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Sechster Sieg in Serie

Die 2. Frauen haben gegen das Schlusslicht der Liga Mühe, gewinnen am Ende aber hochverdient mit 2:0 gegen den VfB Peine. Gegen extrem defensiv eingestellte Gäste kamen die Löwinnen zu selten zu klaren Abschlussgelegenheiten und nutzten diese dann auch nicht konsequent. Christiane Sturm wurde mit einem Doppelpack zur Matchwinnerin und steht nun bei zehn Saisontoren.

Vor dem Spiel bediente ich mich am Catering-Stand und besorgte mir mit zwei Waffeln für insgesamt ein Frühstück. Und die waren wirklich prima, eine 9,5/10 von mir!

Eintracht-Coach Sebastian Thies entschied sich für folgende Aufstellung: Darleen Hermanski (TW) – Svenja Lemke (75. Romina Lani), Dilara Esen, Charlotte Riediger, Lenja Kastner (60. Alysha Jakubowski), Katharina Zimmermann (C), Aurelia Tillmann, Aileen Willeke (70. Deike Hicken), Dilara Gruschka, Christiane Sturm, Lilly Schröder (60. Pia Broders)

Peine zog sich sofort zurück, die Löwinnen übernahmen die Spielkontrolle und hatten eigentlich durchgängig den Ball. Wenige Augenblicke waren gespielt, dann drückte Christiane Sturm eine Flanke von Lenja Kastner mit der Innenseite links vorbei. Eine Minute später zog Sturm vom Strafraumrand ab, zu zentral, die Torhüterin packte sicher zu. Zwei Zeigerumdrehungen danach schickte Dilara Esen Aurelia Tillmann zur Grundlinie. Deren Flanke drehte sich aufs Tor, flog dann aber doch über der Latte ins Toraus. Eine Minute später drückte Lilly Schröder eine Gruschka-Flanke genau in die Arme der Torfrau. Wiederum nur eine Minute später versuchte es Aileen Willeke aus der zweiten Reihe. Die Torhüterin konnte den Schuss nicht festhalten, parierte dann aber den Nachschuss von Lenja Kastner aus spitzem Winkel.

Ein paar Minuten danach legte Willeke für Dilara Gruschka ab, die aus der zweiten Reihe zur Ecke geblockt wurde. Diese brachte Aurelia Tillmann in die Mitte, wo sich Gruschka durchsetzte, aber links vorbei köpfte. Kurz darauf nahm Willeke eine Tillmann-Ecke volley, drüber. Wenig später versuchte es Aurelia Tillmann aus 20 Metern, doch die Torfrau hielt ihren Flachschuss fest. Vier Minuten später legte Gruschka für Aileen Willeke ab, die vom Strafraumrand knapp rechts vorbeischoss. Eine Minute danach spielte Dilara Gruschka zu Lilly Schröder, die sofort auf Christiane Sturm weiterleitete. Deren Schuss aus 14 Metern wurde geblockt. Kurz darauf rutschte ein langer Freistoß von Katharina Zimmermann durch, Sturm hatte super spekuliert, bekam die Kugel mit einem langen Bein aber nicht an der herausstürmenden Torhüterin vorbei. Zehn Minuten vor der Pause war es dann aber endlich soweit. Dilara Gruschka eroberte an der Mittellinie den Ball und steckte klasse durch auf Christiane Sturm, die im richtigen Moment gestartet war und nicht im Abseits stand. Sturm umrundete die Torfrau und schon zum überfälligen 1:0 ins leere Tor! Die völlig verdiente Führung für die Löwinnen!

Wenige Minuten danach sorgte eine Ecke für viel Gefahr, doch sowohl Christiane Sturm als auch Lilly Schröder wurden bei ihren Abschlüssen im Strafraum geblockt. Kurz darauf rutschte eine Ecke von Aurelia Tillmann zum zweiten Pfosten durch, wo Aileen Willeke die Kugel nicht aufs Tor drücken konnte. Bereits in der Nachspielzeit kam noch einmal Dilara Gruschka über die rechte Seite. Ihre Hereingabe landete bei Christiane Sturm, die in aussichtsreicher Position geblockt wurde. Aurelia Tillmann setzte nach, doch auch ihr Schuss wurde von der gegnerischen Verteidigung geblockt.

Dann war Halbzeit. Eine absolut verdiente Führung, allerdings machten die Löwinnen zu wenig aus ihrer drückenden Überlegenheit und machten es oft zu umständlich oder zu kompliziert. Wenn sie dann mal in Abschlusspositionen kamen, nutzten sie diese Szenen nicht konsequent, sodass es bei einer knappen Pausenführung blieb. Darleen Hermanski war bis dahin beschäftigungslos geblieben.

Das änderte sich kurz nach Wiederanpfiff. Bei einem gefährlichen Steilpass kam die junge Torfrau aber rechtzeitig aus ihrem Kasten und bereinigte die Situation routiniert. Auf der anderen Seite leitete Christiane Sturm den ersten Abschluss der Blau-Gelben im zweiten Durchgang ein. Dilara Gruschka zielte vom rechten Strafraumeck aufs linke Eck, knapp vorbei. Zwei Minuten später sorgte eine Halbfeldflanke von Dilara Gruschka für Gefahr, doch sowohl der Schuss von Lilly Schröder als auch der Nachschuss von Svenja Lemke wurde von der Linie geklärt. Kurz darauf versuchte es Gruschka aus der zweiten Reihe. Ihr Schuss wurde zu Aurelia Tillmann abgefälscht, die aus 13 Metern an einer tollen Parade der Torfrau scheiterte. Der Ball prallte zu Svenja Lemke, die zwar die Torhüterin überwand, ihr Schuss wurde aber erneut von der Linie geklärt.

Drei Minuten später spielte Pia Broders die Kugel in den Lauf von Svenja Lemke. Deren Hereingabe bugsierte Christiane Sturm an die Latte. Die Torjägerin setzte nach, ihr erster Nachschuss wurde noch von der Linie gekratzt, Nachschuss Nummer zwei war dann drin. Doch der Schiedsrichter entschied zur Verwunderung aller auf Foulspiel. Ich konnte allerdings nicht mal einen Zweikampf erkennen. Äußerst merkwürdige Entscheidung des Schiedsrichters. Eine Viertelstunde vor Spielende prallte eine Jakubowski-Ecke vor die Füße von Aurelia Tillmann. Deren Schuss wurde zu Christiane Sturm abgeblockt, die entschlossen nachsetzte und die Kugel im rechten Eck platzierte. Der Doppelpack und das 2:0 für die Löwinnen!

Kurz darauf hatte Svenja Lemke die Riesengelegenheit aufs 3:0, schoss alleine vor dem Tor aber rechts vorbei. Dabei stand sie zwar mehrere Meter im Abseits, dies hatte der Schiedsrichter allerdings übersehen. Dies machte er wenig später wieder wett, als er nach einem Dribbling von Christiane Sturm auf Abseits statt auf Ecke entschied. Die reguläre Spielzeit war fast abgelaufen, als es Christiane Sturm bei einem Freistoß aus großer Ferne direkt versuchte, im Nachfassen hatte die Torhüterin den Ball sicher. In der Nachspielzeit bekamen die Blau-Gelben noch einmal eine Ecke. Alysha Jakubowski fand Christiane Sturm, die das Leder mit der Innenseite erwischte, aber zu zentral platzierte. Die Torfrau packte sicher zu.

Direkt danach beendete der Schiedsrichter die Partie. Ein etwas mühsamer Sieg, der aber absolut verdient war und höher hätte ausfallen müssen. Aber der sechste Sieg in Serie, somit können die Löwinnen mit viel Selbstvertrauen in das Spitzenspiel gegen die Zweitvertretung vom TSV Barmke gehen. Anstoß ist am kommenden Sonntag um 11 Uhr.

Bis dahin

Euer Kivi

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