Die U19 gewinnt das letzte Heimspiel gegen Dynamo Dresden mit 2:0. Damit feiern die jungen Löwen den ersten zweiten Sieg in diesem Jahr. Für die Blau-Gelben traf Milan Gryglewski zur Führung, der hellwach geblieben war, als der Torwart einen Fernschuss von Mika Ketzscher nicht festhalten konnte. Da die Eintracht mit etwas Glück und einem starken Laurin Peters den eigenen Kasten sauber hielt, war der zweite Treffer des Tages auch der letzte. Ein direkt getretener Freistoß von Kapitän Jonah Funk schlug unhaltbar unter der Latte ein.
U19-Coach Niklas Bahr entschied sich für folgende Aufstellung: Laurin Peters (TW) – Jakin Abdaoui, Len Schütt, Mads Runge, Lasse Noster – Jonah Funk (C), Luca Gille (67. Chris-Calvin Bessambo) – Mika Ketzscher, Abdel Awali (75. Jan Strauß), Arda Aksac – Milan Gryglewski (75. Tom Pflücke)
Den ersten Abschluss hatten die jungen Löwen: Ein Fernschuss von Abdel Awali wurde gefährlich gegen die Laufrichtung des Gäste-Schlussmanns abgefälscht, der dann aber doch die Hand an die Kugel brachte und den Einschlag verhinderte. Zwei Zeigerumdrehungen später passierte das Gleiche noch einmal, als Milan Gryglewski aus ähnlicher Position abzog, doch dieses Mal landete die Kugel auf dem Tordach. Auf der anderen Seite ging BTSV-Schlussmann bei einem Dribbling zu hohes Risiko und verlor den Ball, hatte dann aber Glück, dass der Gegenspieler den Ball an die Hand bekam, bevor er den Ball ins leere Tor schob. So zählte der Treffer nicht, weiter 0:0.
Kurz darauf kamen die Gäste nach einer Freistoßflanke aus dem Halbfeld aus spitzem Winkel zum Abschluss, jetzt konnte sich Peters erstmals auszeichnen und parierte den Schuss. Die Anfangsviertelstunde war gerade abgelaufen, als Mika Ketzscher mit einem tollen Dribbling mehrere Gegenspieler stehen ließ und eine Lücke zum Abschluss fand. Seinen Schuss aus 20 Metern konnte der Dynamo-Schlussmann nicht festhalten, Milan Gryglewski reagierte am schnellsten, schnappte sich das Spielgerät, umkurvte den Torwart und donnerte den Ball unter die Latte des leeren Tors. Die Führung für die jungen Löwen, das 1:0!
Im Gegenzug wurde es nach einem Einwurf gefährlich, als die Gäste aus dem Gewühl kurz vor dem Tor zum Abschluss kamen, aber wieder war Laurin Peters da und verhinderte den Ausgleich. Ein paar Minuten später rutschte ein langer Ball durch und ein SGD-Akteur tauchte alleine vor dem Löwen-Tor auf, doch im direkten Duell blieb Laurin Peters lange stehen und parierte mit einer Glanztat erneut. Fünf Minuten danach kamen die Gäste nach einer Flanke aus kurzer Distanz zum Kopfball, konnten den Ball aber nicht aufs Tor drücken. Doch die Szene blieb heiß, der Nachschuss aus 15 Metern landete aber genau in den Armen von Laurin Peters. Die letzte Szene vor dem Pausenpfiff hatten die jungen Löwen: Arda Aksac schickte Lasse Noster zur Grundlinie, der das Leder flach in die Gefahrenzone spielte. Aus dem Gewühl kam ein Mitspieler zum Abschluss, traf aus spitzem Winkel aber nur die Latte.
Dann war Halbzeit. Die Gäste hatten etwas mehr vom Spiel und eine Menge Ballbesitz, sowie mehr Schüsse aufs Tor, doch Laurin Peters hatte seinen Kasten sauber gehalten und vor dem anderen Tor hatte der aufmerksame Milan Gryglewski die Führung besorgt. Ohne Wechsel ging es weiter in den zweiten Durchgang.
Kurz nach Wiederanpfiff verlängerte Len Schütt eine Freistoßflanke von Abdel Awali Richtung Tor, die Kugel sauste nur knapp links am Kasten vorbei. Im direkten Gegenzug rutschte ein langer Ball durch, doch Jakin Abdaoui ging volles Risiko und spitzelte als letzter Mann dem Stürmer noch die Kugel von der Fußspitze. Zwei Zeigerumdrehungen danach verlängerte Arda Aksac einen langen Ball mit dem Kopf in den Lauf von Abdel Awali, der mit einem Haken den letzten Gegenspieler aussteigen ließ, aus 14 Metern aber links am Tor vorbeischoss. Wieder ging es sofort in die andere Richtung, die Dresdner schossen aus spitzem Winkel aber über den Kasten.
Ein paar Minuten später tanzte Arda Aksac im gegnerischen Strafraum auf engstem Raum vier Gegenspieler aus, belohnte sich für sein überragendes Dribbling aber nicht, da er aus neun Metern nur den rechten Pfosten traf. 20 Minuten waren noch zu spielen, als Abdel Awali kurz vor der Strafraumkante gefoult wurde. Kapitän Jonah Funk legte sich den Ball zurecht und versuchte es direkt. Von der Mauer wurde der Ball unhaltbar abgefälscht und schlug unter der Latte ein. Das 2:0 für die Braunschweiger Eintracht!
Eine Zeigerumdrehung später bediente Abdel Awali vor dem Strafraum Arda Aksac, der aus 17 Metern über den Kasten schoss. Ein paar Minuten danach versuchte es Lasse Noster auf der anderen Seite aus ähnlicher Position, schoss aber ebenfalls zu hoch. Fünf Minuten danach luchste Arda Aksac dem letzten Mann den Ball ab und hatte scheinbar freie Bahn, wurde aber im letzten Moment noch eingeholt, sodass sein Schuss aus 13 Metern zur Ecke abgefälscht wurde. Kurz darauf versuchte es Jonah Funk aus der zweiten Reihe, doch bei seinem Flachschuss packte der Dynamo-Keeper sicher zu.
Drei Minuten danach steckte Chris-Calvin Bessambo auf Mika Ketzscher durch, der mit Ball schneller als sein Gegenspieler war, aus 15 Metern aber nicht am Torwart vorbeikam. Die letzte Torchance hatte Jonah Funk, und was für eine! Aus 50 Metern versuchte es der Kapitän bei einem Freistoß einfach mal. Der Torwart war schon geschlagen, doch der Ball prallte von der Latte an den rechten Innenpfosten und dann raus.
Direkt danach war Schluss! Die U19 gewinnt ihr letztes Heimspiel und springt auf den vorletzten Platz. Der erst zweite Sieg in der B-Liga. Bei nur noch einem Spiel wird die Gesamtpunktzahl dennoch gering ausfallen. Das letzte Auswärtsspiel der Saison ist am kommenden Samstag um 13 Uhr bei Viktoria Berlin. Anstoß ist um 13 Uhr. Mehr Bilder zum Spiel findet ihr hier.
Bis dahin
Euer Kivi
