Auch das zweite Spiel der U23 beim 34. Wolters-Cup in Rothemühle wurde von einem Gewitter verkürzt. Kurz vor Wiederanpfiff zogen dunkle Wolken über den Sportplatz, Blitz und Donner fanden immer näher zueinander und dann setzte auch noch starken Regen ein, der die Spielfortsetzung zusätzlich unmöglich machte. Erneut traf Schiedsrichter Jonas Rupp die richtige Entscheidung und brach die Partie gegen den Bezirksligisten BV Germania Wolfenbüttel ab. Im ersten Durchgang war den jungen Löwen nicht viel gelungen. Dafür erzielte Ex-Löwe Lando Baerwolf mit einem frechen Versuch aus großer Ferne die Führung für die Lessingstädter, die anschließend kaum Chancen der U23 zuließen und die Führung bis zur Halbzeit hielten. Nach dem Abbruch verständigten sich alle Beteiligten darauf, dass das Spiel als Sieg für die Wolfenbütteler gewertet wird.
U23-Coach Fabian Adelmann entschied sich für folgende Aufstellung: Emil Strauch (TW) – Lukas Sommer, Jannis Soetebeer, Gabriel Jerome Michalek, Salem Nouwame – Phil-Louis Kunze (C) – Aaron Tshiumanga, Leonard Laatsch, Basim El-Haj, Anthony Marcellus Reid – Marius Homann
Die erste Torchance hatte die U23: Marius Homann legte am Strafraumrand ab, Basim El-Haj nahm die Kugel direkt. Der Germania-Schlussmann konnte den Flachschuss nicht festhalten, Reid setzte nach, hatte beim Schuss von El-Haj aber in der verbotenen Zone gestanden: Abseits. Kurz darauf sorgte mit Lando Baerwolf ein ehemaliger Eintracht-Spieler für die überraschende Führung des Bezirksligisten. Der 22-Jährige, der in der vergangenen Saison für die U23 gegen den Ball trat, zog aus etwa 30 Metern flach ab. Der Ball schlug genau neben dem rechten Pfosten ein, das 0:1 nach gerade einmal zehn Minuten.
Ein paar Minuten danach schickte Lukas Sommer mit einem flachen pass Aaron Thsiumanga zur Grundlinie, dessen Flanke drückte Marius Homann aus kurzer Distanz in die Arme des Torwarts. Anschließend passierte lange wenig, die jungen Löwen kamen einfach nicht zu Torabschlüssen. Dafür unterlief der Eintracht auf der anderen Seite beinahe ein Eigentor nach einer Ecke, doch der Ball landete dann doch nur im Außennetz. Kurz vor der Halbzeit nahm Leonard Laatsch einen langen Ball von Phil Kunze mit der Innenseite direkt aus der Luft, erwischte das Leder aber nicht richtig und konnte das Spielgerät so nicht aufs Tor drücken.
Dann war Halbzeit, oder anders gesagt: Ende. Denn nach der ernüchternden Leistung der U23 gab es keine Chance auf Wiedergutmachung. Kurz vor dem eigentlichen Wiederanpfiff war das Gewitter da und verhinderte die Spielfortsetzung. Da das Gewitter auch nach über einer halben Stunde zusätzlicher Pause weiterhin viel zu nah war und der starke Regen den Platz sehr nah an die Unbespielbarkeit gebracht hatte, entschied die mittlerweile sehr nasse Runde aus Schiedsrichtergespann, Turnierleitung und Trainern beider Teams, das Spiel abzubrechen. Zudem verständigte man sich gemeinsam darauf, das Spiel als Sieg für die Wolfenbütteler zu werten. Mehr Bilder findet ihr hier.
Bis dahin
Euer Kivi

