Vier Formate für Eintracht – eine Adresse für Fans.

Tag 5 im Trainingslager

4 min read

Der fünfte Tag in Tirol war von Regen geprägt, doch bei der einzigen Einheit auf dem Platz wurden die Löwen noch einigermaßen verschont. Viel mehr als leichter Nieselregen kam nicht vom Himmel und so konnte man die meiste Zeit sogar auf einen Regenschirm verzichten. Zumindest, wenn man eine Regenjacke hatte. Die Blau-Gelben auf dem Platz konnten natürlich nicht auf einen Schirm zurückgreifen und freuten sich heute bei knappen 10 Grad wohl das erste Mal auf eine warme Dusche. Was die Eintracht und ich so erlebt haben, erfahrt ihr wieder im Trainingslagerbericht direkt aus Tirol! Viel Spaß beim Lesen!

Heute sparte ich mir den Weg zum Bäcker, stattdessen gab es selbst mitgebrachtes Toast. Auch die Zeit vor dem Aufbruch zum Training war heute etwas anders, denn es hatte sich extrem abgekühlt und regnete morgens stark. Statt in kurzer Hose und Trikot schwitzen, hieß es heute Jeans und ein warmes Sweatshirt, sowie Regenjacke und Regenschirm. Auch das Trainerteam und einige Spieler traten in regenfester Oberkleidung auf den Rasenplatz im Koasastadion, einige Spieler entledigten sich aber früher oder später der Regenjacken. Dafür war es wohl doch noch zu warm. Mit einer kleinen Rondo-Einheit ging es los, ehe Tizian Ludewig die Löwen wieder auf Betriebstemperatur brachte.

Danach ging es in zwei kleine Passübungen, bei denen gewisse Abläufe erlernt werden sollten und die Spieler Lauf- und Passwege verinnerlichen sollten. Die Offensivspieler kamen dabei auch zum Abschluss. Anschließend ging es aufs große Feld, bei denen der Ablauf vor allem im Pressing und Spielaufbau. Dieses ging dann in ein richtiges Spiel mit Torabschlüssen über. Dabei wurde es laut, denn Trainer unterbrach nicht nur für Korrekturen und Kritik, sondern wurde auch nicht müde zu erwähnen, dass es immer noch 0:0 stand. Ein Ergebnis, das auch in der vergangenen Saison in solchen Trainingsspielen keine Seltenheit war.

Doch heute hatte einer was dagegen. Nach einer tollen Kombination über die linke Seite setzte Lennard Becker am Strafraumrand Fabio Kaufmann in Szene. Der zog mit einem Haken nach innen und zog mit dem linken Fuß aus 17 Metern ab. Der Flachschuss schlug unten links ein, Thorben Hoffmann streckte sich vergebens, der war unhaltbar. Kaufmann schrie seine Freude heraus und klatschte eifrig mit seinen Mitspielern ab. Direkt danach beendete Heiner Backhaus die Einheit, Kaufmanns Tor war also in der Nachspielzeit gefallen.

Dann war das Training auch schon wieder vorbei und am Nachmittag sollte eine interne Video-Analyse stattfinden. Bedeutete also, viel Zeit, die totzuschlagen galt. Also verband ich gleich zwei Sachen: Das Hallenbad hatte mit der Gästekarte nicht nur drei Stunden freien Eintritt, sondern im Obergeschoss auch noch ein Restaurant mit asiatischem Buffet für 13,90 Euro. Das war zwar nicht riesengroß, dafür konnte man auch alles ohne Probleme probieren. Und es war wirklich lecker. Dabei hatte ich zuerst Glück im Unglück. Da kein Platz frei war, war ich schon im Umkehren, doch ein Gast bat mir einen Platz an seinem Tisch an, eine richtig nette Geste!

Anschließend ging es ins Hallenbad. Im Vergleich zum Freibad am Samstag brechend voll. So fand ich gerade noch einen Spind und merkte dann beim Umziehen, dass ich in der Ferienwohnung zwei verschiedene Flip-Flops eingepackt hatte. Immerhin einer für den linken und einer für den rechten Fuß. Sah vermutlich trotzdem bekloppt aus, aber eigentlich auch total egal. Das Schwimmerbecken war ziemlich voll und auch recht warm, aber genug Platz für ein paar Bahnen war dann mit ein bisschen Slalom Schwimmen doch da.

Das kleinere Außenbecken war schon fast auf Whirlpool-Temperatur. Ich bin eher Kaltduscher und hielt den Besuch im regnerischen Freien daher kurz. Das Freibad war übrigens trotz 10 Grad und Regen geöffnet, bis auf wenige Kinder am Sprungbrett aber völlig leer. Mein nächster und letzter Abstecher ging auf die Turborutsche und diese war dann tatsächlich recht schnell und mit einem Ende wie ein Ausgleich in der Nachspielzeit zu kassieren. Und so war der Besuch im Panorama-Bad dann auch schon vorbei.

Zum Abschluss des Nachmittags fuhr ich zu einem kurzen Bummel zum M4 in Wörgl, einem kleinen Einkaufszentrum. Dort besorgte ich mir etwas Passendes für das Testspiel am kommenden Abend, denn es soll erneut kalt werden und ich hatte dann doch nicht mit einstelligen Temperaturen gerechnet. Abends hieß es für mich: ab in die Villa. Doch es wurde kein Bankett, sondern nur ein Restaurant mit sehr edlem Namen. Spaghetti Bolognese und ein Knoblauchbrot füllten meinen Magen zum Abschluss des Tages auf schmackhafte Art und Weise. Damit ist der fünfte Tag im Trainingslager auch schon vorbei. Morgen steht das Testspiel gegen Istanbul Başakşehir FK in Jenbach an.

Bis dahin

Euer Kivi

Kommentar verfassen

Entdecken Sie mehr von

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen