Für die Vorbereitung auf die neue Saison beziehen die Löwen ein Trainingslager in Österreich. Trainiert wird im Koasastadion in St. Johann in Tirol. Während die Blau-Gelben erst im Laufe des Tages in ihrem Hotel eintrafen, verbrachte ich den Tag bereits in der Stadt. Was ich dabei erlebt habe und was es bei der ersten Trainingseinheit zu sehen gab, erfahrt ihr im folgenden Bericht. Viel Spaß!
Nach einem kurzen Frühstück mit Brötchen vom lokalen Bäcker ging es in die Fußgängerzone. Denn dort ist freitags Markt. Zusätzlich dazu war heute scheinbar der letzte Schultag, denn viele Kinder zeigten an einigen extra eingerichteten Ständen vor Einkaufsläden und Marktständen ihre Zeugnisse vor und erhielten dafür ein Geschenk, wie eine Brezel oder eine Kugel Eis. Eine richtig tolle Aktion!
Anschließend ging es mit der Bergbahn hoch zur Harschbichl-Alm, von der man von etwa 1.600 Meter Höhe einen tollen Blick auf das Kitzbühler Horn hatte. In der Gondel war es beinahe unerträglich heiß und so war die Abkühlung mit den zunehmenden Höhenmetern sehr willkommen. Oben angekommen, verzogen sich die Wolken auch langsam. Leider werden uns in den kommenden Tagen einige Regen- und Gewitterwolken begleiten. Heute war es ab dem späten Vormittag aber sonnig. So hatte man einen tollen Blick ins Tal, dabei wurde man von neugierigen Ziegen- und Kuhaugen beobachtet.
Zu Essen gab es ein „Natur“ Cordon bleu, beutete in diesem Fall: keine Panade., dafür mit Käse und Speck aus Tirol gefüllt. Und das schmeckte auch wirklich gut. Dazu waren die gereichten Kartoffelecken unerwartet würzig und der Salat mit einem tollen Dressing und Kümmel verfeinert. Insgesamt eine starke 9/10!
Danach ging es auch schon wieder runter mit der Bergbahn, dabei wurde noch einmal der schöne Ausblick genossen, ehe es auf dem Wochenmarkt zum Eisstand ging. Eine Kugel Schokolade und eine Kugel Stracciatella, erste Sahne!
Nach kurzem Stopp in der Ferienwohnung machte ich mich auf den Weg Richtung Koasastadion, denn dort sollte das erste Training stattfinden. Gleich mehrere Rasenplätze stehen den Löwen zur Verfügung und das Grün war in einem perfekten Zustand. Und dann kam der Löwen-Tross auch schon an. Ohne den verletzten Sidney Raebiger, dafür mit Marko Rajkovacic, Maxim Root und Andrej Schlothauer aus der U23 sowie Abdel Awali aus der U19. Als Probespieler dabei ist der vereinslose Lennard Becker, der zuletzt für die U23 vom FC Bayern München auflief.
Trainer Heiner Backhaus stellte sich den bereits anwesenden Fans per Handschlag und einem kurzen Plausch vor und auch das Medien-Team machte einen kurzen Stopp bei den Fans. Kurz darauf trafen dann auch die Spieler ein, die ebenfalls freundlich grüßten, zum größten Teil aber mit der Konzentration schon voll bei der anstehenden Trainingseinheit waren. Nach einer kurzen Aktivierung durch den Athletik-Trainer aus dem NLZ, Tizian Ludewig, ging es dann in zwei Gruppen zur Sache. Während die neu eingetroffenen Spieler (NLZ-Akteure, die neusten Neuzugänge und frisch aus Verletzungen kommende Spieler) eine Laufeinheit absolvierten, durfte sich der Rest in etwas schärferen Übungen beweisen und auch Co-Trainer Marcel Goslar musste in einer Sprint-Einheit gegen Fabio Kaufmann und im folgenden Rondo ran.
Bei einer taktischen Übung in verschiedenen Formationen waren dann aber alle fitten Spieler dabei. Robin Krauße und Leon Bell Bell arbeiteten derweil auf ihr Comeback hin. Bei der spielerischen Übung danach waren aber nur noch die länger im Mannschaftstraining trainierenden Spieler dabei. Viele Tore gab es dabei nicht zu sehen, am Ende setzte sich Team „Blau“ von Thorben Hoffmann aber durch. Dann war die Trainingseinheit nach etwa 90 Minuten auch schon vorbei und für die Eintracht ging es zurück ins Team-Hotel.
Und so war der erste Tag im Trainingslager auch schon vorbei. Morgen geht es „normal“ weiter, erst am Mittwoch steht das erste Testspiel an.
Bis dahin
Euer Kivi
