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Gegnercheck: So ist Wolfsburg zu schlagen

11 min read
Eine Taktikanalyse über den kommenden Gegner Vfl Wolfsburg

Moin Löwen!

Das Ligawochenende ist vorbei, ein DFB-Pokalkracher gegen den Nachbarn aus Wolfsburg steht bevor. Ich weiß nicht, wie es es euch geht, aber ich habe so richtig Lust auf diese Partie, denn wir haben hier bestimmt noch eine Rechnung offen. Deswegen bin ich auch extra motiviert ein bisschen den VfL Wolfsburg zu analysieren: Wo ihre Stärken und Schwächen im Spiel liegen und wie man sie schlagen kann.

Viel Spaß beim Lesen!

Worauf im Angriff zu achten ist?

Ganz am Anfang muss ich sagen, dass ihre „gefundene Stabilität“ nicht der Wahrheit entspricht. Ja, sie haben gepunktet und ja sie haben auch viele Tore erzielt, doch ihre „expected goals“-Werte sind nicht gerade prickelnd und ihre expected Points in der Bundesliga auch nicht (Platz 16 in der xPts -Tabelle). Ihre Siege waren am Ende dann doch eher Zufallsprodukte. Die Löwen sollten sich hier keine Sorgen machen. Es kommt kein formstarker Bundesligist an die Hamburger Straße.

Der Kader von Wolfsburg ist trotzdem sehr gut und stark. Mit einem Marktwert von über 210 Millionen Euro ist der Nachbar stinkreich (im Vergleich zu uns) und schießt dank seinem Geld auch viele Tore. Der Gesamtertrag bleibt trotz des Geldes ein wenig mager: Laut Wyscout haben sie nur einen „erwartete Tore“-Wert von 1,1 xG pro 90 Minuten. Hier sollten sich die Löwen allerdings nichts vormachen lassen: Die Wölfe-Offensive ist trotzdem vielseitig und gefährlich.

Einige Elemente im Spielaufbau unterscheiden sich nicht besonders von der Eintracht. Man spielt viele lange Bälle und in der gegnerischen Hälfte wird das Tempo angezogen. Das Tempo und die zweiten Bälle sind der beste Spielmacher.

Das charakterliche Merkmal der Wolfsburger ist aber das breite Spiel. Laut Whoscored erfolgen nur 23 % der Angriffe über das Zentrum (17. in der Liga). Man spielt sehr viele breite, diagonale Bälle und verlagert das Spiel bewusst auf die Flügel. Diese Art von „breiten Bällen“ spielen die Wölfe am zweitmeisten in der Bundesliga (Quelle: FBRef). Die Wolfsburger spielen sowieso mehr Pässe als ihre Braunschweiger Nachbarn und setzen gestärkt auf Positionswechsel, die man sehr oft auf den Flügeln beobachten kann. Besonders die linke Seite ist aktiv. Mit und gegen den Ball ist man sehr lauf- und zweikampfbereit.

Screenshot Viaplay: Die realtaktische Aufstellung (4-1-4-1 bzw. 4-5-1) in der Halbzeitpause gg. Mönchengladbach. Mit dem Ball macht man das Spiel Breit und Maximilian Arnold (27) kippt oft ab. Oft sieht man sieben Offensivspieler in der gegnerischen Hälfte.

Das System ist eine klassische Viererkette die man in verschiedenen Formen wieder finden kann. In den letzten Spielen setzte das Team von Nico Kovac auf eine 4-5-1 -Formation bzw. ein 4-3-3. Auch mit ein 4-4-2 mit zwei Offensiven Außen-Mittelfeldspieler war eine übliche Formation, von der sich Niko Kovac jedoch abgewandelt hat. In der Vorwärtsbewegung scheut man das Risiko nicht: Oft sieht man sieben Offensivspieler in der gegnerischen Hälfte in einer Art 3-1-6 -Formation. Die Spieler machen das Spiel breit und versuchen über die Flügel anzugreifen. Wird der Ball dorthin gespielt, versucht man an der Strafraumkante eine Überzahl herzustellen. Von dort aus möchte man in die Pille in den Torschussraum bringen.

Screenshot Wyscout: Ein Musterbeispiel, wie Wolfsburg die Strafraumkante überlagert und dort Dynamik kreiert. Die zentralen Offensivspieler können fast heimlich in gefährliche Räume hineinlaufen.

Das Überlagern auf die Flügel und das breite Spiel hat den einfachen Grund, dass man die Abwehr des Gegners auseinanderziehen und locken will, um für die zentralen Spieler mehr Freiräume zu schaffen. Auf dem Flügel bzw. an der Strafraumkante hat man als ballspielende Mannschaft mehrere Handlungsoptionen: Wolfsburg kann dann zum Beispiel flanken, andribbeln, sich in den Strafraum kombinieren. Die Wölfe können besonders gut unter Gegnerdruck diese Pässe spielen, was auch die gute Passquote beweist (Bundesliga.de 81 %). Geht der Gegner ins Pressing über, ist man pressingresistent genug um einen befreiten Pass zu spielen. Kann der Gegner dann seine Abwehr auch nicht wirklich organisieren, hat er schnell Probleme.

Ein Beispiel von den Dribbelaktionen im letzten Drittel. Immer an der Strafraumkante. (Wyscout)

Das Flügelspiel der Wolfsburger ist ihr Trademark und man wird es auch gegen Braunschweig beobachten können. Ihr Spiel basiert auf dem Positionsspiel auf dem Flügel und den sieben Offensivspieler in der gegnerischen Hälfte. Durch das hohe Risiko und eine hohe Laufbereitschaft hat Wolfsburg auch oft Zugriff auf zweite Bälle und kann beim Ballverlust leicht ins Gegenpressing übergehen. Die letzte Abwehrlinie steht oft relativ hoch an der Mittellinie. Das Team von Kovac ist zudem sehr zweikampf- und laufstark. Laut Bundesliga.de hat man die meisten intensiven Läufe und Sprints in der Liga.

Balleroberungen im letzten Drittel. Auch hier ist man besonders in der Strafraumkante aktiv. (Wyscout)

Die Wölfe setzen tendenziell mehr auf Ballbesitz als auf Konterfußball. Zwar schaltet man nach einem Ballgewinn schnell um, doch wirkliche Konter starten die Wolfsburger selten: Laut Wyscout 1,4 / 90 Min mit einer Abschlussquote von 50 % (Eintracht: 3,25 / 90 Min; 64 %). Sie haben auch noch kein Kontertor in dieser Saison geschossen (Whoscored).

Bei den Offensivspielern gibt es eine ganze Menge, auf die man achten sollte. Laut Wyscout hat der zuletzt im zentralen Mittelfeld spielender Yannick Gerhardt die höchste Torwahrscheinlichkeit in der Bundesliga aktuell auf 90 Minuten umgerechnet: 0,73 xG / 90 Minuten. Patrick Wimmer auf dem rechten Offensivflügel und Mattias Svanberg im zentralen Mittelfeld spielen die meisten Schlüsselpässe pro 90 Minuten in der Mannschaft und stehen im Liga-Ranking im Mittelfeld. Jakub Kaminski auf dem linken Offensivflügel spielt sehr gute tief-angekommene Pässe: 1,67 pro 90 Minuten. Torwart Koen Casteels spielt die 75 % seiner langen Bälle mit Präzision und hat mit dieser Langpassquote eine Top 6 Platzierung in der Liga. Omar Marmoush ist als Stürmer Dribbel- und Kopfballstark und Paulo Otávio, Linksverteidiger, hat die zweitbeste Flankenquote in der Liga: Über 48 %. Auch der Rechtsverteidiger Ridle Bote Baku kann sehr gut flanken: 37 %.

Wie kann man den Wolfsburger Angriff entschärfen?

Ganz entscheidend für die Eintracht-Abwehr ist, die Strafraumkante zu verteidigen. War das Anfang der Saison noch ein Problem, hat Eintracht diese Schwäche ein bisschen abgestellt, in dem man sehr mannorientiert verteidigt und dass die Innenverteidiger den Gegner auch teilweise ins Mittelfeld verfolgt. Besonders an Strafraumkante muss man Druck ausüben, jedoch sich auch nicht zu sehr locken und somit überspielen lassen. Eintracht sichert die Breite durch eine 5er-Kette zusätzlich besser ab als mit einer Viererkette, was besonders gegen das Flügelspiel von Wolfsburg ein Vorteil sein könnte.

Eine Option gg. Wolfsburg: Das 5-4-1.

Wichtig wird auch sein, dass der Dreiermittelfeld im Zentrum auf den Flügeln aushilft und auch Zugriff auf die zweite Bälle hat und auch ein extra Auge für nachrückende Offensivspieler hat. Sie müssen sehr viel arbeiten und verschieben. Um diese Arbeit zu erleichtern, hätte man eine taktische Option: auf einen Stürmer verzichten und die breite im Mittelfeld weiter mit einer 4-Mann-Mittelfeld abzusichern. Taktisch würde die Formation ein 5-4-1 gegen den Ball sein. Auch ein 5-2-2-1 mit zwei offensiven Halbraumspieler könnte man als Grundformation benutzen. Wichtig ist es, dass man auf die letzte Abwehrreihe Druck ausüben kann, aber auch die Breite verteidigen kann.

Worauf ist in der Abwehr zu achten?

Ist die Offensive der Wölfe noch so stark, haben die Wölfe Schwächen gegen den Ball. Stolze 1,87 erwartete Gegentore pro 90 Minuten haben sie laut Wyscout. In der Tat, das Team wirkt besonders nach einem Ballverlust anfällig. Das liegt auch an das risikoreichen Angriffspressing der Wolfsburger, was gleichzeitig auch ihr Merkmal und Stärke in der Defensive ist. Spielt der Gegner tief in seiner eigenen Hälfte, pressen die Wolfsburger stark mann- und zugriffsorientiert.

Screenshot Viaplay: Das Angriffspressing von Wolfsburg: Mann- und Zugriffsorientiert.

Hat sich der Gegner erstmal zu einem ruhigen Aufbau entschlossen und ein Pressing tief in der gegnerischen Hälfe ist nicht mehr möglich, dann machen die Wölfe das Zentrum dicht und versuchen den Gegner durch aktives und mannorientiertes Anlaufen auf die Flügel zu lenken oder zum Ballverlust zu zwingen. Auch hier steht, wie im Angriff, die aktive Arbeit gegen den Ball im Vordergrund. Laut Wyscout haben die Wölfe die 6.-meisten Duelle, Tacklings and abgefangene Bälle pro Minute des gegnerischen Ballbesitzes in der Liga. Sie haben laut FBRef auch die 6. meisten Erfolge nach einem Pressingversuch.

Die Box wird gut bei hohen Bällen verteidigt. (Wyscout)

In der Defensive ist besonders Maxence Lacroix Kopfballstark und fängt auch viele Bälle ab. Laut Wyscout hat er eine Kopfballduellquote von 61 %. Auch die Außenverteidiger sind aktiv: Otávio fängt viele Bälle ab und Baku hat in den letzten Spielen eine gute Kopfballquote gehabt. Dazu Josuha Guilavogui und Micky van de Ven blocken viele Schüsse, was auch ein Merkmal der Wolfsburger Abwehr ist.

Wie ist die Wolfsburger Abwehr zu knacken?

Dies setzt den Gegner unter Druck und die Wölfe können den Ball eventuell strafraumnah erobern. Andererseits sind die Wölfe dann anfällig für einen schnellen Gegenangriff. Kann der Gegner die Wölfe tief in seine eigene Hälfte locken und dann das Pressing schnell überspielen, hat er viel Freiräume und eine schwache Restverteidigung vor sich, da meistens nur drei Spieler absichern und die letzte Abwehrkette hoch steht. Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gab direkt so eine Situation, wo Gladbach am Ende mit einer Gleichzahl und viel Tempo auf das Tor von Wolfsburg laufen konnte und das 0:1 erzielt hat.

Screenshot Viaplay: Sieben offensive Spieler und vor der Angriffslinie des Gegners nur drei defensive Spieler.

Auch ein langer Ball ist eine gute Möglichkeit die Abwehr unter Druck zu setzen. Die Wölfe rücken aktiv aus ihrer Abwehrreihe raus und setzen den ballnahen Gegenspieler unter Druck um den Ball selbst zu gewinnen. Hier wirken sie, wie allgemein bei langen Bällen oder bei Diagonalbälle, anfällig. Gewinnt man den Zweikampf oder den zweiten Ball, hat man eine gute Chance hinter die Abwehrreihe zu gelangen. Hier haben die Löwen definitiv eine Chance mit einem gezielten Ball oder einer Balleroberung die Restverteidigung der Wölfe vor Probleme zu stellen.

Das 0:1 für Gladbach. Eine 3vs3 -Situation. Screenshot Viaplay.

Wolfsburg wirkt besonders in der Restverteidigung anfällig. Oft sieht man hier nur eine Gleichzahl an Spielern. Man spielt also mit ein höheres Risiko in der gegnerischen Hälfte. Länge Bälle auf die Sturmspitzen oder diagonale Bälle mit einem Flügelwechsel und gelockte Abwehrspieler die ins Pressing übergehen und dann den Zweikampf verlieren oder überspielt werden schaffen immer wieder Räume für den Gegner vorzustoßen.

Verlore Zweikämpfe an der Strafraumkante (Wyscout)

Besonders die Strafraumkante der Wölfe-Defensive anfällig. Die Stärke der Wolfsburger-Offensive, ihr Flügelspiel, ist in der Defensivbewegung eine Schwachstelle. Sie verlieren hier die meisten Duelle, wenn sie organisiert sind. Und sind sie unorganisiert, dann bieten sie dem Gegner viele Freiräume, wenn dieser das Wolfsburger Pressing überspielen, oder den Ball erobern und Kontern, kann.

Das sind definitiv Schwächen, die Eintracht ausnutzen kann. Taktisch bietet sich die Möglichkeit schnelle Offensivspieler in die Halbräume bzw. auf die Flügel zu postieren. Auch die Zweikämpfe sollte man versuchen an die Strafraumkante der Wolfsburger zu verlagern. Besonders Sebastiaan Bornauw ist bei den Zweikämpfen anfällig, und die Außenverteidiger Otávio und Baku bei Kopfballduellen.

Worauf ist bei Standards zu achten?

Bei den Standards ist der Vfl nicht besonders auffällig weder in die eine oder andere Richtung. Laut Whoscored haben sie zwei Tore nach Standards erzielt und drei kassiert. Sie haben in der Box Kopfballstarke Spieler um hohe gegnerische Standards gut abzuwehren. Ihr Keeper Casteels verlässt laut Wyscout ca. 1,4-mal pro 90 Minuten die Linie und ist damit nicht der aktivste Keeper im Strafraum in der Liga, doch wesentlich aktiver als unser Keeper Jasmin Fejzic.

Bei den Eckbällen bringen sie den Ball, laut Wyscout, bei 5,3 Ecken pro Spiel 40 % aufs gegnerische Tor. Dieser Wert hat sich verbessert im Vergleich zu der letzten Saison. Der Gegner hat im Schnitt mehr Ecken im Spiel und kann bringt den Ball auch oft aufs Tor der Wolfsburger: Von 6,5 Ecken pro Spiel kommen 37 % aufs Tor. Die üblichen Schütze hier ist Maximilian Arnold. Josip Brekalo, Patrick Wimmer, Baku und Co. helfen aus. In der Box sollten die Eintracht-Spieler unter anderem auf große Spieler wie Marmoush, Svanberg, Gerhardt und Lacroix achten. Von der linken Seite kommen die Bälle meistens hoch in den Strafraum hinein (Achtung: Fünfmeterraum), von der rechten Seite wird auch mal kürzer in die Strafraumecke gespielt.

Wolfsburg hat auch oft einen offensiven Freistoß: 3,7 pro 90 Minuten. Der Gegner hat diese Chance nur 2,2-mal pro 90 Minuten. Hier schaffen es die Wölfe den Gegner fernzuhalten. Beim Gegner und bei den Wolfsburgern landen die Bälle 27 % der Freistöße aufs Tor. Der übliche Schütze ist Arnold. Auch die Einwürfe sollte man hier erwähnen. Der VfL schafft es mit einer 91 % Erfolgsquote gut an den Mann zu bringen. Der Gegner hat es hier mit einer 85 % Erfolgsquote wesentlich schwerer. Das aktive arbeiten gegen den Ball bereitet besonders auf den Flügeln einige Teams bei den Einwürfen Probleme.

Ein wesentliches Muster, dass man bei den offensiven Freistößen und Ecken erkennen sollte, ist, dass die Bälle oft an die Fünfmeterraumkante gespielt wird. Bei den Ecken ist es die ballnäheste Fünfmeterraumkante direkt an der Fünfmeterraumlinie und bei den Freistößen die Raum kurz vor der Ballferne Fünfmeterraumkante bzw. neben dem Elfmeterpunkt. Hier sollte die Eintracht-Abwehr wachsam sein.

Die Freistöße der Wölfe. Die Fünfmeterraumkante ist oft ein Ziel. (Wyscout)

Wie kann Eintracht Wolfsburg bei den Standards schlagen?

Nun, wie kann Eintracht hier triumphieren. Besondere Schwachstellen waren hier nicht zu beobachten bis auf eine: bei defensiven Ecken agieren die Wolfsburger eher zonenorientiert, was mögliche Unachtsamkeit verursachen kann, sollte Eintracht mit Druck und Tempo zum Beispiel zum Kopfballduell kommen und der folgende Zweikampf wird gewonnen. Das 1:2 von Mönchengladbach am Samstag war ein gutes Beispiel dafür, als die Wölfe-Abwehr eine Zone verlässt um zum Kopfball zu gehen, der Ball aber nicht weggeköpft werden kann und der Ball aufs Tor geschossen werden kann, weil man das direkte Duelle gewinnt.

Mögliche Aufstellung

Es ist zu erwarten, dass Kovac sein Team etwas umstellt. Ich denke aber, dass am Grundsystem nicht viel experimentiert wird. Eventuell könnte man eine etwas offensivere 4-4-2 als System wählen, doch ein 4-5-1 bzw. ein 4-3-3 wäre die „normale“ Aufstellung. Auch Kovac selbst schloss auf der Pressekonferenz aus, dass es viele Wechsel geben wird. Jedenfalls nach Experimente hörte seine Antwort sich nicht an. In der anschließenden Taktikanalyse sprach er davon, dass man mit zwei Mittelstürmern nicht automatisch mehr Offensivkraft oder mehr Spieler in die gegnerische Box bekommt. Die Grundformation sei laut Kovac ein 4-3-3 mit zwei Außenstürmern und offensiven Achtern, die viele tiefe Läufe machen und auch in der zweiten Welle unbeobachtet in die Box oder Angriffszone reinschleichen können.

Der Kicker erwartet eine folgende Aufstellung: Casteels – R. Baku, Lacroix, van de Ven, Paulo Otavio – Arnold – Svanberg, Gerhardt – Wimmer, Kaminski – Marmoush und fügt hinzu: „Sollte Trainer Kovac rotieren, könnten Bornauw und Fischer in der Abwehr, Felix Nmecha im Mittelfeld oder Wind in der Offensive in die Startelf rutschen.“

Fazit

Mit Wolfsburg wartet ein starkes Team auf die Eintracht, die allerdings nicht Formstark ist (xG-Werte). Die Wolfsburger haben ihre Stärken und Schwächen auf den Flügel. In der Defensive sollte die Eintracht versuchen die eigene Strafraumkante gut zu verteidigen und in der Mitte keine Freiräume zulassen. In der Offensive sollte man die Restverteidigung der Wolfsburger unter Druck setzen, schnell umschalten und die Zweikämpfe an der Strafraumkante gewinnen um die organisierte Abwehr der Wolfsburger durchzubrechen. Bei den Standards gilt es die Fünfmeterraumkante zu verteidigen und in der Offensive die Wolfsburger aus ihrer Zonenorientierte Abwehr herauszulocken.

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