Vier Formate für Eintracht – eine Adresse für Fans.

22 Tore gegen den FC Schwülper

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Mehr als deutlich wurde es im zweiten Testspiel der Sommervorbereitung unserer Eintracht. Gegen den Bezirksligisten FC Schwülper sahen etwa 1.700 Zuschauer ein sattes 22:0 für die Mannschaft von Trainer Lars Kornetka. Bei bestem Sommerwetter platzte die Anlage der Gifhorner Gemeinde, die Blau-Gelb atmen und kaum Einträchtiger sein könnte, aus allen Nähten, die Fans erlebten die Eintracht hautnah. Auf dem Platz merkte man den Klassenunterschied schnell, und so trafen Jan Urbich (4), Yann Sturm (3), Johan Gómez (3), Maximilian Entrup (2), Junior Ze (2), Louis Breunig (2), Glory Kiveta (2), Max Marie, Sidney Raebiger, Aaron Opoku und Samuele di Benedetto für den BTSV.

Neben der kurzen Anreise (unter fünf Minuten zu Fuß) war mir bei meinem Heimatverein natürlich auch der Grillstand wohlbekannt. Und so gab es für 4,00 Euro gleich drei Krakauer, wenn auch kleiner als die Standard-Krakauer. Dennoch ein absolut annehmbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn das Grillgut lässt eigentlich gar nichts zum Meckern übrig, außer, dass ein ganzes Brötchen hier für die volle Punktzahl gesorgt hätte. So fehlt ein halber Punkt zur Perfektion: 9,5/10! Ohne heimatverbundene Extrapunkte, versprochen!

Eintracht-Coach Lars Kornetka entschied sich für den ersten Durchgang für folgende Aufstellung: Thorben Hoffmann (TW, C) – Sanoussy Ba, Kevin Ehlers, Lukas Frenkert, Fabio di Michele Sánchez – Florian Flick, Samuele di Benedetto – Aaron Opoku, Johan Gómez, Yann Sturm – Maximilian Entrup

Der FC Schwülper startete im ersten eigenen Testspiel unter folgender Besetzung in die Partie: Till Stengel (TW) – Marc Berlinecke, David Ellmerich, Timm Feddersen, Andre Pape – Julian Ellmerich, Stefan Wolf – Moritz Gressmann, Lauritz Macht (C), Mika Pietschmann – Julian Boguschewski

Und die Eintracht legte los wie die Feuerwehr: Eine Flanke von Fabio di Michele Sánchez drückte Maximilian Entrup aus acht Metern über den Kasten. Fünf Minuten waren gespielt, als die weiße Weste von Schwülper-Schlussmann Till Stengel den ersten Fleck bekam. Maximilian Entrup leitete einen Pass von Florian Flick in den Lauf von Johan Gómez weiter, der in den Strafraum brach. Seinen Schuss konnte Till Stengel im Tor der Gastgeber noch parieren, beim Nachschuss von Yann Sturm aus Nahdistanz war er dann aber machtlos, das 1:0 für den BTSV!

Elegant zeigte sich der Schwülperaner Keeper wenige Augenblicke nach dem Anstoß, als er mit einer feinen Körpertäuschung Aaron Opoku ins Leere laufen ließ. Zwei Minuten später war es wieder die Kombination Flick-Gómez-Sturm, die zum Erfolg führte. Flick passte aus dem Mittelfeld auf Gómez, der die Kugel durch die Abwehrkette chippte. Alleine vor dem Kasten ließ Sturm Torwart Stengel keine Chance und streichelte das Spielgerät mit dem Außenrist in die untere rechte Ecke. Das 2:0!

Kurz darauf ging es nach einem Ballgewinn am Schwülperaner Strafraum schnell. Über Gómez und Entrup kam die Kugel zu Yann Sturm, der im Strafraum viel Platz hatte, rechts aber noch Aaron Opoku mitnahm. Der Flügelspieler traf aus zwölf Metern wuchtig in die rechte Ecke. Das 3:0 nach zehn Minuten!
Wieder dauerte es keine zwei Minuten bis zum nächsten Treffer. Aaron Opoku legte einen Pass von Kevin Ehlers für Samuele di Benedetto ab, der mit einem Schlenzer aus 20 Metern herrlich in die linke Ecke traf, das 4:0.

Sekunden nach dem Anstoß steckte Johan Gómez auf Yann Sturm durch, der beim Abschluss von der Strafraumkante wegrutschte und so knapp rechts neben den Kasten schoss. Kurz darauf schickte Sturm links im Strafraum Fabio di Michele Sánchez zur Grundlinie, dessen Flanke David Ellmerich in höchster Not mit dem Kopf ins Toraus klärte. Die folgende Ecke brachte nichts ein. Eine Minute später steckte Sanoussy Bay auf Maximilian Entrup durch, der aus 14 Metern frei zum Abschluss kam. Till Stengel riss die Fäuste hoch und konnte den Ball noch über die Latte lenken. Die folgende Ecke blieb ungefährlich. Der nächste Abschluss gehörte Johan Gómez, der aus 16 Metern links am Tor vorbeischoss. Kurz darauf brach Aaron Opoku zur rechten Grundlinie durch, seine flache Hereingabe spitzelte Johan Gómez aus fünf Metern an Till Stengel vorbei ins Tor. Das 5:0.

Etwa 20 Minuten waren gespielt, als es Maximilian Entrup aus etwa 20 Metern mit einem Volley versuchte, das Leder aber mehrere Meter über den Kasten jagte. Kurz darauf köpfte Lukas Frenkert eine Ecke von Fabio di Michele Sánchez in die Arme von Till Stengel. Noch vor der Trinkpause war das halbe Dutzend voll. Nach einer tollen Kombination über Aaron Opoku, Maximilian Entrup und Samuele di Benedetto steckte letzterer auf Johan Gómez durch, der das Leder mit einer herrlichen Drehung klasse verarbeitete und per Flachschuss aus elf Metern vollstreckte: 6:0.

Nachdem der Schwülperaner Stadionsprecher Werbung für den anstehenden Prosatech-Cup in Rothemühle gemacht hatte, ging es dann auch weiter. Und sofort fiel der nächste Treffer. Sanoussy Ba, fand vor dem Strafraum di Benedetto, der auf Maximilian Entrup durchsteckte. Alleine vor dem Tor behielt der Stürmer die Ruhe und schob ganz cool unten rechts ein, das 7:0.
Beinahe wären die Gastgeber im Gegenzug zur ersten Torchance gekommen. Nach einem langen Ball von Timm Feddersen gewann Mika Pietschmann zwar das Laufduell gegen Sanoussy Ba, doch Thorben Hoffmann hatte aufgepasst, verließ rechtzeitig seinen Strafraum und bereinigte die Situation. Nicht ganz eine halbe Stunde war gespielt, als die Kugel über Moritz Gressmann und Julian Ellmerich zu Stefan Wolf kam, der aus 25 Metern einfach mal das Löwen-Tor anvisierte. Sein Fernschuss flog knapp über den rechten Winkel hinweg.

Auf der anderen Seite überwand Sanoussy Ba mit einem Pass im richtigen Moment die Abseitsfalle und so hatte Aaron Opoku auf dem rechten Flügel ganz viel Platz. Seine flache Hereingabe landete bei Maximilian Entrup, der aus kurzer Distanz gleich zweimal am glänzend reagierenden Till Stengel scheiterte. Etwas mehr als eine Viertelstunde vor der Pause wurde Lukas Frenkert im Mittelfeld gefoult. Während Schwülper-Rechtsverteidiger Marc Berlinecke dem Innenverteidiger der Löwen noch beim Aufrappeln half, hatte Johan Gómez den Freistoß blitzschnell ausgeführt und Yann Sturm in den Strafraum geschickt. Der hatte freie Bahn und spitzelte die Kugel an Till Stengel vorbei in die lange Ecke, die Grätsche von David Ellmerich kam zu spät, das achte Tor war gefallen, 8:0.

Zwei Minuten später steckte Samuele di Benedetto auf Yann Sturm durch, der Till Stengel scheinbar umkurvte, doch der rappelte sich auf und konnte den Abschluss des Offensiv-Akteurs doch noch parieren und den Ball im Nachfassen sogar sicher hatte, tolle Aktion! Ein paar Minuten danach verschaffte sich Moritz Gressmann einen Eintrag im Spielbericht des Schiedsrichters. Nach einem taktischen Foul an Yann Sturm sah der Flügelspieler den Gelben Karton.

Nach einem Foul der Löwen an Julian Boguschweski schlug Marc Berlinecke den Freistoß aus der eigenen Hälfte an den Strafraumrand der Eintracht. Dort verarbeitete Kapitän Lauritz Macht das Leder klasse und zog vom rechten Strafraumeck per Volley ab. Die Kugel zischte denkbar knapp über den rechten Winkel hinweg. Das lauteste Raunen des Abends rauschte über den Rothemühler Sportplatz. Der Toptorjäger der Gastgeber hatte in der vergangenen Saison in 23 Bezirksligaspielen ganze 31 Tore gemacht. Hier hatte nicht viel gefehlt. Danach wurde es wieder einseitig. Yann Sturm zog nach Pass von Fabio di Michele Sánchez vom linken Flügel nach innen und fand eine Lücke, sein Flachschuss aus 18 Metern zappelte aber nur im linken Außennetz. Wenige Augenblicke später machte Gómez den Ball am Strafraumrand fest und legte zu Florian Flick ab. Dessen Schuss aus 17 Metern wurde abgefälscht und rollte knapp links am Tor vorbei.

Die folgende Ecke war die nächste, die völlig ungefährlich blieb. Eine Zeigerumdrehung danach setzte sich Johan Gómez nach einem Querschläger in der Schwülperaner Hintermannschaft im Kopfballduell durch und köpfte die Kugel zu Maximilian Entrup, der freie Schussbahn hatte, aber noch einmal zu Johan Gómez querlegte. Der schob das Spielgerät ins leere Tor und schnürte den Dreierpack, das 9:0. Wenig später steckte Yann Sturm auf Aaron Opoku durch, der aus spitzem Winkel an Till Stengel im Kasten der Gastgeber scheiterte. Die reguläre Spielzeit war bereits fast abgelaufen, als Florian Flick rechts am Strafraum Aaron Opoku einsetzte. Dessen flache Hereingabe drückte Entrup aus kurzer Distanz rechts am Tor vorbei. Doch das Ergebnis wurde dann doch noch vor der Pause zweistellig. Yann Sturm eroberte das Leder am gegnerischen Strafraum und zog aus der Drehung ab. Maximilian Entrup ging auf Nummer sicher und bugsierte das Spielgerät über die Line, das 10:0!

Direkt danach ertönte der Pausenpfiff: Halbzeit! Zweistellig zur Pause, das sieht man auch bei klaren Ligenunterschieden nicht so oft. Die vielleicht etwas überraschend hohe Motivation im Vergleich zu sonstigen Sommerkicks war aber leicht zu erklären. Bei der Eintracht traten die Teams der beiden Halbzeiten gegeneinander an. Wer also gegen den FC Schwülper in seiner Halbzeit öfter treffen sollte, war der Gewinner.

Die Eintracht wechselte komplett durch: Benjamin Uphoff (TW) – Damjan Kovacevic, Hugo Afonso (67. Jona Borsum), Louis Breunig, Noah Katterbach – Sidney Raebiger, Max Marie (C) – Tristan Wagner (67. Glory Kiveta), Robin Heußer, Junior Zé – Jan Urbich

Auch der FC Schwülper tauschte fast komplett durch: Marlon Olinski (TW) – Erik Horschig, Leon Kaiser, David Ellmerich (C, 67. Timm Feddersen), Nils Spitzer – Marc Scholz, Luis Meisel, Jonas Ludwar – Moritz Gressmann (67. Mika Pietschmann), Michele Fassa – Christopher Thies

Den ersten Abschluss nach Wiederanpfiff hatten tatsächlich die Hausherren! Michele Fassa spielte den Anstoß zurück auf David Ellmerich, der mit einem weiten Ball Luis Meisel suchte. Der nahm den Ball direkt aus der Luft klasse mit und zog damit an Damjan Kovacevic vorbei. Sein folgender Abschluss aus 16 Metern sauste knapp über den Querbalken. Der erste Abschluss der Löwen landete dann gleich im Tor. Nach einer Ecke rollte der zweite Versuch. Junior Zé setzte am rechten Strafraumrand Robin Heußer ein, der die Kugel flach auf den ersten Pfosten spielte. Dort lief Jan Urbich ein und nahm das Leder direkt. Vom rechten Innenpfosten prallte das Spielgerät über die Linie, das 11:0.

Kurz darauf kombinierten sich die Blau-Gelben an den Schwülperaner Strafraum. Max Marie steckte auf Noah Katterbach durch, der im direkten Duell nicht am eingewechselten FC-Schlussmann Marlon Olinski vorbeikam. Wenige Augenblicke später versuchte es Sidney Raebiger aus 17 Metern mit dem Außenrist, traf aber nur das Außennetz. Etwas mehr als fünf Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Damjan Kovacevic auf dem rechten Flügel Tristan Wagner zur Grundlinie schickte. Dessen flache Hereingabe ließ Urbich passieren, am zweiten Pfosten vollstreckte Junior Zé. Das 12:0.

Eine Zeigerumdrehung später köpfte Louis Breunig eine Heußer-Ecke über den Querbalken. Kurz darauf setzte Tristan Wagner am rechten Strafraumeck Robin Heußer ein, der noch ein paar Schritte ging und aus leicht spitzem Winkel am star reagierenden Marlon Olinski scheiterte. Aus der folgenden Ecke entwickelte sich eine Halbfeldflanke von Sidney Raebiger, die Louis Breunig rechts neben den Kasten köpfte. Den Abstoß fingen die Löwen schnell ab, Junior Zé löffelte die Kugel aus dem Mittelkreis über die Abwehrkette. Jan Urbich brach durch, David Ellmerich versuchte alles und brachte den Stürmer zum Stolpern, der aber im Fallen aus 13 Metern dennoch traf. Das 13:0. Wenige Augenblicke später steckte Jan Urbich auf Sidney Raebiger durch, der freie Bahn hatte und per Flachschuss in die untere rechte Ecke vollstreckte. Das 14:0.

Zwei Zeigerumdrehungen danach spielte Junior Zé den Ball im Strafraum zu Noah Katterbach, der wiederum per Hacke ablegte. Junior Zé kam aus elf Metern zum Abschluss, doch Marlon Olinsko verhinderte mit einer tollen Parade den nächsten Gegentreffer. Die Gastgeber schafften es anschließend, immerhin fünf Minuten keinen nennenswerten Abschluss zuzulassen. Dann leitete Max Marie einen Pass von Robin Heußer mit dem ersten Kontakt in den Lauf von Sidney Raebiger weiter, der aus spitzem Winkel abzog. Sein Flachschuss rollte am langen Eck vorbei ins Toraus. Kurz darauf legte Junor Zé nach einem Katterbach-Einwurf für Sidney Raebiger ab, dessen Fernschuss links neben dem Tor in den Fangzaun knallte. Kurz darauf setzte sich Sidney Raebiger gegen mehrere Gegenspieler durch und stieß das Leder zu Junor Zé, der aus elf Metern abzog. Wieder parierte Marlon Olinski stark und lenkte das Leder noch am Pfosten vorbei.

Die anschließende Ecke brachte nichts ein. Nach einem hohen Ballgewinn von Sidney Raebiger machten es die Löwen schnell. Max Marie setzte im Strafraum Jan Urbich ein, der sich mit einem feinen Haken Platz verschaffte und das Leder in der linken unteren Ecke versenkte, das 15:0. Nach einem hohen Ballgewinn von Robin Heußer legte Marie das Spielgerät blitzschnell wieder in dessen Laufweg. Heußer zog aus spitzem Winkel ab, noch leicht abgefälscht trudelte die Kugel am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Diese schlug Robin Heußer auf den Kopf von Louis Breunig, der aus acht Metern in die Maschen köpfte. Das 16:0.

Wenige Sekunden nach dem Anstoß fand ein Steckpass von Tristan Wagner auf dem linken Flügel Max Marie, der die Kugel auf dem Elfmeterpunkt chippte. Robin Heußer legte sich den Ball zurecht und zog ab, doch Marlon Olinski tauchte blitzschnell ab und konnte parieren. Den Abpraller klärte Erik Horschig. Kurz darauf legte Junior Zé einen Wagner-Pass mit der Hacke in den Laufweg von Max Marie, der im direkten Duell an Marlon Olinski scheiterte. Eine Minute später zog Noha Katterbach vom linken Strafraumeck ab, wieder war Olinski da und konnte parieren. Danach hielt die Schwülper-Defensive wieder ein paar Minuten dicht.

Etwas mehr als zehn Minuten waren noch zu spielen, als Max Marie eine Ecke schnell und kurz auf Junior Zé ausführte, der über die Grundlinie in den Strafraum marschierte. Seinen Querpass drückte Louis Breunig aus kurzer Distanz in die Maschen, das 17:0. Kurz darauf chippte Sidney Raebiger den Ball durch die Abwehrkette. Junior Zé spitzelte die Kugel am Torwart vorbei, die aber knapp neben das Tor gerollt wäre. Mit einer Grätsche hielt Jan Urbich den Ball im Spiel, doch bevor es gefährlich werden konnte, warf sich FC-Keeper Olinski auf das Spielgerät. Wenige Augenblicke später steckte Max Marie auf Junior Zé durch, der uneigennützig querlegte auf den mitgelaufenen Glory Kiveta, der ganz cool blieb und aus kurzer Distanz vollstreckte. Das 18:0.

Kurz darauf versuchte es Jan Urbich aus etwa 20 Metern mit einem Schlenzer: drüber. Eine Minute später brach Glory Kiveta nach einem Steckpass von Robin Heußer über halbrechts in den Strafraum und versuchte es frech mit einem Lupfer, doch Marlon Olinski brachte noch die Fingerspitzen an den Ball und konnte zur Ecke parieren. Eine Minute danach marschierte Junior Zé an mehreren Gegenspielern vorbei, bei seinem Abschluss aus spitzem Winkel parierte aber erneut Marlon Olinski. Der Abpraller landete wieder bei Junior Zé, der das Spielgerät über den Fangzaun jagte. Kurz darauf brach Damjan Kovaevic durch, seinen Querpass klärte Erik Horschig in höchster Not. Nur Augenblicke später kombinierten sich die Löwen über Heußer, Kiveta und Kovacevic in den Strafraum, ehe Max Marie für Jan Urbich querlegt. Der versuchte es sehenswert mit der Hacke, doch auf der Linie konnte Erik Horschig für die Hausherren klären.

Kurz darauf kam Sidney Raebiger nach einem Dribbling über 40 Meter im Strafraum zum Abschluss, doch Marlon Olinski parierte stark. Die Kugel blieb heiß, Noah Katterbach flankte von links auf den zweiten Pfosten, wo Glory Kiveta aus kurzer Distanz per Volley abzog. Marlon Olinksi hechtete in die Schussbahn und lenkte das Leder mit den Fingerspitzen über den Querbalken, eine tolle Parade! Die anschließende Ecke von Robin Heußer drückte Jan Urbich am Tor vorbei. Kurz darauf steckte Heußer auf Jan Urbich durch, der mit einem Drehschuss aus 14 Metern an der nächsten starken Parade von Marlon Olinski scheiterte. Eine Minute später steckte Sidney Raebiger auf Junor Zé durch, der umkurvte Marlon Olinski und schob ins leere Tor ein, das 19:0 von unserer Nummer 19.

Wenige Augenblicke nach dem Anstoß steckte Noah Katterbach auf Jan Urbich durch, der vor Marlon Olinski am Ball war und nach einem leichten Kontakt zu Boden ging. In der 2. Bundesliga wäre es wohl besser gewesen, weiterzuspielen, heute gab es aber den Strafstoß. Diesen versenkte Max Marie in der unteren rechten Ecke. Doppelt zweistellig, das 20:0!
Nun waren also beide Hälften mit zehn Toren versehen und Team „zweite Hälfte“ bei der Eintracht wollte das Team aus der ersten Hälfte unbedingt überbieten. Sidney Raebiger marschierte an den linken Strafraumrand. Seine Flanke verlängerte Jan Urbich per Kopf zu Glory Kiveta, der aus kurzer Distanz in die linke untere Ecke vollstreckte. 21:0.
Das letzte Tor des Tages fiel mit Schlusspfiff. Sidney Raebiger dribbelte an mehreren Schwülperanern vorbei und zog zur linken Grundlinie. Seine Hereingabe legte Damjan Kovacevic nochmal für Jan Urbich ab, der aus kurzer Distanz seinen Viererpack schnürte. Das 22:0!

Direkt danach war Schluss! Ganze 22 Tore sahen die fielen Eintracht-Fans auf der Anlage in Rothemühle. Über 90 Minuten spielte die Eintracht auf das nächste Tor. Sportlich können beide Teams daraus nicht viel ziehen, ein schöner Abend war es für alle Beteiligten auf jeden Fall. Weiter geht es am Dienstag mit dem ersten ernsteren Test. Dann treten die Blau-Gelben im Meeschestadion in Wolfenbüttel gegen den Drittligisten TSV Havelse an. Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.

Nach den ersten Minuten war mir eigentlich schon klar, dass das eine ganz andere Nummer ist. Man denkt so, ja, jetzt stehst du gut, und dann sind die schon irgendwie an dir vorbei, das geht so schnell, das kann man sich vorher gar nicht vorstellen. Klar ist 22:0 brutal, das muss man auch nicht schönreden. Aber ich glaube, das sagt einfach mehr darüber aus, was die draufhaben, als über uns. Wir haben trotzdem bis zum Schluss versucht, irgendwie dagegenzuhalten, aufgegeben hat da keiner. War am Ende ein mega Erlebnis, so etwas spielt man ja nicht alle Tage.

Jonas Ludwar (spielte im zweiten Durchgang gegen max Marie)

Bis dahin

Euer Kivi

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