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Testspielsieg gegen den MTV Wolfenbüttel

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Die U23 gewinnt ihr Testspiel beim Landesliga-Spitzenreiter MTV Wolfenbüttel mit 3:4. Gegen die Lessingstädter traf Basim El-Haj nach einem abgefälschten Freistoß per Kopfball-Abstauber zur frühen Führung. Robin Placinta sorgte mit einer feinen Einzelaktion für den 0:2-Pausenstand. Kurz nach Wiederanpfiff sorgten dann mehrere unnötige Ballverluste für einige Chancen der bis dahin harmlosen Gastgeber und plötzlich stand es 2:2. In der Schlussphase sorgten Gabriel Jerome Michalek per direktem Freistoßtreffer und Maksym Tytarenko aus wenigen Metern für die 2:4-Führung, doch auch die Lessingstädter hatten noch ein Tor im Köcher: Ein herrlicher Schlenzer in den rechten Winkel bedeutete vor etwa 80 Zuschauern den 3:4-Endstand.

U23 entschied sich für die erste Halbzeit für folgende Aufstellung: Emil Strauch (TW) – Maxim Root (C), Raffael Ziegele, Salem Nouwame – Andrej Schlothauer, Karim Hüneburg, Lukas Sommer, Probespieler Rückennummer 5 – Robin Placinta, Basim El-Haj, Aaron Tshiumanga

Etwas mehr als zwei Minuten waren gespielt, als Aaron Tshiumanga dem gegnerischen Torwart vor dem Strafraum den Ball abluchste. Dieser versuchte noch zu retten, trat den Flügelspieler aber nur noch um. Dieser hatte sich den Ball zwar etwas nach Außen vorgelegt, hätte aus halbrechter Position von der Strafraumkante aber nur noch den Ball im leeren Tor unterbringen müssen. Die eigentlich fällige Rote Karte gab es nicht. Das ist in einem Testspiel grundsätzlich auch ok, eine Gelbe Karte hätte es aber gerne geben können. Robin Placinta versuchte es beim folgenden Freistoß aus 18 Metern direkt. Die Mauer fälschte den Ball ab, der im hohen Bogen auf den Elfmeterpunkt fiel. Basim El-Haj schaltete am schnellsten und köpfte die Kugel in die linke Ecke. Die ganz frühe Führung für die jungen Löwen, das 0:1.

Auch anschließend zeigten sich die Hausherren anfällig im Spielaufbau und die Blau-Gelben zogen ihr Pressing weiter durch. Nur eine Minute später kam Aaron Tshiumanga zweimal aussichtsreich in eine Abschlussposition, zuerst traf er den schwierig zu nehmenden Ball nicht, dann zielte er per Volley aus 20 Metern zu zentral. Kurz darauf kamen auch mal die Wolfenbütteler vor das Löwen-Tor, doch Julio Rodrigues, Sohn von Kosta Rodrigues, köpfte die Flanke von Jordi Njoya klar links am Tor vorbei. Ein paar Minuten später setzte Basim El-Haj Aaron Tshiumanga in Szene, der aus 17 Metern nur knapp über den Kasten schoss. Etwas mehr als eine Viertelstunde war im ersten Durchgang noch zu spielen, als Robin Placinta einen Fehlpass im Aufbauspiel der Gäste erlief und am letzten Verteidiger einfach vorbeirannte. Alleine vor dem Tor blieb der schnelle Flügelspieler ruhig und vollstreckte mit einem flachen Rechtsschuss. Das 0:2 für die Blau-Gelben!

Im direkten Gegenzug sorgte ein Ballverlust der U23 für Gefahr, denn Torwart Emil Strauch war weit aufgerückt. Die Gastgeber versuchten es mit einem Heber aus 25 Metern und da fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg. Kurz vor der Pause kam dann nochmal die Eintracht gefährlich vors Tor. Der MTV-Schlussmann spielte Robin Placinta am Strafraumrand den Ball in die Füße, der ließ mit einem sehenswerten Dribbling gleich zwei Gegenspieler stehen und spielte dann den Ball mit der Sohle rückwärts auf Basim El-Haj, der 15 Meter vor dem Tor ganz viel Platz hatte und die untere linke Ecke anvisierte. Doch der Keeper der Hausherren tauchte ab und konnte parieren. Die folgende Ecke brachte nichts ein.

Dann war Halbzeit! Die jungen Löwen waren klar überlegen, hätten sich aber durchaus einige Chancen mehr erspielen können. Dennoch hatte man die Gastgeber, die in 16 Landesligaspielen immerhin 55 Tore erzielt haben, weitgehend von dem eigenen Strafraum entfernt halten können. Trainer Fabian Adelmann wechselte mehrfach und schickte folgende Aufstellung in den zweiten Durchgang: Emil Strauch (TW) – Liam Marheineke, Jakob Benstead, Salem Nouwame – Anthony Reid, Albion Jahaj (Probespieler), Gabriel Jerome Michalek, Karim Hüneburg, Probespieler Rückennummer 5 (75. Raffael Ziegele) – Sebastian Dabrowski, Maksym Tytarenko

Wenige Augenblicke nach Wiederanpfiff unterlief der Blau-Gelben Abwehr ein böser Ballverlust. Es reichte ein Pass und Steffen Suckel tauchte vor dem Tor auf. Sein Schuss wurde unhaltbar abgefälscht und schlug im linken Eck ein. Der Anschlusstreffer zum 1:2.
Im direkten Gegenzug unterlief dem MTV-Keeper ein Querschläger. Sebastian Dabrowski nahm den Ball 20 Meter vor dem Tor auf der Luft direkt, doch ein Abwehrspieler konnte zur Seite abfälschen. Zwei Zeigerumdrehungen später köpfte Dabrowski nach einer Halbfeldflanke von Jakob Benstead per Kopfball-Bogenlampe über den Torwart hinweg, doch der Ball war zu lange in der Luft. Der MTV-Keeper eilte zurück und fischte die Kugel aus der Luft.

Aus dem folgenden Spielaufbau spielten die Gastgeber den Ball in den Fuß von Albion Jahaj, der mit einem Haken an einem Verteidiger vorbeiging und querlegte. Sebastian Dabrowski hatte nur noch den Torwart vor sich und zog aus 14 Metern wuchtig ab: knapp drüber.
Keine zehn Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als der nächste haarsträubende Ballverlust den Ausgleich einleitete. Ein Pass reichte erneut aus und zwei Spieler tauchten vor Emil Strauch auf, der nach einem Querpass keinerlei Abwehrchance hatte und mit ansehen musste, wie Julio Rodrigues die Kugel ins leere Tor schob. Der Ausgleich zum 2:2.

In den Minuten danach passierte nicht mehr viel. Den jungen Löwen fiel nicht mehr viel ein und nun war man darauf bedacht, die brandgefährlichen Ballverluste zu unterlassen. Erst zehn Minuten später gab es den nächsten Abschluss und der kam von Wolfenbüttel. Emil Strauch hielt den Fernschuss aber souverän fest. Fünf Minuten danach versuchte es Karim Hüneburg aus der zweiten Reihe, aber zielte etwas zu zentral. Eine Zeigerumdrehung später war Emil Strauch nach einem Ballverlust seiner Vorderleute auf sich alleine gestellt, reagierte im direkten Duell mit dem Stürmer aber überragend und verhinderte mit einer tollen Parade den Rückstand. Die anschließende Ecke drückte ein MTV-Akteur am zweiten Pfosten völlig unbedrängt klar vorbei. Eine Viertelstunde vor dem Ende wurde Liam Marheineke, der mittlerweile statt der defensiven Dreier-Reihe in der offensiven Dreier-Reihe zu finden war, kurz vor dem Strafraumrand gefoult. Gabriel Jerome Michalek legte sich den Ball zurecht, zirkelte die Kugel über die Mauer und in den linken Winkel. Ein richtig schöner Freistoßtreffer, das 2:3 für den BTSV!

Zwei Minuten später tauchte ein MTV-Akteur nach einem Steckpass frei vor Emil Strauch auf, der erneut Sieger im direkten Duell blieb und mit einer starken Tat den Ausgleich verhinderte. Fünf Minuten nach dem 2:3 sah Raffael Ziegele, dass Liam Marheineke im Strafraum viel Platz hatte und bediente ihn mit einem Flachpass über 25 Meter. Marheineke behauptete die Kugel und setzte Maksym Tytarenko in Szene, der mit einem Haken gleich zwei Verteidiger und den Torwart aussteigen ließ und das Spielgerät im verlassenen Tor unterbrachte. Der Doppelschlag, das 2:4 für die Braunschweiger Eintracht!

Nur zwei Zeigerumdrehungen später spielte Salem Nouwame einen tollen Steilpass in den Lauf von Karim Hüneburg, der freie Bahn hatte, die Kugel mit der Pike aber auf die Brust vom Torwart schoss und auch den Nachschuss nicht im Kasten unterbringen konnte. Wenige Augenblicke danach zischte ein direkt getretener Freistoß von Salem Nouwame knapp am rechten Winkel vorbei. Kurz darauf hätte sich Maksym Tytarenko beinahe bei Liam Marheineke revanchiert, als er diesen im Strafraum bediente, doch der Stürmer verzog aus elf Metern, der Ball ging links am Tor vorbei. Nur Sekunden später kam auch Sebastian Dabrowski zum Abschluss, sein Flachschuss aus 16 Metern ging aber rechts am Tor vorbei. Zwei Minuten waren noch zu spielen, als Konrad Vollbrecht mit einem Schlenzer aus 22 Metern den rechten Winkel anvisierte. Der Ball schlug unhaltbar im rechten Eck ein, Emil Strauch war chancenlos und flog vergebens, der erneute Anschlusstreffer, das 3:4.

Das war auch der Schlusspunkt, denn der letzte Abschluss von Sebastian Dabrowski aus 18 Metern sauste über den Querbalken und dann war das Testspiel vorbei! Die zweite Halbzeit war etwas durchwachsen, doch beim bärenstarken Landesliga-Spitzenreiter war es eine akzeptable Gesamtleistung. Weiter geht es am kommenden Samstag. Dann tritt die Adelmann-Elf um 13 Uhr beim VfB Oldenburg im Stavermann Sportpark an.

Tore: 0:1 (04. Minute, Basim El-Haj), 0:2 (28. Minute, Robin Placinta), 1:2 (47. Minute, Steffen Suckel), 2:2 (54. Minute, Julio Rodrigues), 2:3 (76. Minute Gabriel Jerome Michalek), 2:4 (81. Minute Maksym Tytarenko), 3:4 (89. Minute Konrad Vollbrecht)

Bis dahin

Euer Kivi

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