten zwar immer wieder durchaus ansehnliche Kombinationen, wirklich gefährlich wurde es aber äußerst selten. Löwen-Schlussmann Paul Süßenbach musste kaum aktiv eingreifen.

Im zweiten Durchgang drängten die Gastgeber von Beginn an auf den Anschlusstreffer, Paul Süßenbach blieb aber erstmal beschäftigungslos. Nach ein paar Minuten luchste Tristan Halfe dem letzten Mann der Hausherren mit einer starken Grätsche den Ball ab. Michel Slowik war auf und davon und traf ins rechte Eck, doch ein Pfiff ertönte: Abseits. Zehn Minuten später rutschte auf der anderen Seite ein langer Ball durch, doch Paul Süßenbach parierte den Schuss mit einer starken Fußabwehr und hatte die Kugel anschließend sicher. 20 Minuten vor dem Ende war er dann aber machtlos. Nach einer kurz ausgeführten Ecke stimmte die Zuteilung nicht und so konnte die Nummer 17 am zweiten Pfosten mutterseelenallein einköpfen. Nur noch 1:2.

Kurz darauf hätte ein katastrophaler Rückpass beinahe zum Ausgleich geführt. Die Nummer 28 der Gastgeber nahm den Ball aus etwa 20 Metern volley, die Kugel zischte knapp am linken Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug steckte Sutter auf Osayande-Kevin Ekhator durch, der aus kurzer Distanz geblockt wurde. Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eroberte Ekhator an der Mittellinie fair den Ball, auch wenn sein Gegenspieler liegen blieb. Unsere Nummer 10 zündete den Turbo und rannte allen davon. Alleine vor dem Torwart blieb der Joker und vollstreckte eiskalt. Nach einem akrobatischen Jubel verschwand der Torschütze unter einer Jubeltraube: Jetzt sah hier alles nach dem Auswärtssieg aus: 1:3!

Die Gastgeber mussten anschließend verletzungsbedingt auswechseln, gute Besserung an dieser Stelle! Dennoch hatten die Hausherren noch nicht aufgegeben und schlugen den Ball immer wieder in den Strafraum, doch die Blau-Gelbe Hintermannschaft ließ einfach keinen gefährlichen Torschuss zu. Torwart Süßenbach packte bei einigen harmlosen Versuchen souverän zu und leitete kurz darauf mit einem weiten Abschlag die nächste Torchance ein. Ekhator verunsicherte mit seinem Tempo die Abwehr und auch den Torwart, der am Ball vorbeisprang. Stark bedrängt und im Fallen erwischte Ekhator den Ball aber nicht mehr richtig und die Gastgeber konnten klären. Eine Minute später zog Marcel Sutter aus der zweiten Reihe ab, doch der Schlussmann parierte stark. Es lief bereits die Nachspielzeit, als der eingewechselte Peer-Ole Mechau einige Meter mit dem Ball lief und dann den startenden Osayande-Kevin Ekhator sah. Der lange Ball kam perfekt und Ekhator hatte freie Bahn, ging am Torwart vorbei und schob ins leere Tor ein. Doppelpack für den Joker und das 1:4!

Das war auch der Endstand, denn der Schiedsrichter pfiff gar nicht mehr an: Mit 1:4 gewinnen die Löwen beim Tabellenzweiten und sammeln wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Bei noch keinem einzigen Unentschieden stehen mittlerweile vier Siege auf dem Konto der Blau-Gelben. Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.

Bis dahin

Euer Kivi

Kommentar verfassen

Entdecken Sie mehr von

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen