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Kurzanalyse: Mark Mampassi – Option für Eintracht Braunschweig?

Mark Mampassi (22) trainiert aktuell zur Probe bei Eintracht Braunschweig. Der Innenverteidiger stand zuletzt in der belgischen ersten Liga unter Vertrag. Diese ist insgesamt etwas stärker einzuschätzen als die 2. Bundesliga, vor allem was Spieltempo und technische Ausbildung betrifft. Wir haben uns seine letzten beiden Saisons genauer angeschaut. Was bringt der Innenverteidiger defensiv mit, wo liegen seine Stärken und Grenzen im Spielaufbau? Unsere Kurzanalyse zeigt, ob Mampassi sportlich zum BTSV passen könnte.

Spiel gegen den Ball

Mampassi zeigt sich als klassischer, körperlich robuster Innenverteidiger. Er sucht aktiv Zweikämpfe, ist präsent in der Luft und bringt ein hohes defensives Arbeitspensum mit. Seine Werte aus den letzten beiden Saisons sprechen für Zuverlässigkeit im direkten Duell und eine gewisse Konstanz.

Spiel mit dem Ball

Im Aufbau bleibt Mampassi eher unauffällig. Er beteiligt sich nicht stark am Passspiel, trifft dafür meist sichere Entscheidungen. Längere Bälle spielt er solide, insgesamt ist er aber kein Innenverteidiger, der das Spiel von hinten lenkt oder beschleunigt. Er passt besser in Systeme mit klaren Abläufen als in einen sehr dominanten Ballbesitzansatz, also in das Backhaus’sche System.

Fazit

In der Gesamtschau bringt Mampassi Eigenschaften mit, die Eintracht Braunschweig defensive Stabilität geben können: Physis, Zweikampfhärte und ein solides Grundniveau. Er ist kein Innenverteidiger, der das Spiel von hinten prägt, sondern einer, der vor allem über Verlässlichkeit gegen den Ball kommt und sich in klare Abläufe einfügt. Für den BTSV kann er damit eine bodenständige Option für die Innenverteidigung sein. Ob er sportlich wirklich passt, entscheidet sich weniger an seinen Grundqualitäten als daran, wie gut er die Anforderungen des Spielsystems insgesamt erfüllt. Insbesondere in Bereichen, die datenbasiert nicht abgebildet werden können

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