2Hundert10

IN BEARBEITUNG!!

Tor- und richtiger Hagel

3 min read

Stadt-Duell!
Auch wenn es nur die beiden U19-Teams waren, das Duell zwischen den Freien Turnern und meiner Eintracht ist immer prestigeträchtig. Die Nummer 1 der Stadt wollte sich endgültig von den Abstiegsplätzen distanzieren, die Freien Turner wollten aufschließen und die Chance auf den Klassenerhalt wahren. Etwa 250 Zuschauer waren da, viele hielten es mit den Gästen.

Sonnenschein vor dem Stadt-Duell im NLZ

Nach etwas Abtasten gab es die ersten Chancen, die aber die beiden Keeper vor wenig Probleme stellten. Etwa zehn Minuten waren gespielt, als die Gäste nach einem Konter zum Abschluss kamen, Justin Duda hielt hervorragend. Die anschließende Ecke wurde über den Kasten geköpft. Kurz nach der Anfangsviertelstunde nahm Jona Renner eine Flanke von Armagan Kücük per Volley direkt, knapp neben den Kasten.

Im NLZ ist man immer dicht am Geschehen

Nach nicht ganz einer halben Stunde gingen die Blau-Gelben in Führung: Einen langen Freistoß von Rami Zouaoui unterschätze der Gästekeeper, sodass Leon Suzuki als erster am Ball war und per Kopf zum umjubelten 1:0 treffen konnte. Kurz darauf stießen Co-Trainer Ridha Kitar und ein Eintracht-Spieler unglücklich zusammen. Beide blieben liegen und mussten behandelt werden. Während der Akteur weiterspielen konnte, humpelte Kitar in der Pause noch etwas angeschlagen. Gute Besserung an dieser Stelle! Als es dann weiterging köpfte ein Eintracht-Spieler aus guter Position dem Gästekeeper in die Arme.
Neben Wind, Sonne und Regen im häufigen Wechsel fing es dann auch noch an zu Hageln. Zum Glück hörte das noch vor der Pause auf.

Hagel im NLZ

Zehn Minuten vor der Pause schlug Jona Renner eine butterweiche Flanke, die Benjamin Mbom wuchtig zum 2:0 einköpfte. Kurz vor der Pause scheiterte erst ein Eintracht-Akteur im Anschluss an eine Ecke mit einem Nachschuss, dann rauschte ein Distanzschuss von Rami Zouaoui knapp am Tor vorbei.
In dieser Phase beherrschten die Blau-Gelben das Geschehen und mussten sich zur Halbzeit etwas ärgern nicht höher zu führen.


In der Pause hatte der eigentliche Co-Trainer und neuer Vizepräsident Fußball Benjamin Kessel, der heute Cheftrainer Marc Pfitzner vertrat, anscheinend die richtigen Worte gefunden.
Nach etwa zehn Minuten gelang der vorentscheidende Doppelschlag: Rami Zouaoui bekam an der Strafraumkante den Ball, ließ mit einem sehenswerten Haken gleich zwei Gegenspieler stehen und traf dann aus halblinker Position in die untere linke Ecke. Eine Zeigerumdrehung später scheiterte ein Stürmer der Blau-Gelben nach starkem Pass von Jona Renner alleine vor dem Gästekeeper. Doch erneut nur eine Zeigerumdrehung später rutschte ein Freistoß von Armagan Kücük an Freund und Feind vorbei und schlug neben dem langen Pfosten zum 4:0 ein.

Der Kopfball zum 2:0

Wirkliche Torchancen spielten sich die Freien Turner nicht mehr heraus, bis ein Eintracht-Akteur verletzt am Boden lag: Die Gäste spielten weiter, nutzten anschließend ihre Überzahl im Strafraum und trafen im vierten Versuch zum Anschlusstreffer.
Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht lange beeindrucken, nach ein paar Minuten Unsicherheit ging es wieder mit viel Tempo und Genauigkeit nach vorne. Erneut Rami Zouaoui traf nach etwa 70 Minuten im Nachschuss zum 5:1 nachdem er den Angriff mit einer Balleroberung an der Mittellinie selbst eingeleitet hatte. Jetzt ließen die Gäste die Köpfe hängen und boten noch mehr Räume an.

Auch Junglöwen können jubeln

Der eingewechselte Carlos Christel flankte auf Armagan Kücük, der zum 6:1 einnickte. Nur wenige Augenblicke später fing Christel tief in der gegnerischen Hälfte einen Pass ab, umkurvte den Keeper der Freien Turner und schob zum 7:1-Endstand ein.
Ein hochverdienter Sieg, durch den die Eintracht sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat. Bei noch vier ausstehenden Partien sollte der Klassenerhalt nur noch Formsache sein.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: